Hashimoto - ich friere ständig! Was tun?

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Hallo andiee,

ich denke trotzdem, dass Du nicht richtig eingestellt bist, denn sonst würdest Du nicht frieren! Ich kenne das nur zu gut und konnte das Problem für mich lösen. Werte im Normbereich bedeuten noch nicht, dass alles ok ist. Es kommt auch darauf an WO im Normbereich die Werte liegen, auch auf die Konstellation zueinander. Kannst Du die Werte bitte einmal posten (mit Angabe der Normbereiche)?

Welches Schilddrüsenhormon nimmst Du? Ein Monopräparat wie z. B. L-Thyroxin? Ein Kombipräparat wie z. B. Novothyral? Oder nimmst Du natürliches Schilddrüsenhormon wie z. B. Armour Thyroid?

Bei mir hörte die Friererei erst auf, als ich natürliches Schilddrüsenhormon einnahm. Dann war zum ersten Mal nach vielen, vielen Jahren die Friererei weg! Dieses Gefühl werde ich nie wieder vergessen.

Nahrungsergänzungsmittel helfen bei dieser Art des Frierens nicht, jedoch fehlen gerade bei Hashimoto-Thyreoiditis viele Vitamine und Mineralstoffe. Hier wäre es gut in einem Labor eine entsprechende Blutanalyse machen zu lassen (Werte im Vollblut!). Ein hoch dosierter Vitamin-B-Komplex ist bei Hashimoto eigentlich schon ein Muss. Aber, wie gesagt, das Frieren bekommt man nur mit richtiger Hormoneinstellung und/oder dem richtigen Hormonpräparat in den Griff.

Freue mich schon auf Deine Werte.

Bis bald Catlyn

Wer hat Erfahrung mit Thyronajod bei einer diagnostizierten Schilddrüsenunterfunktion - ist es normal, dass sich die Müdigkeit verschlimmert?

Meine Ärztin hat bei mir eine Schilddrüsenunterfunktion diagnostiziert. Der TSH-Wert lag laut Blutbild bei 9. Beim Ultraschall entdeckte die Ärztin außerdem „schwarze Punkte“ im Gewebe der Schilddrüse, die laut ihr allerdings „noch keine Knoten“ seien.

Nun nehme ich seit dem 12. Mai täglich morgens eine halbe Tablette Thyronajod 100 Henning.

Das Problem: Ich bin seit gestern ständig müde, lust- und antriebslos. Die Tabletten haben meinen vorigen Zustand der Lustlosigkeit eher verschlechtert. Ist das normal? Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht?

In dem Präparat Thyronajod ist ja außerdem Jod enthalten. Kann es sein, dass bei einer Entzündung der Schilddrüse, die Zugabe von Jod eher schadet als hilft? Im Herbst 2015 fing ich an, ein „Nährstoffpräparat“ zu nehmen (mit Magnesium, Kalium usw.). Dort waren u.a. 150 µg Jod enthalten. Im Dezember 2015 wurde mir dann plötzlich ständig morgens übel – ich wurde antriebslos und müde. Kann Jod mir schaden?

Zu meiner Person: Ich bin w, 25 Jahre alt. 1,70 groß, ca. 55 kg. Pille von 2007 bis 2010.

  • 2009: Bei mir wird eine Schilddrüsenunterfunktion diagnostiziert. Der TSH-Wert ist 5.
  • Sommer 2012: Meine Menstruation bleibt mehrere Monate lang komplett aus.
  • Dezember 2015: Morgens – vor allem dann, wenn ich früh aufstehe – ist mir immer häufiger übel. Manchmal überfällt mich diese Übelkeit auch abends (z.B. nach spätem Essen).
  • Frühjahr: Ich bin antriebslos und lustlos. Ich habe Ängste und würde mich am liebsten in meinem Bett verkriechen.

Ich freue mich über eure Erfahrungen und hilfreichen Antworten!

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