Hartz4-aufstocker - seit 15 jahren!

5 Antworten

Auch ein Unterhaltspflichtiger hat mit Erwerbstätigkeit einen notwendigen Selbstbehalt von 950,-€ - gegenüber volljährigen Kindern ist es sogar noch mehr. Wofür er das Geld einsetzt, bleibt ihm selbst überlassen. Und wenn ihm von den paar Kröten noch was übrig bleibt, dann ist das eben so. Daran kannst Du nix machen. Berufen kannst Du Dich immer auf die "Düsseldorfer Tabelle". Dort kannst Du nachlesen, wann und wieviel http://www.olg-duesseldorf.nrw.de/07service/07_ddorftab/07_ddorf_tab_2011/Duesseldorfer_Tabelle_2011.pdf

Wie hoch ist sein Selbstbehalt?

950€

Er ist Hartz4-austocker (400,- Euro Job)seit nunmehr 15 Jahren !

Die Harz 4 Gesetze gibt es seit 2005, das kann also gar nicht sein.

Komischerweise zahlt er aber hier und da (im Moment Zahnarztkosten 120 Euro im Monat !) "neu gemachte Schulden" ab.

Zahnarztkosten gehören zum Lebensunterhalt. Dafür ist ja der Selbstbehalt auch gedacht. Bei Zahnarztkosten kann es sich sogar um berücksichtigungsfähige Schulden handeln.

Der Gang zum Anwalt ist für mich nicht finanzierbar.

Zum einen gibt es Prozesskostenhilfe, zum anderen gibt es eine sogenannte Beistandschaft bei Jugendamt. Das Jugendamt kann den Unterhalt auch titulieren.

Die eigenliche Frage ist, wieviele Stunden er die Woche arbeitet. Grundsätzlich muß der Unterhaltspflichtig für den Kindesunterhalt alle verfügbaren Mittel einsetzen. D.h. es besteht eine Erwerbsobligenheit.

Ein Anderer Punkt ist, das Unterhalt bis zu einen gewissen Punkt den Kindvater nicht eimal etwas kosten würde. Wenn er sowieso Aufstocker ist, ist es für ihn finanziell nämlich egal, da titulierter KU einkommensminderd berücksichtig wird.

DH! Schöner hätt ichs auch nicht schreiben können xD

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danke für die schnellen Antworten. richtig, seit 2005 gibt es Hartz4. Vorher war er halt Sozialhilfeempfänger mit diesem gleichen Job. Ich selbst geh ganztags arbeiten, kann mir aber dennoch keinen Anwalt leisten. Einen Beratungsschein bekomme ich aufgrund meines Gehaltes auch nicht (lieg mit n paar Euro über der Grenze). Unterhaltstitel und Beistandschaft besteht, aber nutzt wohl nix (hier schau ich echt doof aus der Wäsche. Wofür hab ich das dann?)

Grundsätzlich muß der Unterhaltspflichtig für den Kindesunterhalt alle verfügbaren Mittel einsetzen. D.h. es besteht eine Erwerbsobligenheit.

richtig, macht er aber nicht! WILL ER AUCH NICHT!

Selbst nach Androhung des JA: "wir behalten uns eine Anzeige wegen Unterhaltspflichtverletzung vor" passiert seitens JA nix (wohl nur ne Drohung), noch, dass sich der KV um irgendwas bemüht, geschweige denn nachweist.

Und nun? so langsam verzweifel ich und verlier den Glauben an Gerechtigkeit. DAS kann ja wohl so nicht sein. Wie kann ich vorgehen um an das Recht meines Kindes zu kommen?

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@pauline999

mich würde eine Erstberatung 80 Euro kosten. Habe mich da schon erkundigt. Eben, Eddy63. Ich denke auch, da ist was faul. Ich frage mich, warum das JA nur droht. der KV den Aufforderungen des

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@pauline999

JA nicht nachkommen muss, obwohl sie gefordert haben, er soll sich um Arbeit bemühen und auch dies nachweisen. Wenn ich beim JA anfrage, heißt es nur:"wir haben unser bestes getan." Sorry, daran zweifel ich stark.

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@pauline999

Des weiteren habe ich dem JA mitgeteilt, dass ich in Erwägung ziehe zu einem Anwalt zu gehen. Die Reaktion des JA: "Dann werden wir die Beistandschaft aufheben."

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Das ist korrekt .Der Kindesunterhalt hat Vorrang vor allem.Das darfst du dir nicht gefallen lassen,nehme dir einen Rechtsanwalt,du kannst da bei einem Erstgespräch ,da gibt es doch so Scheine bei Gericht ,da brauchst du dann nur 10€ zu bezahlen.Erkundige dich da vielleicht am besten beim Familiengericht,den so geht es ja auch nicht,irgendwas ist da faul.

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