Hasst mich meine Reitbeteiligung?

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8 Antworten

Wie ist sie ausgebildet? Wie bist du ausgebildet?  

Pferde macht man übrigens nicht in der Box fertig, das ist mördergefährlich.. Du wärst nicht die Erste, die da zerquetscht wird.  

Für mich klingt es nach Schmerzen - beim Reiten Probleme, beim Traben an der Hand (vlt auch noch auf einer Volte?)...  

Wie verbietest du es, sich an dir zu schubbern? Und wieso? Mein Pferd fragt zb vorher, ob er darf - vielleicht macht die Stute das auch und du übersiehst es nur. 

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Kommentar von viviundeli
13.11.2015, 20:13

Sie ist sehr gut ausgebildet. Ich reite seid grob 4 Jahren. Englisch
Das passiert nicht sehr häufig. zweimal in jahr oder so. Wenn der Hengst fertig gemacht werden muss wenn ich halt grade komme. passiert. Aber ich vertraue ihr zu sehr das weiß ich.
Kann ich da was machen?. oder glaubst du sie hat allgemein was.
Also sie fragt nicht vorher. wenn sie das macht dann schupse ich ihren Kopf von meinem Arm und sag stark nein. Ich schlage sie nicht gerne, aber passiert auch schonmal bei laune..
Ja ich habe gehört das sie sich nur bei rang niedrigen schubbern..
Wie fragen die denn?

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also mal anfangs. pferd können nicht zwischen mögen und nicht mögen direkt unterscvheiden. es ist mehr eine sache von akzeptieren und nicht respektieren. in deinem fall respektiert sie dich nicht richtig. sobald sie 1 mal merkt dass du nichts dagegen tun kannst wenn sie macht was sie will dann nurtzt sie das jedesmal aus. 

okey also mal zum ersten. pferde in der box fertig zumachen ist total gefährlich außerdem kann das ohren anlegen usw davon kommen dass es die meisten pferd einfach nicht leiden können wenn man sich mit ihnen in ihre box stellt. das wichtigste bei dir und ihr ist es ganz einfach dass du dir nicht nur vertrauen sondern vorallem respekt erarbeiten musst. wenn du sie traben lässt ist das auch nicht zu viel verlangt sondern sie will einfach nicht. warum sollte sie etwas tun wenn sie es auch einach lassen könnte. im endeffekt hatsie ja nix davon.das mit dem angallopieren hatte ich ne zeitlang mit nem schulpferd. der hat sich das von nem anderen abgeguckt und ist dann täglich mit den reitschülern durchgegangen. es gab keine gesundheitlichen gründe bzw schmerzen wesswegen er das tat. er hat einfach nur bemerkt dass die da oben eh nix machen können. wenn sie sich schubbelt musst du lautstark NEIN oder etwas wie des sagen ihren kopf wegdrücken und sie zur not rückwärts richten. das schubbeln mit sie nciht böse aber sie macht es weil sie keinen respekt hat. sie dringt sozusagen in deinen eigenen bereich ein und tut einfach was sie will. in der herde bzw gruppe (fals sie tagsüber in einer steht) würde sie das bei höhren leittieren nicht einfach machen. .daher ist das wichtigste dass du dir deinen bereich einholst und sie den ihren bekommt.

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hallo,

ich hab gelesen... und nichts gefunden.

bis ich zu einer bestimmten stelle gekommen bin. ziemlich am schluss. nämlich:

"ich verbiete ihr das jedesmal auf verschiedene arten."

genau. du bist nicht konsequent. du solltest ihr das immer auf dieselbe art verbieten, klarmachen, verdeutlichen - was auch immer. pferde brauchen konstanz.

das beim putzen - ist keine körpersprache. das sind eingeübte dinge. die versteht sie. das machst du jedesmal gleich. deshalb gibts dabei auch keine probleme.

dann zum reiten: was machst du, wenn du zum schritt pariert hast? du machst irgendwas, was die stute als freigabe des kommandos auslegen kann - oder du nimmst das bein weg, entspannst das kreuz oder sonst irgendwas in der art. sie nimmt den kopf HOCH. warum nicht runter? ganz einfach - du gibst gleichzeitig eine verhaltende und eine treibende hilfe. dazu nimmst du die zügel an, lässt das pferd im genick nicht los.

mach doch mal die steigbügel ein loch kürzer bitte. und dann achtest du darauf, die fussspitzen IMMER nach vorn zu machen, zum treiben das becken aufzurichten und zum verhalten das becken anzukippen (schwer machen). nimm den inneren schenkel etwas weg und gib mit der inneren zügelhand zwei zentimeter (nicht mehr) nach. das musst du ein bisschen üben, damit es klappt.  und dann poste hier bitte mal, was passiert.

anschliessend galoppierst du aus dem schritt an. merkst du was? du gibst nämlich normalerweise nach dem durchparieren eine galopphilfe. nur kurz, aber du gibst sie.

wenn du die übergänge schritt/galopp sowie galopp/schritt einigermassen beherrscht (von viermal sollte es dreimal problemlos klappen), dann beginnst du mit der trabarbeit.

schwungvoll vorwärtsreiten, mit der hand nachgeben. die beine bleiben am pferd, die schenkelhilfe ersetzt du zum treiben mit einem impuls deines knies. auf die weise bleibt das bein ruhig liegen. so lernst du selber beim leichttraben den schwung mitzunehmen. du gibst dem pferd die möglichkeit, sich nach vorn zu "öffnen" und von hinten zu schieben. auf die weise lernst du das vorwärts abwärts reiten. immer konsequent - immer gleich.

wirklich IMMER. nie was anderes machen - und - rede mit dem pferd. unterstütze deine körperhilfe mit der stimme. du wirst dann auch erleben, dass die ohren des pferdes sich eines tages in deine richtung drehen. dann hast du gewonnen.

übrigens: ein pferd in der box fertigzumachen ist LEBENSGEFäHRLICH. dabei sind schon menschen ums leben gekommen. ich hab mal jemand "gerettet"  - das pferd war grad dabei, denjenigen an der boxenwand mit seinem körper zu zerquetschen. kein böses pferd, sondern einfach nur ein charakterstarkes.

so - und nun wünsche ich viel erfolg bei der umsetzung.

ach ja - zu deiner frage: das pferd hasst dich nicht. es kann dich einfach nur nicht einschätzen und tut deshalb immer dann, wenn du nicht eindeutig bist, was es für richtig hält. es gibt andere pferde, die bleiben - zumindest in der reit-situation - einfach stehen und gehen keinen millimeter mehr weiter. wieder andere fangen an zu buckeln oder zu steigen.

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Meiner Meinung nach kennen Tiere Gefühle wie Hass nicht. Warum lassen sie sich sonst Misshandlungen vom Menschen gefallen ? Würden sie solche negativen Gefühle wie Hass oder nicht mögen kennen, würden sie sich meiner Meinung nach auch gegen Misshandlung wehren.

Ich glaube, dass viele Leute den Fehler machen, dass sie glauben, wenn z.B. ein Pferd bei der Bodenarbeit oder beim Putzen lieb ist, dass schon ein "Vertrauensbeweis" ist. Glaub ich persönlich nur, wenn das Pferd gleichermaßen "lieb" ist, ob ich jetzt von oben als Reiter oder im Umgang mit ihm zu tun habe. Dass es beim Putzen klappt, ist meiner Meinung nach einfach nur ein Ausdruck, dass das Pferd weiß, was von ihm erwartet wird und es quasi "geneigt" ist, dieses erlernte Verhalten in diesem Moment auch anzuwenden. 

Reitest du denn viel alleine oder unter Aufsicht eines RL ? Ich würde mit dem Pferd und deinen Schwierigkeiten Reitunterricht nehmen. Wenn gesundheitlich bei dem Pferd alles okay ist und auch die Ausrüstung passt, liegt es wahrscheinlich wirklich an dir. Das kann von der Hilfengebung bis zur fehlenden Überzeugung deinerseits (wartet man auf einen Misserfolg, stellt er sich auch sicherlich öfter ein, als würde man einfach davon ausgehen, dass es natürlich klappt, warum sollte es auch nicht klappt). 

Aus  der Ferne lässt sich halt immer schwierig zu solchen Problemen was sagen, aber zumindest beim Reiten würde ich mir die Hilfe eines guten Reitlehrers suchen. Pferd tun das, was sie unter dem Reiter tun, oftmals, weil sie es einfach "können". Merken sie, dass der da oben nicht einfach nur passiv auf dem Pferd sitzt, sondern aktiv wird, lassen sie solche Sachen auch recht schnell...

Als Mensch darf man solche Sachen halt auch nicht persönlich nehmen, es ist nicht das Pferd, was damit ein Nicht mögen ausdrückt, sondern einfach eine Reaktion auf unser Verhalten. 

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Nunja sowas braucht Geduld und Zeit.Das muss man sich erarbeiten. Klar man muss für Disziplin und Gehorsam sorgen, aber viele Leute vergessen dann eins, nämlich das Loben wenn sie etwas gut / richtig gemacht hat. Auch das kann meines Erachtens nach viel ausmachen.

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Pferde suchen uns aus, so wie wir sie aussuchen
Es gibt pferde die wir nicht mögen und es gibt pferdr die einige Menschen nicht mögen. Es kann sein das sie dich nicht mag lebst du sie auch wenn sie etwas gut gemacht hat. Viele vergessen das loben das merken sich die pferdr auch..

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Kommentar von viviundeli
13.11.2015, 19:39

Ja ich lobe sie s ziemlich jedes mal wenn sie den Huf halt hochgibt und mir den kopf gibt zum putzen. auch nach dem reiten ständig.
Wenn sie richtig angaloppiert sofort (ist bei uns so ein Problem. liegt aber eig an mir)
Muss ich vielleicht öfter loben? Ich mag sie eig wirlich gerne weil sie draußen ein kleines traumpony ist, aber es macht mich Woche fur Woche depressiver

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Kommentar von 2013lady
13.11.2015, 19:44

Was du mal ausprobieren kannst nach jeder guten tat loben wenn sie gut angaloppiert (natürlich nur wenn du angaloppieren willst:) wenn sie gut durchpariert und so weiter.. Du kannst das ja mal ausprobieren wenn es nicht klappen sollte war es wenigstens ein versuch;)

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Sie wird reiterlich einfach nicht gut ausgebildet sein. Bzw. wie sieht es mit deiner reiterlichen Ausbildung aus??

Ich habe den Verdacht, dass du der dämlichen und veralteten  Dominanztheorie anhängst. Dominanz und daraus resultierender Gehorsam hat mit Vertrauen aber nicht viel zu tun.
Mein Pferd ist z.B. rittig, gur ausgebildet, lieb und hat viel Vertrauen in mich. Sie bekommt von mir Leckerlis, und wenn es sie juckt, darf sie sich auch schon mal schubbeln. Da fällt mir kein Zacken aus der Krone.

Aber ich habe es auch nicht mit dem Dominanzgeschwafel.

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Kommentar von viviundeli
13.11.2015, 20:24

Sie ist sehr gut ausgebildet, aber ich nicht so sehr wie ich sollte.
Ich habe es jahrelang auf mehr vertrauen als Dominanz versucht aufzubauen. Leckerlies waren immer ein Beispiel darin. Aber ich habe das gefühl es funktionierte einfach nicht..
Anfangs durfte sie sich auch schubbbeln, aber dann hab ich halt das mit der Dominanz gelesen und ja.. Dachte das da vielleicht mein Fehler liegt

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Hier das Bild, das ich meinte. 

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