hartz 4 kürzung bei kündigung eines fsj?

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4 Antworten

Ja, da wird mit Sicherheit gekürzt, denn du hast ja die Meldezeiten beim Jobcenter nicht eingehalten und geschützt ist (Auszug aus meiner Literatur: "Die Teilnahme an einem FSJ/FÖJ oder BFD ist als wichtiger persönlicher Grund anzusehen, der der Ausübung einer Arbeit entgegensteht (vgl. § 10 Absatz 1 Nummer 5 SGB II). Bezieherinnen und Bezieher von Arbeitslosengeld II sind in der Zeit der Teilnahme an diesen Freiwilligendiensten nicht verpflichtet, eine Arbeit aufzunehmen") ja der aktive FSJ-ler und nicht der ehemalige.

VirtualSelf 27.06.2013, 15:30

Vollkommen wirre Antwort.
Erstens gibt es keine "Meldezeiten" beim Jobcenter, die einzuhalten wären. Es gibt höchstens vom Sachbearbeiter konkret vergebene Termine, die man wahrnehmen muss.

§ 10 SGB II ist ja ganz schön, hat mit der Fragestellung aber ÜBERHAUPT nichts zu tun. Es lässt sich allenfalls anführen, dass der Fragesteller mit Aufgabe des Jobs wieder der Vermittlung zur Verfügung stehen muss ... so what? Was ist daran sanktionierbar?

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schleudermaxe 27.06.2013, 15:39
@VirtualSelf

Also, und nur für dich, weil alle anderen das wissen, Ein Suchender hat sofort nach Kenntnis (Kündigung), dies dem Jobcenter mitzuteilen und dies wurde hier schlicht weg versäumt, so jedenfalls die Frage und deshalb kommt es zur Sperre, alles ganz einfach, oder? Siehe ggf. Merkblatt BA.

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VirtualSelf 27.06.2013, 20:05
@schleudermaxe

Dadurch, dass du es wiederholst, wird es nicht richtiger. Du solltestz schon die Rechtskreise SGB II und SGB III unterscheiden (können).

Im Alg2 - und darum geht es ja hier - ist die verspätete Arbeitssuchendmeldung NICHT sanktionierbar. RZ 31.25 der Fachlichen Hinweise der BA/JC zu 31, 31a , 31b

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Hallo,

das kann zumindest argumentativ für das Jobcenter eine Grundlage für eine mögliche Kürzung dienen, wenn Du nicht ausreichnd belegen kannst, weswegen Du das FSJ und die damit verbundene Mehraufwandsentschädigung aufgabst. ( die 300€ dürften bislang ja zumindest anteilig auf den Regelbedarf Anrechnung gefunden haben )

Somit lautet zumindest die erste Argumenttionsgrundlage seitens des Jobcenters: " Erhöhung der Grundbedarfszuschüsse durch Arbeitsaufgabe"

Du musst nun stichaltig belegen können, warum Du diese freiwillige Betätigung mit gewisser Mehraufwandsentschädigung freiwillig ( selbst ) durch Kündigung aufgabst.

Mobbing sei Dir von hier aus ja zu glauben als Grund, aber nicht uns, sondern das Jobcenter mußt Du davon überzeugen.

. jetzt habe ich ein brief erhalten in dem mir mit einer kürzung gedroht wird wegen der kündigung.

Damit ist angekündigt, dass die Umstände DeinerKündigung zunächst einal näher überprüft werden, bevor es eine Entscheidung hnsichtlich einer möglichen Santionierung gibt. Suche also umgehend das Gespräch mit dem Jobcenter und schildere dort Deine Gründe.

mfg

Parhalia

Die Aufgabe eine FSJ ist nicht sanktionierbar, da dieses der vom Gesetzgeber ausdrücklich vorgesehen Freiwilligkeit widersprechen und einen faktischen Zwang darstellen würde.

Damit ist der Grund der Aufgabe für das Jobcenter genauso uninteressant wie grundsätzlich die Gründe für die Aufgabe jeder ehrenamtlichen Beschäftigung. (übrigens: Selbst die Aufgabe einer selbstständigen Erwerbstätigkeit ist nicht sanktionierbar).

Kommt das Amt dir dumm, zunächst Fachaufsichtsbeschwerde. Kannst du locker sehen: Gründe musst du nicht vortragen, da es darauf nicht ankommt.

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