Hartz IV- Vermieter- zu Hohe Miete

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10 Antworten

Mit der Mietforderung, die ihr an den Mieter stellt hat das dortige JobCenter nichts zu tun. Genau genommen darf man euch da noch nicht mal eine Auskunft geben.

Da ihr den ehemaligen Hausbesitzenr gegenüber ja eine "neues Mietverhätnis eingegangen seid, könntet ihr im Grunde nommen die Miete frei kalkulieren. Und für 6 Monate müsste dann das JonCenter für seinen "Kunden" die Miete in der tatsächlichen Höhe auch übernehmen.

Inwiefern ihr aber als Hausbesitzer einen Anspruch auf Prozesskostenhilfe haben solltest, ist mir nicht ganz klar. Ihr könnt ja sowieso nur gegen euren Mieter klagen, Bei dem ist aber nichts zu holen. Da ein solches Verfahren von vorne herein aussichtslos ist, wir es auch keine PKH geben.

Ich weiß, dass in anderen Städten bis zu einem Jahr das Amt die tatsächliche Miete bezahlt

Soweit ich weiß, zahlt das Amt maximal 6 Monate.

Nur unser Amt will das nicht bezahlen. Auch habe ich sonst probleme mit der Arge.

Wenn die was wollen, dann muss es schon seit vorgestern fertig sein, aber wehe sie müssen zahlen, dann mann man erst einmal Anträge ausfüllen und wochenlang warten.

Ich habe nun selbst eine Klage geschrieben und die biem Sozialgericht eingereicht. Zusätzlich habe ich Prozesskostenhilfe beantragt (ist aber noch nicht entschieden).

Sie glauben doch nicht wirklich, dass Sie die PKH bekommen, wo Sie ein Haus ersteigert haben..

Soweit ich weiß, wird PKH bei Personen gewährt mit niedrigem Einkommen. z.B. Hartz IV.

DerHans 21.07.2012, 13:55

Der "Vermieter" hat mit dem JobCenter überhaupt nichts zu tun. Der bekommt nicht einmal Auskunft.

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johnnymcmuff 21.07.2012, 16:19
@DerHans

Der "Vermieter" hat mit dem JobCenter überhaupt nichts zu tun. Der bekommt nicht einmal Auskunft.

Meiner. Meinung ist das nicht richtig. Das Jobcenter erhält von dem Antragsteller den Auftrag, die Miete direkt an den Vermieter zu zahlen; aber das Jobcenter stellt manchmal auch einfach aus verschiedenen Gründen die Zahlungen ein, ohne das der Antragsteller die Anweisung gab. Das Jobcenter arbeitet und handelt also dann nach ihren Richtlinien,onsofern kann ein Vermieter doch etwas damit zu tun haben.

Auskünfte über eine Person bekommt er NATÜRLICH NICHT, höchstens eine Begründung warum die Zahlung eingestellt wurde.

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VirtualSelf 25.07.2012, 16:00
@johnnymcmuff

Der Antragsteller kann das Jobcenter nicht beauftragen, Leistungen zu zahlen, auf die er keinen Anspruch hat.
Und worauf er Anspruch hat, entscheidet nicht der Antragsteller.

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Zu "hohe" Kosten für die Wohnung übernimmt das JobCenter in der Regel bis zu sechs Monaten. Je nach örtlich verfügbarem Wohnraum kann diese Frist auch verlängert werden.

Tip den das JobCenter bestimmt nicht gibt: es werden Kosten für: Whg-Inserate, Zeitungen die man sich Zwecks suche kauft oder auch, bei angespannter Lage des Wohnungsmarktes, der Erfolg eines Maklers, übernommen.

Ist die Zeit verstrichen und die Familie hat noch keine Wohnung muss die Familie die Differenz, tatsächliche Miete/übernommene Miete JC, selbst von ihrem Regelsatz bezahlen.

Eine Klage, insbesondere ein RHB-Schein bringt nur Zeitverschwendung und Aufwand.

Letztendlich wird Ihnen nichts anderes übrig bleiben als zu hoffen das die Familie schnell eine neue Wohnung findet.

Andernfalls hoffe ich das Sie die Situation dann gut einschätzen können. Sprich das Sie die Familie nicht auf biegen u brechen versuchen heraus zu bekommen. Sofern es die finanzielle Lage zuläßt würde doch nichts dagegen sprechen der Familie, sofern sie bemüht ist die Situation zu ändern im Falle eines Falles etwas entgegenzukommen?. Ich denke mal nach Verlust des eigenen Hauses und ALG2 haben die auch schon genug Probleme.

profilohnenutze 22.07.2012, 10:08

Nachtrag zum Tip:

Makler wird nur übernommen wenn das JobCenter (schriftlich) Verlangt das die Familie umziehen soll.

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als erstes, schade das es dazu gekommen ist wegen den vorbesitzern.....dan als zweites, das amt zahlt nur den regelsatz da könnt ihr machen was ihr wollt, der harz4 mieter könnte was von sich aus drauflegen-muss er aber nicht da es sein lebensunterhalt ist.

Euch wird bestimmt keine Prozesskostenhilfe gewährt, wie kannst du eine Wohnung ersteigern und Probleme mit der Arge haben? Das passt nicht zusammen. Außerdem werden tatsächliche Mietkosten höchstens 6 Monate übernommen, muss aber auch nicht sein, es kommt ganz auf den Fall an.

VirtualSelf 20.07.2012, 20:34

Vor allem wird keine Prozesskostenhilfe gewährt, weil der Vermieter keinerlei einklagbare Ansprüche gegen das Amt hat - eine Klage also ein vollkommen aussichtsloses Unterfangen ist.

Sein Vertragspartner ist ausschließlich der Mieter; der wiederum darf und muss sich ggf. mit dem Amt auseinandersetzen, wenn er meint zuwenig KdU zu erhalten.

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Was hat denn das Amt seither bezahlt? Es wird kaum plötzlich mehr bezahlt werden, nur weil Ihr die Vermieter seid.

Eure Befindlichkeiten als Vermieter sind für das Jobcenter vollkommen und in jeder Hinsicht bedeutungslos, denn es ist nicht euer Vertragspartner.

Ihr habt keinerlei Ansprüche gegenüber dem Amt, die ihr durchsetzen könntet.

So bald man Insolvenz anmeldet wirst du vom Grudnbetrag leben dieser ist sehr gering.

Das mit der Klage war die richtige Entscheidung...

Den das Problem liegt bei der Familie und dem Amt....

Wenn das Amt das nicht zahöen will muss die Familie eine andere WOhnung beziehen die kostengünstiger ist, aber wenn verklagst du jetzt ? Die Familie oder das Amt ?

Kleiner Tipp über die Familie ist es einfacher da das Amt immer gute Anwälte hat....

MosqitoKiller 20.07.2012, 20:50

Diese Antwort zeugt von viel Ahnung...

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Das liest sich, als hättest Du überhaupt keine Ahnung, was Du da machst. Wen verklagst Du denn vor dem Sozialgericht? Miet- und WEG-Sachen gehören vor's Amtsgericht. Und die ARGE kannst Du nicht verklagen, da Du keinerlei Ansprüche gegen sie hast. Mein Tipp: Hol' Dir schnellstens professionelle Hilfe, damit es nicht noch schlimmer wird...

Und da die Klage völlig sinnlos ist, wird auch keine PKH gewährt...

Ihr habt Wohneigentum erworben und müsst selber Prozesskostenbeihilfe beantragen?

blondie1705 20.07.2012, 20:14

War auch mein erster Gedanke!

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beteman 26.07.2012, 02:28
@blondie1705

Wir haben vor der ERsteigerung natürlich bei der Bank nach einem Kredit gefragt. Wurde und bejaht.

nach der Ersteigerung hieß es dann: Nein, sie haben ein schufa eintrag.

Nun ist die sache beim Anwalt.

Das Geld habe ich von vielen Bekannten ausgeliehen erstmal. Die wollen natürlich ihr geld wieder.

habe meine wohnung schon zum verkauf eingestellt und warte bis es verkauft worden ist.

bin dadurch, dass ich kein kredit bekommen habe, bei bekannten verschuldet. konnte nicht mal die grunderwerbsteuer oder die wohnung bezahlen. meine bekannte haben mich daraus gerettet. das finanzamt will jetzt vollstrecken, da ich die grunderwerbsteuer noch nicht gezahlt habe

ich bin vor der insolvenz

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