hartz4 muss ich jeden ein euro job annehmen

... komplette Frage anzeigen

13 Antworten

Sie habe jeden zumutbare Arbeit und jede Zumutbare Maßnahme auch anzunehemn ansonsten gibt es eine Sanktion. Fast jede Arbeit und Maßnahme ist Zumutbar, natürlich auch Arbeitsgelegenheit (AGH Maßnahmen). Sie Leben ja vom Geld der Menschen die Arbeiten, das sollte ihnen bewusst sein. Ich bin Falmangerin im Jobcenter und wenn ich einem Kunden auf absehbare Zeit keine Arbeit oder Ausbildung vermitteln kann und auch keine andere Maßnahme den Kunden in die Arbeitswelt bringt dann wirke ich darauf hin das er eine Arbeitsgelegenheit ausführt sonst gibt es eine Sanktion. Der Kunde bekommt dann eine Zuweisung und das finde ich richtig


Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Du hast jeden zumutbaren Job anzunehmen. Die Auffassung der Arbeitsverwaltung darüber, was als zumutbar/unzumutbar anzusehen ist, findest du hier:

http://www.arbeitsagentur.de/zentraler-Content/A01-Allgemein-Info/A015-Oeffentlichkeitsarbeit/Publikation/pdf/Gesetzestext-10-SGB-II-Zumutbarkeit.pdf

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von VirtualSelf
27.08.2012, 20:11

PS: Für 1EUR-Jobs gelten im Grunde die gleichen Kriterien wie für normale Jobs, außer vielleicht, dass anstatt der Lohnhöhe die Gemeinnützigkeit ausschlaggebend wird.
Heißt: gärtnerische Arbeit in städtischen Grünanlagen wirst du ggf. ablehnen dürfen (ich würde es jedenfalls tun bzw. der Zuweisung widersprechen).

0

ich denk, jeden nicht. Aber wenn du dich nur querstellt, wirst du mit sanktionen rechnen müssen. bewirb dich bei der deutschen post, die suchen immer und zahlen 11 Euro die stunde! ein-Euro-Jobs sind imho zeit-&kraftverschwendung

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von rhavin
27.08.2012, 12:57

Sanktionen des Regelsatzes sind Verfassungswidrig.

0

Du musst jeden "zumutbaren" Job annehmen.

Und dadurch stehen Dir dann (Regelsatz ca. 374 Euro + Wohnkosten ca. 300 Euro + Krankenkasse ca. 140 Euro + 160 Euro Zusatzverdienst.....) ca. 974 Euro monatlich zur Verfügung... Bei einer wöchentlichen Arbeitszeit von 30 Stunden entspricht das einem Netto-Stundenlohn von ungefähr 7,20 Euro!!! - Soviel zu den sogenannten "Ein-Euro-Jobs"....

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Naja, wenn Du Ingenieur bist, werden sie dir bestimmt kein Strassenfegerjob anbieten, oder? Ansonsten sei froh wieder Arbeit zu haben

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Socat5
27.08.2012, 11:42

Warum nicht? Jeder hat alles zu machen, oder nicht?

0

Jeden zumutbaren. Das ist fast jeder.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Nein, musst Du nicht. Das währe Zwangsarbeit und Zwangsarbeit ist in Deutschland verboten, bzw. nur unter bestimmten Vorausetzungen erlaubt, zb. während einer freiheitsstrafe..

Artikel 12 GG

  1. Alle Deutschen haben das Recht, Beruf, Arbeitsplatz und Ausbildungsstätte frei zu wählen. Die Berufsausübung kann durch Gesetz oder auf Grund eines Gesetzes geregelt werden.

  2. Niemand darf zu einer bestimmten Arbeit gezwungen werden, außer im Rahmen einer herkömmlichen allgemeinen, für alle gleichen öffentlichen Dienstleistungspflicht.

  3. Zwangsarbeit ist nur bei einer gerichtlich angeordneten Freiheitsentziehung zulässig.

Quelle: http://www.bundestag.de/bundestag/aufgaben/rechtsgrundlagen/grundgesetz/gg_01.html

Gegen Sanktionen kannst Du klagen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

nein du kannst auch ein normales arbeitsverhältnis anfangen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

solange wie der Job zumutbar ist** "JA"**

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ja, du sollst jede arbeit annehmen, die der zur verfügung steht.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ja, sonst können Dir die Leistungen gestrichen werden

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von rhavin
27.08.2012, 12:59

Was ich immer schreibe:

Zur Sanktionierung: Dem JobCenter steht – geregelt durch §31 SGB II – die technische Möglichkeit zur Verfügung, Leistungen zu kürzen, wovon ja auch Gebrauch gemacht wird.

Nun hat 2010-02-09 das BVG per Urteil entschieden: "Der gesetzliche Leistungsanspruch muß so ausgestaltet sein, daß er stets den gesamten existenznotwendigen Bedarf jedes individuellen Grundrechtsträgers deckt" (Randziffer 137)

Stets! Sanktionen können daher nur auf Leistungen bezogen werden, welche zusätzlich zu den existenzsichernden Regelleistungen gewährt werden. Minderungen des Regelbedarfes sind durch das Urteil vom 2010-02-09 explizit für Verfassungswidrig erklärt worden, wodurch die leider immer noch verschickte Rechtsfolgenbelehrung in fast allen Schreiben der Jobcenter nichtig ist.

Da nun meinerseits auf diesen Umstand hingewiesen wurde, stellt eine Sanktionierung einen unmittelbaren wissentlichen Verfassungsbruch dar und ist nicht nur nichtig, sondern auch – durch die technische Abhängigkeit der Leistungsauszahlung von ihrer Anweisung – ein unmittelbarer Akt der Nötigung im Amt (§240.4 StGB). Ein Jobcenter-Mitarbeiter, welcher ein nichtiges Gesetz ausführt, und dadurch eine strafbare Handlung begeht, handelt in einem Unwissen, welches nicht vor Strafe schützt.

Hat bisher immer geholfen ;)

0

oh man!! erstmal: bitteschön, dass wir alle dich mitfinanzieren! zweitens mal: sei doch froh, wenn du dadurch wieder etwas eigenständigkeit und selbstwert aufbauen kannst!!

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von TimmTomm
27.08.2012, 11:46
  1. seid doch alle nicht so intolerant. das kann jedem mal passieren, hat der fragesteller vielleicht gesagt, dass er gerne arbeitslos ist?

  2. Ein-Euro-Jobs führen imho dazu, dass man kaputt von der arbeit kommt und das gefühl hat, etwas gemacht zu haben. bewerbungen schreibt man deswegen bestimmt nicht mehr. der einzige vorteil von diesen ABMs sind die verbesserung der arbeitslosenquote, mehr nicht

0

Was möchtest Du wissen?