Hast du ein Labrador?

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Würde ich mir nicht holen :/ 80%
Passt schon 20%
Super Süß und Lieb 0%

7 Antworten

Hallo,

ein "richtiger" Labrador der nicht nur auf Aussehen gezogen ist, ist ein phantastischer, arbeitswilliger unglaublich feiner, leichtführiger Arbeitshund. Weder ist ein gut gezogener und gut ausgebildet Labrador dickfellig, noch aufdringlich oder gar distanzlose. Das sind absolut fantastische Sportskanonen die einen sehr guten Job machen und deren Steadiniess einfach unglaublich angenehm ist.

Wenn man einen Hund haben möchte der gefordert werden will und wirklich bereit ist mit dem Hund zu arbeiten, aber auch einen Hund möchte der angenehm in der Familie ist, würde ich immer wieder einen Labrador von einer guten, durchdachten Zucht nehmen. Im Rettungshundebereich hatten wir viele wirkliche Tophunde und dort hat man auch den riesengroßen Unterschied zwischen den Linien gesehen.

Für jemanden der einfach einen netten Begleithund sucht, sollte man sich einfach bei den Begleithunderassen umsehen, genau dafür gibt es sie. Dann kommen die Züchter auch nicht in die Versuchung die ganzen Arbeitshund im Lightmodus zu züchten, wie man es vor allem bei den Golden- und Labrador Retrievern, den Aussies und Border oder aber auch den Schlittenhund sieht.

Wenn du nicht mit dem Hund arbeiten willst, Finger weg von einem Hund aus der Arbeitslinie, Showlinie würde ich auch nicht empfehlen, dass sind inzwischen molosserartige, infantile Geschosse, die mit dem ursprünglichen Labbimix nicht mehr viel gemein haben. Warum soll es denn ein Labbimix werden?

Wir hatten 2 in der Familie, meine Eltern ahben jetzt einen Mix. Es sind nicht die Hunde die ich mir gerne zulegen würde, das ist aber eine Frage der persönlichen Vorlieben.

Sie werden etwa 55cm hoch und zwischen 26 und 40kg schwer (besonders weil sie immerzu fressen wollen und viele Halter da nicht auf Dauer wiederstehen).

Wie die meisten Modehunde wurden und werden sie oft einfach nur auf Masse gezüchtet. Auch Elterntiere die eigentlich nicht zur Zucht taugen werden verwendet um der Nachfrage gerecht zu werden. Entsprechend gibt es relativ viele Labbis mit Charaktermängeln, körperlichen Gebrechen (besonders HD / ED). Man sollte sich also auf jeden Fall so viele Verwandte seines Wunschwelpen anschauen wie man kann, mindestens aber die Mutter.
Echte Labbis gibt es in gelb (blond), Schoko und schwarz, Champagner, silber usw. sind Mixe oder durch Gendefekte entstanden.

Mich stört die Gefräßigkeit, die Art wie sie immer irgendwei "kindisch" und unreif bleiben, das sie so distanzlos sind und, sorry, oft so bräsig und dickfellig das sie echt die Einschläge nicht spüren.

Es sind übrigens keine selbsterziehenden Familienhunde die einfach immer nur lieb sind. Ihre Erziehung kostet genau so viel Zeit und fordert genau so viel Konsequent wie bei anderen Hunden.
Tatsächlich hat mein Weißes Schweizer Schäfchen deutlich williger und schneller gelernt. Im Gegensatz zu den beiden Labbis hat sie eine Engelsgeduld mit kleinen Kindern, auch wenn die schonmal ungewollt grob sind.

Manche Labbis bellen kaum, von unserer Hündin hab ich das vielleicht 5x gehört in 12 Jahren, ansonsten kann ein Hundetrainer dir dazu sicher Tipps geben wenn der Hund sich als bellfreudig entpuppt. Ganz abgewöhnen kann man es aber keinem Hund, es gibt immer Situationen die man nicht üben kann.

Würde ich mir nicht holen :/

Ich finde die Rasse zu distanzlos und sie gefällt mir optisch nicht. Ein Labrador zieht hier nur als "Notfellchen" ein.

Ein Labrador wird zwischen 55 und 62 cm groß. Das muss jeder für sich selber einschätzen ob er das als groß empfindet.

Hunde bellen nun mal aber es gibt durchaus Rassen die als bellfreudiger gelten als ein Labrador.

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