Hartz 4 und Kindergeld (Schwerstbehindertes Kind)

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Hi! Du kannst bei hartz 4 verschiedene Mehrkosten geltend machen. Ist dann halt korrekt auszufüllen im Antrag. Dabei kannst du hilfe von Beratungsstellen bekommen: diakonie, caritas, lebensberatung, profamilia... Du kannst für zusätzliche unabwendbare Kosten auch eine Anlage BEBE vom Jobcenter ausfüllen wo du die Art der Kosten darstellst.

Es gibt auch gesonderte Gesetze für Menschen mit Behinderung und darunter Inklusionsgetze, das heißt, teilnehmen am Gesellschaftlichen Leben. Auch die Krankenkasse muss viel mehr, als sie gerne zugibt. Oft ist es leider ein Kampf.

Du kannst dir auch etwas Rat bei einem Anwalt für Sozialrecht holen, wenn er/sie was taugt.

Liebe Grüße

Ihr solltet schnellstmöglich für Euer behindertes Kind neben dem Kindergeld eine Grundsicherung für das Kind beantragen. Dieses Geld erhaltet ihr ohne Auflagen jeden Monat, auch dann, wenn Ihr wieder in Arbeit kommt.

Ich weiß von einer Bekannten, die das gemacht hat und schlußendlich auch bei Hartz IV gelandet ist. Natürlich wird dieser Grundsicherungsbetrag und Pflegegeld bei Hartz IV mit angerechnet, da alle Einkünfte einer Bedarfsgemeinschaft zusammengefaßt werden.

Frag doch mal bei der Caritas nach. Die kennen sich bestens aus und helfen auch beim Ausfüllen der ganzen Anträge.

Pflegegeld ist anrechnungsfrei und Hartz VI ist die Grundsicherung, mehr gibts für Kinder, auch für kranke und/oder behinderte Kinder nicht....

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@geckobruno

Yup! Hast recht. Ich habe das auch gerade noch mal nachgeschlagen:

http://www.arbeitslosennetz.de/forum/showthread.php?t=78125

Pflegegeld wird nicht angerechnet.

Die Grundsicherung für das behinderte Kind kommt aber bei meiner Bekannten nicht vom Jobcenter, sondern vom Landratsamt. Eine andere Nachbarin erhält dieses Geld auch und da arbeitet der Ehemann. Oder kann das von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich geregelt sein? Wir sind hier in BW.

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@tachyonbaby

So, habe mich noch mal schlau gemacht. Das, was ich mit "Grundsicherung" meinte, bezieht sich auf volljährige Kinder.

Das neue „Gesetz über eine bedarfsorientierte Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung (GSiG)“ wurde im Rahmen der Rentenreform 2001 verabschiedet. Bei dem GSiG handelt es sich um ein eigenständiges, dem Bundessozialhilfegesetz (BSHG) vorgelagertes Leistungsgesetz. Nach diesem Gesetz erhalten Menschen, die das 65. Lebensjahr vollendet haben sowie volljährige Menschen, die dauerhaft voll erwerbsgemindert sind, eine bedürftigkeitsabhängige Leistung, die zur Sicherung ihres Lebensunterhaltes dient. Das GSiG tritt zum 1. Januar 2003 in Kraft.

Sorry für die Falschinformation. Für mich war Kind eben Kind und habe nicht an die Volljährigkeit gedacht.

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Danke für die schnelle Antwort...wenn Grundsicherungsleistung und Pflegegeld bei Hartz IV mit angerechnet werden, kann man es doch bleiben lassen, oder sehe ich das falsch bleib fürs Kind nichts über.

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Danke euch allen für eure tollen Antworten vielen lieben Dank… werden mal schauen und die Wege gehen…

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Ob das Kind schwerstbehindert ist, spielt bei der Anrechnung des Kindergeldes nicht die geringste Rolle; es wird in JEDEM FALL angerechnet, denn die Kosten der Behinderung lassen sich über die Mehbedarfsregelung des § 21 SGB II geltend machen und zwar - solange es keine Ernährungskosten betrifft (§ 21 Abs. 5 SGB II) - im Rahmen des § 21 Abs. 6 SGB II.

Hier gilt: Ihr habt die Notwendigkeit und Angemessenheit der Kosten nachzuweisen, ggf. durch ärztliche Atteste, wobei erster Ansprechpartner zunächst immer die Krankenkasse ist.

Da die Mehrbedarfsregelung des Abs. 6 nicht ohne ist, kommt ihr um eine Beratung vor Ort, in der die individuellen Faktoren berücksichtigt werden können, nicht rum.

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