Hartz4, Bedarfsgemeinschaft, 100% Sperre ....

6 Antworten

Man kann ja nicht Frau und Kind dafür büssen lassen, dass einer nicht gewillt ist, sich an die Regeln zu halten.

Der eine bekommt nichts und die anderen müssen für dein einen aufkommen, inkl. Krankenversicherung.

Hallo!

Der Bedarf der einzelnen Mitglieder einer Bedarfsgemeinschaft wird jeweils individuell berechnet - pro Mitglied.

Wenn nun ein Mitglied eine 100%ige Sanktionierung erhält (inklusive Miete und Nebenkosten?), dann gilt dies ebenfalls nur für dieses Mitglied.

Ein Problem dabei ist natürlich, dass somit auch der Mietanteil und die NK anteilig nicht gezahlt werden. Sprich bei einem 3-Personen-Haushalt fehlt dann z. B. plötzlich ein Drittel. Im Endeffekt müssen die anderen Beteiligten dann doch dafür gerade stehen, außer sie zahlen die Miete einfach nicht vollständig (was aus unerfindlichen Gründen oft mittelfristig zum Verlust der Wohnung führt). Und auch was die Lebenshaltungskosten angeht - Essen, Toilettenartikel etc. - ist es in einer Familie normalerweise kaum so, dass derjenige, der zu 100% gesperrt ist, gar nichts mehr zu essen bekommt... Sprich: Im Endeffekt müssen die anderen dann doch mit drunter leiden, da sie von ihrem Fast-Nichts auch noch etwas weitergeben müssen.

Da lohnt es sich, entweder auf die betreffende Person deutlich einzuwirken (eine 100%ige Sperre kommt ja nicht von heute auf morgen) oder ggf. die Bedarfsgemeinschaft aufzulösen.

Davon abgesehen: Wenn die Einstellung der Mietzahlung eine unbillige Härte für die anderen Beteiligten bedeutet (z. B. drohender Wohnungsverlust), ist die einzige Möglichkeit, sich an die ARGE zu wenden und eine Neubewertung der Situation zu beantragen.

Sanktionen innerhalb der Bedarfsgemeinschaft

Hallo möchte hier mal eine Info bezügl Sanktionen Familie X bezieht Harz 4 und besteht aus 4 Personen die in einer Bedarfsgemeinschaft leben, der 20 Jährige Sohn hat eine 100 % Sanktion erhalten. Der Sohn erhält normalerweise zum Lebensunterhalt 152,00 Euro + 168,00 Euro Mietanteile Die Miete wird vom Job Center direkt an den Vermieter überwiesen. Bei einer 100 % Sanktion gegen den Sohn der Familie müssten also sein Lebensunterhalt von 152,00 Euro + 168,00 Euro Mietanteil einbehalten werden, das Job Center macht aber folgendes damit keine Mietschulden entstehen, es überweist die Sanktionierten 168,00 Euro Mietanteil des Sohnes an den Vermieter, der Vermieter hat nun die komplette Miete erhalten, das Job Center zieht die 168,00 Euro vom Lebensunterhalt der anderen Mitglieder der Bedarfsgemeinschaft ab, und behauptet im Recht zu sein. bitte um Hilfe.

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Hartz 4 beantragen in Bedarfsgemeinschaft: Wer muss den Antrag stellen?

Hallo!

Muss man wenn ein Partner der Bedarfsgemeinschaft Hartz4 beantragen möchte/muss auch als arbeitende Person einen Antrag stellen? Mein Freund muss Hartz4 beantragen und war heute beim Amt um sich einen Antrag zu holen. Die Dame dort hat den Antrag jedoch auf MEINEN Namen ausgestellt, mit den Worten in einer Bedarfsgemeinschaft müssten dann alle Hartz4 beantragen... Ich arbeite jedoch und verdiene genug Geld, um kein Hartz4 zu brauchen. Muss ich jetzt wirklich diesen Antrag ausfüllen??? Und wenn da jetzt mein Name als Antragssteller drin steht kann mein Freund den Antrag dann überhaupt so nutzen?

Für Antworten besten Dank im Voraus! MfG

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Jobcenter verlangt Rückzahlung von mir, obwohl ich gar keine Leistungen empfangen habe - Was tun?

Lebe in einer Bedarfsgemeinschaft mit 2 Personen und bin unter 25. Die Leistungen fließen auf das Konto des Haupteinkommensbeziehers. Anträge, etc. und Finanzen laufen also nicht über mich. Ich verdiene selber Geld (100 bis 200€ monatlich) was ich aber für Lebensmittel benötige. Wieso verlangen die jetzt von mir, dass ich das Geld zurückzahle, obwohl ich nichts bekommen habe? Was tun?

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Hartz4 - Eigenes Einkommen in Haushaltsgemeinschaft anzurechnen?

hallo,

meine Eltern und Bruder beziehen Hartz4 und sind eine Bedarfsgemeinschaft. Für mich (28) gibt es keine Leistungen, da ich BAföG berechtigt bin. demnächst werde ich auch ein eigenes Einkommen haben. Im Antrag wird jedoch nach dem Einkommen von allen Haushaltsmitgliedern gefragt. Im Jobcenter werden meine Eltern nach meinem Einkommen und Konten gefragt. Ich lebe im selben Haushalt, bin aber seit Studienbeginn nicht mehr in der Bedarfsgemeinschaft.
Muss ich dem Amt im Antrag (den ich nicht einmal unterzeichnen muss, weil ich nicht in der BG bin) Auskunft über meine Einkünfte erteilen oder kann ich der "Unterhaltsvermutung" direkt durch eine schriftliche Erklärung widersprechen? Oder müsste ich ausziehen, damit meinen Eltern wegen mir keine Leistungen gekürzt werden?

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