Was muss ich bei der Beantragung von Elterngeld beachten?

7 Antworten

Ob das nun für dich Sinn macht oder nicht interessiert das Jobcenter nicht,du musst alle vorrangigen Leistungen wie Elterngeld / Kindergeld / Unterhaltsvorschuss ( wenn es keinen oder nur wenig Unterhalt gibt ) beantragen !

Wenn du vorher keiner Erwerbstätigkeit nachgegangen bist,dann wird dir das Elterngeld bis auf 30 € monatliche Versicherungspauschale auf den Bedarf angerechnet.

Hättest du vorher gearbeitet,dann könntest du vom Elterngeld bis zu 300 € Freibetrag pro Monat geltend machen,wenn du das Elterngeld auf 1 Jahr nehmen würdest,wenn es geteilt würde,dann halbiert sich auch der Freibetrag auf 150 €.

Dir würde dann das Mindestelterngeld von 300 € pro Monat zustehen,wenn du vorher nicht gearbeitet hast,dieses kannst du dann auch auf 2 Jahre beziehen,dann bekommst du pro Monat nur 150 € und es werden dir 120 € angerechnet,hättest dann also 30 € mehr.

Bei 1 Jahr Bezug würden dann 270 € auf den Bedarf angerechnet.

Ab dem Monat der Geburt steht dir dann Kindergeld fürs Kind zu,dass sind dann derzeit 190 € und das wird dann wie Unterhalt / Unterhaltsvorschuss in der Regel unter 18 Jahren zu 100 % auf den Bedarf des Kindes angerechnet.

Der Regelsatz für ein Kind von 0 - 5 liegt derzeit noch bei 237 €,ab 6 - 13 wären es 270 € und dazu kommt dann der Kopfanteil der KDU - Kosten der Unterkunft und Heizung ( Warmmiete ),dass ergibt dann den Bedarf des Kindes.

An der KDU - wird sich also wahrscheinlich nichts ändern,wenn der Vermieter nicht erhöht,es wird dann nur auf die Personen im Haushalt verteilt,also dann bei angenommen derzeit 450 € Warmmiete für dich alleine,würden es dann bei 2 Personen nur noch jeweils 225 € sein.

Wenn du alleinerziehend bist,dann würden dir ab der Geburt derzeit von deinem Regelsatz von 404 € ein Alleinerziehenden Mehrbedarf von 36 % für ein Kind unter 7 Jahren von 145,44 € monatlich zustehen.

Elterngeld und Kindergeld wirst du beantragen müssen, da es sich um vorrangige Leistungen handelt. Sie werden als Einkommen angerechnet - selbst, wenn du sie nicht bekommst, eben weil du sie nicht beantragt hast. 

Der Vater des Kindes hat Unterhalt zu zahlen. Tut er dies nicht, beantragst du Unterhaltsvorschuss. Es kann hier sinnvoll sein eine Beistandschaft einzurichten. Auch UHV/UH wird als Einkommen das Kindes angerechnet. 

Grundsätzlich werden alle regelmäßigen Einkünfte auch als solche gezählt.

Wenn euer Einkommen nicht ausreicht, beantragst du zusätzliche Leistungen. Als Alleinerziehende hast du Anspruch auf den Mehrbedarf. Die genauen Zahlen findest du im Netz. Wie viel du am Ende nach der Berechnung gezahlt bekommst ist auch abhängig von der Miete und den NK in deiner Stadt. 

Anspruch auf Elternzeit hast du wie jede andere Mutter auch. 

Du liegst natürlich richtig, dass alles angerechnet wird, du bekommst Miete, deinen Bedarf und den Bedarf für das Kind und den Mehrbedarf für Alleinerziehende. Alle weiteren Leistungen wie Kindergeld und Elterngeld werden darauf angerechnet. 

Allerdings ist es so, dass Sozialleistungen eben vor alg 2 gehen und man MUSS diese daher beantragen, auch wenn sie angerechnet werden. Du musst daher nach der Geburt Elterngeld beantragen und Kindergeld bei der Familienkasse, wenn du die SteuerID deines Kindes erhalten hast. 

Ebenso musst du dich um Unterhalt für das Kind bemühen. Am besten beim Jugendamt eine Beistandschaft einrichten, falls der Vater nicht freiwillig die Vaterschaft anerkennt und den Unterhalt freiwillig zahlt. Und zahlt er nicht, muss Unterhaltsvorschuss beantragt werden. 

Mutterschaftsgeld gibt es normalerweise nur, wenn man vorher in einem Beschäftigungsverhältnis gestanden hat. 

Elternzeit kannst du natürlich nehmen, in dieser Zeit musst du dann keine Arbeit annehmen, erhältst aber trotzdem Leistungen. 

P-Konto: Freibetrag Erhöhung bei Erhalt von Mutterschutzgeld/Elterngeld ok?

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Ein Mann hat ein P-Konto. Er ist seit kurzem verheiratet und erwartet mit seiner Frau in wenigen Wochen ein Kind. Dass der Grundfeibetrag nach Geburt des Kindes erhöht werden darf für das Baby ist klar.

Die Frage ist, ob für die Ehefrau der Betrag auch schon erhöht werden darf - sie erhält Mutterschaftsgeld und danach Elterngeld.

Die Bescheinigung ansich stellt kein Problem dar, diese liegt ihm bereits vor, ermöchte nur sicher gehen, dass er die Erhöhung für die Ehefrau rechtlich bei der Sparkasse mit der Bescheinigung angegebn darf.

Wenn die Höhe des Einkommens der Frau das Prozedere beeinflusst:

Gilt Mutterschatfsgeld/Elterngeld als "Einkommen"? Wenn ja: Ab welchem "Einkommensbetrag" darf die Freigrenze nicht erhöht werden?

Vielen Dank schonmal an alle die fix antworten :)

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