Hartz IV - Kind zieht aus der Wohnung

5 Antworten

Also, die Hälfte für die Schwester halte ich schon für kühn und eigentlich gehört sie schon zur Bedarfsgemeinschaft. Das Amt hat zu bewilligen den Satz aus dem WoGG zzgl. 10 %, so jedenfalls aktuelle die Gerichtre hier in Berlin. Die uralten Listen der Ämter sind nichtig. Wenn denn das Amt trotzdem einen Umzug anordnet, bezahlt es diesen ja auch komplett incl. Makler und fehlende Erstausstattung und neue Mietsicherheit. Hier wird aber auch meist der Student als vorübergehend abwesend eingestuft, er bleibt fiktiv in der Bedarfsgemeinschaft. >Rüge der Eltern gegen ggf. nachteilige Bescheide.

Grundsätzlich ist der Antragsteller verpflichtet JEDE Veränderung umgehend dem JobCenter anzuzeigen.

Ob dadurch ein Umzug erforderlich wird (und sinnvoll ist !!) ist eine Einzelfallentscheidung.

Falls der Umzug gefordert nwird, sind dann auch sämtliche Kosten in dem Zusammenhang zu zahlen. Dann wird das schnell wirtschaftlich uninteressant.

Zunächstmal gibt es nicht zu groß, sondern nur zu teuer. Hier wird in der Regel die sogenannte Produkttheorie angewendt, d.h. es wird eine angemesse Wohngröße mit den angemessen Quadratmeterpreis für Neuvermietungen multipliziert. Daraus ergibt sich der angemessen Mietpreis (+Nebenkosten).

Würde das Amt verlangen, dass man auszieht,

Das hängt davon ab ob und, wieviel Ihr über der angemessen Miete liegt. das Amt kann wenn die Miete und Nebenkosten zu hoch sind, verlangen die Kosten durch einen Umzug in eine angemesse Wohnung zu senken.

Hierbei sind die Kosten für den Umzug ( Kosten für den Transport, Mietkaution, Maklerkosten, ...) , soweit sie notwendig sind, vom Amt zu tragen. Der Hilfeempfänger muß die Kosten dabei aber gering halten, sprich insbesondere den Umzug in der Regel auch selbst organisieren.

Bei einer nur geringen Überschreitung des Angemessenheitsgrenze ist ein Umzug oft gar nicht wirtschaftlich.

Dazu kommt, das der Auszug auch rechtlich möglich sein muß. Insbesondere wenn ein gemeinsamer Mietvertrag mit der Schwester besteht, kann ja nicht einfach zu Lasten der Schwester ausgezogen werden.

im Moment bezahlen sie die Hälfte von der Miete,

Wieso die Hälfte. Die Miete wäre in der Regel im Verhältnis der Nutzungsflächen zu verteilen.

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@ichweisnix

Bei Familienangehörigen wird in der Regel kopfanteilig gerechnet. Hälftze ist aber definitiv zuviel.

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@VirtualSelf

(Ja, das stimmt. Meine Schwester schenkt mir sozusagen meinen Mietanteil, weil sie eben auch relativ gut verdient.) Also nehmen wir an, das Amt sagt, Wohnung ist unangemessen, dann bezahlen sie doch trotzdem einen Betrag für Miete, welche sie halt für angemessen halten und man kann es selber entscheiden ob man auszieht oder nicht. Ist das richtig?? (dann wäre es ja egal ob ich ausziehe, da meine Schwester ohnehin bis jetzt meinen Anteil übernommen hat)

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