Hat außer mir schon jemand die Fahrprüfung wegen Langsamfahrens nicht bestanden?

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6 Antworten

Erlebt nein, aber es ein Grund durch zu fallen. Nicht nur zu schnell fahren ist eine Gefährdung des Straßenverkehrs- zu langsam fahren ist auch eine! Ausschlag gebend werden die 30 bei 50 sein, da du hier Leute behindert hast und aus eigenen Erfahrungen im Straßenverkehr kann ich dir sagen, dass ich schon oft gesehen habe wie Fahrer wegen so langsam fahrenden Autos angefangen haben dumme Manöver zu machen, da sie nicht mit 30 fahren wollten.

Ein anderer Grund wird sein, dass es so wirkt als wärst du dir unsicher. Der Prüfer wird sich fragen... wieso fährt er/sie überall langsamer als Gedacht? Traut sich die Person das nicht? Und wenn der Prüfer denkt, dass es so ist gehörst du seiner Meinung nach nicht auf die Straße und das kann ich dann verstehen.

Eine Prüfung besteht nicht nur aus fahrerischem Können- es kommt auch drauf an, ob man dir zutraut alleine zu fahren.

Zu deinen Beispielen... Ich kann es mir nicht vorstellen, dass Leute bestanden haben die anderen die Vorfahrt genommen haben.

Abwürgen ist auch kein Grund zum durchfallen solange du dich danach vernünftig verhältst- z.B eine Person die danach in aller Ruhe alles wieder richtet und dann losfährt hat höhere Chancen durch zu kommen als eine Person die dann in Panik verfällt.

Schade um deine Prüfung, insbesonders wenn dir vorher nicht gesagt wurde, dass du bitte schneller fahren solltest. 

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Kommentar von Harry339
03.03.2017, 15:05

Ungefähr nach 10 Minuten wurde mir gesagt, ich solle doch bitte zeigen, dass ich weiss, wie schnell ich wo fahren darf - ohne Hinweis darauf ob ich nun zu schnell oder zu langsam war - und habe es meiner Meinung auch kenntlich gemacht indem ich außerorts beschleunigt habe und in der Innenstadt 50 gefahren bin. Bloß in ca. 2 Wohngebieten eben 30 anstatt 50 ohne jemanden behindert zu haben.

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Erlebt noch nicht, aber du musst schon bissl weiter denken. Wenn du überall zu langsam fährst, und besonders bei deiner Stadtfahrt knapp die Hälfte von der erlaubten Geschwindigkeit, dann bist du sozusagen ein Verkehrshindernis und nötigst ggf. andere zu unüberlegten Überholmanövern.

Zu langsames Fahren bzw. Verkehsbehinderung ist sogar in der StVO geregelt. § 1 Absatz 2 StVO besagt das du andere nicht unnötig behindern darfst und in §2 StVO regelt das zu langsame fahren und beides kann Bußgelder geben.

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Ich wurde in der Fahrschule glücklicherweise vorgewarnt, dass man mit übervorsichtigem fahren durchfallen kann. 

Am besten ist wenn du fast an der erlaubten Höchstgeschwindigkeit fährst und bis ca. 5km/h darunter. Also z.b. 25-30km/h oder 45-50km/h. Natürlich nicht wenn es verkehrsmäßig nicht schneller geht oder in bestimmten Kurven.

Auf der Autobahn dann beim Überholen möglichst 130km/h erreichen, wenn es keine Geschwindigkeitsbegrenzung gibt. Sonst sollte ich damals  100-110km/h anstreben, kommt aber auf deinen Fahrlehrer an.

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Spinnen wir die Idee mal etwas weiter, du fährst überall deutlich langsamer als vorgesehen. Welchen Grund könnte das haben... da fällt mir als erstes ein "Unsicherheit". Denn wer sich unsicher ist reduziert das Tempo um mehr Zeit zu haben zu reagieren. (Abgesehen davon staust du den Verkehr hinter dir auf, primär in einer Stadt ist das überaus nervig für alle hinter dir fahrenden)

Denkt sich dein Prüfer nun also dieser Harry scheint deutlich verunsichert zu fahren, den sollte ich allein ohne Hilfe eventuell noch nicht auf die Menschheit loslassen.

Natürlich war weder ich noch sonst jemand dabei .. aber das wäre mein Gedanke zu der geshcichte. Bereichern will sich der Mann sich an dir wohl kaum.

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Kommentar von Harry339
03.03.2017, 15:02

Es war nicht wirklich Innenstadt, sondern wirklich ein Wohngebiet - welches auch gut eine 30-Zone hätte seien können, es aber nicht wahr - in dem ich 30 gefahren bin. Das konnte ich auch nachvollziehen, habe in diesem Fall aber niemanden behindert und war mir nur unsicher ob 30 oder 50 erlaubt waren. In der Innenstadt, wo es offensichtlich war bin ich überall 50 gefahren. Außerorts habe ich auf ca. 80 beschleunigt und bin ca. 85 gefahren, ich bin davon ausgegangen das man in der Prüfung vorsichtig fahren soll, hätte man mir gesagt ich sollte mich wirklich immer an der Obergrenze aufhalten hätte ich das selbstverständlich gemacht, aber davon bin ich ganz und gar nicht ausgegangen. Auf der Autobahn 120 anstatt 130, welche hier auch nur die Richtgeschwindigkeit ist, ist für mich nicht nachvollziehbar und völlig sinnfrei, zumal ich die Autobahn beide Male auch nach ca. 1km verlassen habe. Die Erklärung, dass man damit Leute zum gefährlichen Überholen verleiten würde ist natürlich verständlich, sehe ich bei 85 anstatt 100 jedoch nicht ein und ich wurde weder im Wohngebiet noch Außerorts überholt. Da könnte man wohl ruhig sagen:,, Beim nächsten Mal ein bisschen schneller und dann passt das!" Aber mich deswegen wirklich durchfallen zu lassen, wenn man auch betrachtet, dass die Prüfung ein Gesamteindruck macht und der Rest wirklich komplett fehlerfrei war.

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Schon als ich 1987 meinen Führerschein gemacht habe, sagte mein Fahrlehrer daß man bei zu langsamen Fahren bei der Prüfungsfahrt durchfallen kann. Es wird als Unsicherheit ausgelegt.

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anstatt 50, 30 gefahren sei, außerorts 80 anstatt 100 und auf der Autobahn waren ihm 120 anstatt 130

Du hast es doch selber erklärt wie es geht. Warum machst du das dann nicht - weil du nich geeignet bist zu fahren. Der nächste leibt dann stehet und sagt: Ich habe doch keinen Fehler gemacht.

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