Hartz IV/Jobcenter?

5 Antworten

Wer mit Handwerkern oder Behörden geduldig ist, bekommt nichts zeitnah. Also entweder sie ist unerfahren und hat eine geduld, die an Blödheit grenzt oder sie arbeitet nicht richtig mit.(fehlende Unterlagen zB). Kommt nicht mal selten vor, das diese Behörde sich Zeit lässt. Und manchmal muss man sogar um die Nachzahlung kämpfen, man muss sich anhören":Brauchen Sie doch jetzt nicht mehr, Sie haben doch die letzten Monate offensichtlich überlebt und das Geld ist ja nur dafür da, das sie Miete und Lebensmittel haben". Also sie muss mal runter von ihrer Geduld und mal Stress machen da. Oder sie hat es selber verkackt, dann muss sie sich jetzt auch bewegen und es in Ordnung bringen. So oder so, sie muss handeln.

Man kann bei Arbeitslosigkeit einen Antrag auf Arbeitslosengeld (1) bei der Bundesagentur für Arbeit stellen, sofern man die Anspruchsvoraussetzungen erfüllt.

Andernfalls kann man beim jeweils zuständigen Jobcenter Arbeitslosengeld 2 (in Deutschland besser bekannt als "Hartz IV") beantragen. Auch hier gilt, solange man die Anspruchsvoraussetzungen erfüllt.

Arbeitslosengeld (1) fällt i.d.R. vom Betrag her höher aus als Arbeitslosengeld 2, welches pauschaliert gezahlt wird.

5 Monate Bearbeitungszeit sind zwar für einen Arbeitslosengeld 2 - Antrag meines Wissens nach noch gesetzlich zulässig, dennoch aber deutlich zu lang.

Hat die Bekannte rechtliche Unterstützung vor Ort? Klingen tut es nicht danach. Falls Nein, warum hat sie keine?

Meiner Erfahrung nach sind Fälle, in denen kein Geld vom Amt kommt, sehr selten aufgrund von Fehlern seitens des Amtes. Meist kümmern sich Antragsteller zu wenig, reichen falsche oder ungenügende Unterlagen ein, fragen nicht nach usw.

Aber immer sind die Ämter oder Sachbearbeiter schuld.....!

Und würde der fehler auf seiten des antragstellers liegen dürfte wohl auch nicht mit nach/rückzahlungen gerechnet werden /:

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In den meisten Fällen sind sie es auch!

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Es gibt 2 Formen des Arbeitslosengeldes, ALG1 und ALG2 (Hartz 4)

Was mit deiner Bekannten los ist, kann man nicht beurteilen, da dafür die Faktenbasis fehlt.

Sicher gibt es Fehler. Aber normalerweise dauert es keine 5 Monate um die auszubügeln. Oft hängt das dann mit fehlender Mitarbeit des Betroffenen zusammen. Antrag nicht richtig ausgefüllt, Unterlagen nicht eingereicht etc.

Wenn man wirklich so heftige Probleme hat, sucht man sich einen Anwalt für Sozialrecht und das nicht erst nach 5 Monaten.

Ja, die Fälle gibt es oft. Auch wenn es einige verdient haben, trifft es dann oft die falschen.

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