Hartz4 und Vermieter

9 Antworten

Also anrufen darf der Vermieter überall und dort erzählen, daß die Miete nicht gekommen ist. Die Arge darf aber nicht einfach auf das Vermieterkonto überweisen, dazu bedarf es einer Abtretungserklärung. Aber bei zwei Monatsmieten Rückstand darf der Vermieter fristlos kündigen. Und fristlos heißt wirklich fristlos - d.h. wenn er heute den Brief mit der Kündigung abschickt, kann er verlangen, daß der Mieter morgen schon auszieht.

nee, eine angemessene Frist muss auch ein Vermieter einhalten. Er hat ja auch noch eine Kaution als Sicherheit.

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@casilein

Angemessene Frist?

Der Mieter hat die Pflicht die Miete zu zahlen. Wenn das nicht fristgerecht passiert kann er fristlos kündigen.

Vermieter sind doch keine Sozialämter, die alles verschenken müssen.

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Wenn du die Miete von der ARGE bekommst, und du überweist sie einfach nicht weiter, hast du nebenbei noch einen Betrug begangen. Die ARGE wird die Miete ganz bestimmt nicht zwei mal zahlen. Wenn du raus fliegst, bist du selbst schuld.

Der Vermieter hat zwar nicht das Recht, Auskünfte von der ARGE zu erhalten, darf jedoch die Mietrückstände mitteilen.
In dem Moment, in dem sich die Rückstände belegen lassen, ist die ARGE berechtigt, auch ohne Zustimmung des Mieters (also des Leistungsempfängers) direkt an den Vermieter zu überweisen. (nach § 22 Abs. 4 SGB II).
Unter Umstände wird die ARGE die ausstehenden Miet-Zahlungen auf Darlehensbasis übernehmen; möglicherweise sogar als Beihilfe; ist aber immer eine Einzelfallentscheidung.

Der Vermieter hat aber nach 3 Monaten unbezahlter Miete das Recht zur fristlosen Kündigung.

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