Hass gegen Menschen.. Bin ich die einzige?

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4 Antworten

Man kann das sicher nicht pauschal beurteilen, wenn man dich nicht näher kennt. Ein gewisses Maß an Misanthropie ist ein gesundes Zeichen für jemanden, der sich selber genug ist und der nicht in anonymen Menschenmassen aufgehen möchte, um seine Ängste zu lindern. Misanthropen sind eher introvertiert, zynisch und pessimistisch, was alles nicht notwendigerweise ein schlechtes Zeichen ist, sondern auch und vor allem unter 'großen Geistern' zu finden ist (http://www.geistundgegenwart.de/2014/08/welcher-misanthrop-bin-ich.html).

Das Gegenteil eines solchen Misanthropen wäre jemand, der sich kritiklos an jeden heranwirft und gerne in der Menge verschmilzt, um seine Existenzängste zu betäuben, der Mensch mit dem Helfersyndrom, der Gutmensch, der verkappt Depressive, der Mitläufer, Unkreative. Wenn sich dein Hass und deine Verachtung auf andere Menschen aber mit so viel Energie speist, wie du schilderst, dann könnte es auch sein, dass dem psychische Probleme zugrunde liegen. Der Verdacht läge dann nahe, dass du in all den verachtenswerten Menschen, dich wiedergespiegelt erkennst, bzw. triebhafte, primitive, dumme, unkultivierte Facetten, die dir eine Umwelt im Laufe der Erziehung gründlich ausgetrieben hat, und die du als 'Leichen im Keller' immer noch mit dir herumschleppst. Das was man am meisten hasst, hat man früher geliebt bzw. man hasst es aus dem gleichen Grund, warum man es geliebt hat. Deine Umgebung war streng zu dir und hat dich nur akzeptiert, wenn du alles Unvernünftige, Spontane, Unüberlegte, Emotionale, Naive ablegst. Die Menschen, die deine Abscheu erregen, erinnern dich an dich selbst. Du hast Angst, dass du im Grunde genommen auch so sein könntest und möchtest dir durch deinen Hass selber beweisen, dass das nicht stimmt. Du identifizierst dich mit demjenigen, der dich abgelehnt hat. Das nennt sich 'Identifikation mit dem Aggressor'.

Ob es sich bei dir um eine milde und harmlose Form des Menschenhasses handelt oder um etwas, bei dem du vielleicht therapeutischen Rat einholen solltest, entscheidet sich daran, ob dich das in deinem Leben, in deiner Genussfähigkeit, in deinem Alltag einschränkt und behindert, ob es eine unkontrollierbare Obsession handelt.

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Ich finde das auch nervig wenn ich Jugendliche so reden höre oder per Box laut Musik gehört wird und gerade schreiende Kinder finde ich sehr nervig, ich bin aber auch generell jemand, der mit Kindern nicht viel anfangen kann, das mit den Kopfhörern ist jetzt das einzige was ich nicht so nervig finde.

Aber Hass entwickel ich dabei jetzt nicht, ist eben nur etwas nervig aber da hilft manchmal einfach Ignorieren, auch wenn es schwer fällt :).

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Nein , natürlich bist du nicht die einzige. Allerdings solltest du anfangen, weniger über andere Menschen nachzudenken. Mich interessiert es nicht, wie andere Leute sprechen. Das einzige was mich wirklich rasend macht, ist wenn Leute zu dämlich sind, um Kopfhörer zu nutzen. Da krieg ich Aggressionen, wenn einer Musik hört und die Kopfhörer gleich abstecken könnte, weil man sowieso schon mithören kann.

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Ich denke du bist Lärmempfindlich.
Hass dirkt gehen Menschen hast du denke ich nicht.

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