Hat Botox wirklich Nebenwirkungen?

11 Antworten

Hallo, ich habe das selbe Problem wie von einem vorposter geschrieben. Letzes Jahr ca. 2 Wochen nach meiner Botoxbehandlung hatte ich einen totalausfall. Es war die Hölle, starker Schwindel und erbrechen, ich konnte nicht einmal einen Meter mehr laufen. Die kleinste Bewegung des Kopfes hatte erbrachen zur folge ich konnte nicht einmal mehr zum Telefon und den Notarzt rufen. Das habe ich erst einen Tag später geschafft. Ich hatte das nicht dem Botox zugeschrieben und bin jetzt wieder bei einer Behandlung gewesen, jetzt geht das ganze schon wieder los. Nie wieder Botox! Lieber ein paar Falten, ich bin ein kerngesunder gestandener Mann, aber nach dem Botox ein Wrack. Da sind mir die Studien alle egal, es ist wirklich die Hölle.

Zitat: "Es ärgert mich einfach immer wieder, wenn aus Unkenntnis ein sicheres, für viele Menschen unersätzliches Medikament schlecht gemacht wird. Man kann natürlich die Botoxanwendung oder andere ästhetische Eingriffe aus moralischen Gründen ablehnen - nur: gefährlich ist es nicht! Kein verantwortungsbewusster Arzt würde Botox in der Ästhetik anwenden, wenn es wirklich gefährlich wäre. Die Gefahren anderer ästhetischer Eingriffe sind wesentlich höher, aber immer entscheidend von der Erfahrung des Arztes abhängig. Nach meiner Erfahrung sind die meisten Menschen, die sich Botox spritzen lassen, völlig normale, vernünftige Personen, die nichts mit übertherapierten, durchgeknallten Hollywood-Stars gemeinsam haben.
Dr. H. Bresser, München"

 

Ich finde es mehr als nur überhoben zu behaupten, dass nichts gefährliches an diesem Medikament ist, denn die Langzeitstudie läuft erst noch! ^^ Naja, Menschen, die sich das zu ästhetischen Zwecken spritzen lassen, sind weder vernünftig noch sonst etwas... Des weiteren ist festgestellt worden, dass Botox nie nur lokal bleibt, sondern Teile des Proteins sich ins Gehirn und in anderen Körperteilen verteilen. Zusätzlich ist unklar, was das Protein (übrigens wurde an Ratten die selbe Behandlungsmetthode, die bei Menschen auch angewendet wird, schon getestet) im Gehirn genau anrichtet.. Das können auch Sie lieber Herr Dr. Bresser nicht sagen, denn die Langzeitstudie läuft ja noch! Ich bin ebenfalls Doktor nur kein Arzt, sondern Biologe und als Wissenschaftler hinterfragt man die Dinge nunmal kritischer! Ich würde mir das Zeug (vorrausgesetzt ich bräuchte es krankheitsbedingt) niemals zu kosmetischen Zwecken verabreichen lassen. Es ist doch schöner ein ausdrucksstarkes Gesicht zu haben, als ein Puppengesicht?! Außerdem machen viele Ärzte ihr Geld mit dem Schönheitswahn und sind vielleicht daher nicht so ehrlich was die Nebenwirkungen angeht.. zusätzliche forschen Ärzte meist nicht so an den Medikamenten, wie Biochemiker, Biologen, Chemiker, Pharmazeuten etc..

Also grundsätzlich stimmt es, dass Botox ein Nervengift ist, stärker noch als Nikotin oder andere Mittel, wie Schmerzmittel, die so manche Menschen regelmäßig benutzen. In falschen Dosierungen angewendet, belasten sie den Körper bis zur Schädigung. Aber richtig dosiert und angewendet, können Wirkstoffe oder eben Giftstoffe (in der Homöopathie wird Arsen oder Belladonna auch eingesetzt...) doch auch heilen.

Botox funktioniert - richtig angewendet - tatsächlich enorm gut, gerade wenn es um die Stirn und Zornesfalte geht. Lachfalten unter den Augen dagegen bleiben bestehen bzw. kehren auch direkt nach der Behandlung zurück, bevor die 5 bis 6 Monate um sind, in denen der Wirkstoff vom Körper abgebaut wird. (Es geht schneller, wenn man ein aktives Leben lebt: Sport !!!) Also die Stirn wird wieder glatt wie ein Baby-popo - und Mimikverzerrungen konnte ich bei mir beim besten Willen nicht feststellen. Es hat auch niemand anders etwas gemerkt. Mit der Zeit vergisst der Körper auch die Muskeln, das heißt, dass zumindest das Stirnrunzeln nach mehreren Anwendungen "verlernt" wird und ein Nachspritzen nicht mehr nötig ist. Allerdings wollen die Ärzte (und man sollte es nur von einem ausgebildeten Arzt machen lassen), immer drei Zonen gleichzeitig behandeln, es gibt da so Paketpreise zwischen 400 und 1200 EURO, je nachdem, wohin man geht. Recherchieren bringt hier schon viel. Der Arzt sollte die Fragen der zu behandelnden Person auch ernst nehmen. Botox ist ein Gift. Jeder Arzt, der das herunterspielen möchte, sollte nicht praktizieren! Bei einer Schwangerschaft ist Botox übrigens sowieso kontraindiziert, d.h. es darf nicht verabreicht werden. Nun zu der Leberfrage. Ich lebe super gesund! Meine Leber hat noch nie gemuckst, und auch sonst habe ich keine organischen Probleme. Und mit der Botoxbehandlung war alles super. Keine Falten auf der Stirn, und auch keine Migräne !!! Fantastisch, ich war hellauf begeistert und ließ mir nach 5 Monaten direkt wieder einen Termin geben. Dort bin ich aber gar nicht hingegangen, weil ich nämlich ganz urplötzlich mit mega riesigen Funtkionszysten zu kämpfen habe, die nicht weggehen wollen. Die Erklärung ist einfach: Funktionszysten entstehen bei Östrogenüberschuß. Eine belastete Leber kann den Hormonhaushalt nicht mehr in Ordnung bringen. Normalerweise wird Östrogen über die Leber abgebaut. Natürlich wird jetzt jeder Arzt aufschreien und behaupten, sowas geht nicht, gibts nicht. Aber: Ich merke einen Unterschied, und den sieht man leider auch auf dem Ultraschallbild. Ich mache jetzt eine Pause mit Botox, und das schon nach der ersten erfolgreichen Anwendung !!! - ich habe keine Lust auf eine OP, weil mein Körper es nicht mehr schafft, seine Normalfunktionen zu steuern, und die Leber durch den Abbau von Botox quasi "gelähmt" wurde. Das muss nicht jeder Frau passieren, aber ich stelle mir die Nebenwirkungen noch krasser vor, wenn jemand regelmäßig raucht und trinkt - denn dann hat die Leber von Haus aus schon genug zu schaffen! Fazit: Botox ist ein Risiko !!! Und bisher weiß niemand wie groß es ist. Ich denke aber, dass die Gefahr der Entstellung geringer ist als in der Presse immer behauptet wird - bei sachgemäßer Anwendung natürlich.

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