Hartnäckiger Reizhusten

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9 Antworten

Lass dir auf jeden Fall Codein verschreiben, das ist ein Hustenblocker. Du brauchst den Schlaf, um gesund zu werden und außerdem werden durch die ständigen Hustenanfälle deine Bronchien noch mehr gereizt und du kommst in einen Teufelskreis, oft ist das sogar das einzige Problem. Es kann gut sein, dass sich das Problem mit Codein komplett erledigt. Auto fahren ist allerdings auch nicht drin, so lange du Codein nimmst, es macht müde. Im Idealfall nimmst du es nur vor dem Schlafengehen und kommst den Rest des Tages so hin.

Ansonsten solltest du deinen Arzt unbedingt auch auf Reflux ansprechen, das ist eine relativ häufige Ursache für Reizhusten, die immer wieder übersehen wird.

Salut toulemonde

Einige anamestische Daten wären nicht schlecht. Alter? Rauchst Du oder raucht eine Kette in deiner Wohnung? Irgendeine Belastung mit reizende chemische Stoffe bei deiner Arbeit?Hast Du irgendwelche andere Symptomen als Husten? Z.B. Gewichtsverlust, Schwitzen, Fieber? Hast Du Atemnot bei Belastung? Bekannte Allergien? Mögliche Quellen einer neu aufgetretenen Allergie z.B neu Haustier? Das mit dem Hinweis auf ein Reflux ist auch nicht schlecht, hast Du auch öfters Sodbrennen? Wie wurde die Diagnose einer Kehlkopfentzündung gestellt? Hat jemand eine Laryngoskopie ( Spiegelung des Kehlkopfes) durchgeführt? Sonst kann mann die Stimmbände nicht sehen also die Diagnose auch nur Vermutung. Antibiotika ohne andere entzündliche Zeichen zu verschrieben ist tatsächlich eher nur als Probe zu bewerten. Kortikoide können auch beim kurzzeitigen Einnahme schwere Nebenwirkungen von Entgleisung einer Diabetes oder zum Magenblutung führen. Solltest Du Raucher , ( mehr als 10 Packungsjahre) und über 35 sein, sollte eine Bronchoskopie oder eine Computertomographie der Thorax durchgeführt werden um schlimmeres ( z.B. Bornchialkarzinom) auszuschliessen.

Gute Besserung K.

Also ich hab nun auch seit knapp 3 Wochen so ein Hartnäckigen Reizhusten. Würde dir von dem oben genannten Codein abraten da du schnell davon süchtig werden kannst. Also nach 3 Wochen geht es mir besser ich habe mir Silomat geholt als Hustensaft für zuhause und Lutschpastillen für die Arbeit da ich da kein Saft trinken kann. Die Pastillen mit Honiggeschmack. Ich habe viel ausprobiert und mir wurde dazu geraten und ganz ehrlich mir geht es schon viel besser.

Ich hatte mal eine Lungenentzündung, die mich fast um die Ecke gebracht hätte. Ebenfalls Asthmasprays, Antibioticas, etc. bis das 2. Antibiotica endlich anschlug. Der Arzt meinte damals, dass viele Lungenprobleme mit Vitamin-C-Mangel anfingen. Wenn ich jetzt so einen Anflug habe der in die Richtung geht, nehm ich vermehrt Vitamin C und der Reizhusten geht weg. Bislang hab ich die letzten 10 Jahre nichts schwerwiegendes mehr gehabt. Theoretisch kann es auch von einer Allergie kommen.

Das mit dem Vitamin C ist eine gute Idee, wie gesagt, ich bin inzwischen für jede Hilfe dankbar. Vielen Dank.

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Antibiotika sind nur dann wirkungsvoll wenn vorher getestet wurde ob es auch auf den gefundenen Erreger passt. Wird so unverantwortlich einfach ins Blaue hinein verschrieben kann das zu Resistenzen führen welche durchaus auch tödlich verlaufen können.

Cortison ist auch kein Spielzeug das mal eben so bei jeder sich irgendwie bietenden Gelegenheit verschrieben werden sollte. Bei Reizhusten schon mal gar nicht. Cortison schlägt massiv auf die lLeber vor allen Dingen

An Deiner Stelle würde ich auf alle Fälle den Arzt wechseln. Und nach einem verantwortungsvolleren suchen. Es gibt mehrere Arzttbewerztbewertungsportale im Netz die bei der Suche helfen.

Gegen Reizhusten gibt es viele gute Hausmittel. Antibiotika sollten in jedem Fall fertig genommen werden. Cortison würde ich sofort absetzen und statt dessen in die Suchmaske des Browsers eingeben

hausmittel gegen reizhusten

Schon werden massenweise Seiten mit Tipps gezeigt Daraus lässt sich aussuchen. Wer auf Cortison und wild verschriebenen Antibiotika setzt wird ja der Meinung sein Natur tauge nicht für den natürlichen Körper des Menschen. Dann sind aber zumindest nicht die massiven Nebenwirkungen zu befürchten. Und wenn es doch hilft war es vielleicht eine Lebenslektion.

Ein Hals-Nasen-Ohrenarzt könnte auch fündig werden und ebenso ein Allergologe. Aber wie ich lese hast Du bisher noch kein einziges Hausmittel ausprobiert. Mir geht in so einem Fall schon die Hutschnur hoch. Aufzählen werde ich Dir jetzt nicht die Fülle der natürlichen Gegenmaßnahmen. Du findest sie wie beschrieben im Netz.

Statt Panikmache sollte lieber Aufklärung betrieben werden:

"Keine Angst vor Kortison

Viele Patienten haben Angst sobald sie das Wort Kortison hören. Die meisten Menschen denken dann an ein "Hammer-Medikament" mit starken Nebenwirkungen, das nur bei schwersten Erkrankungen gegeben wird. Das wurzelt in den Erfahrungen mit Kortisonbehandlungen in den siebziger Jahren, als das Kortison viele negative Schlagzeilen gemacht hat.

Damals hatte man noch keine Langzeiterfahrungen mit dem Hormon.
Da es den Patienten einerseits nur als Tabletten oder Spritzen, andererseits auch noch in zu hohen Dosierungen verordnet wurde, sind weitreichende Nebenwirkungen im ganzen Körper aufgetreten.
Folgen war das Cushing-Syndrom (Muskelabbau, Wasser- und Fetteinlagerungen), die Unterdrückung der körpereigenen Kortison-Produktion (Müdigkeit, Appetitverlust, Gewichtsabnahme), Unterdrückung des Immunsystems (Infektionen, Wundheilungsstörungen), Osteoporose, Wachstumsverzögerungen bei Kindern und Jugendlichen, Magen-Darmgeschwüre, Verdünnung der Haut, Akne oder grauer Star und grüner Star.

Heute weiß man, dass große Mengen Kortison nur für kurze Zeit unbedenklich sind. Für Langzeitbehandlungen werden deshalb nur noch sehr geringe Dosen eingesetzt.
Die körpereigenen Glucocorticoide wurden außerdem in den letzten Jahren immer wieder verändert und weiter entwickelt.

Ihre Nebenwirkungen sind wesentlich geringer ausgeprägt als die der Kortisone früherer Jahre.

Durch die neuen lokalen Anwendungsformen, wie Gele, Cremes, Salben, Augentropfen, Nasensprays und Inhalatoren** wirkt das Kortison nur noch dort, wo man es braucht, nicht mehr im ganzen Körper**. Nebenwirkungen fallen dementsprechend gering aus.
Inzwischen gibt es sogar Salben oder Nasensprays mit Kortison, die Sie ohne Rezept in der Apotheke kaufen können.

Bevor Sie also aus Angst vor Nebenwirkungen auf Kortison verzichten wollen, sollten Sie gut über den Wirkstoff informiert sein.

Kortison ist oft ein lebenswichtiges Medikament das in erheblichem Ausmaß entzündliche oder allergische Erkrankungen lindert.

Bei Gelen, Cremes und Salben, Augentropfen, Nasensprays und Inhalatoren (lokale Anwendung) entfaltet das Kortison seine Wirkungen und Nebenwirkungen in der Regel nur am Ort der Anwendung.

  • Augentropfen, Nasenspray, Inhalatoren

Auch hier bleiben die Wirkstoffe in der Regel am Ort der Anwendung. Bei einer kurzen saisonalen Anwendung, wie bei der Pollenallergie, ist nicht mit Nebeneffekten zu rechnen. Auf Dauer sind örtliche Nebenwirkungen möglich.

So kann sich bei Augen- und Nasentropfen die Hornhaut bzw. Nasenschleimhaut verdünnen und austrocknen (Nasenbluten). Da Kortison die körpereigene Abwehr hemmt, begünstigt es Infektionen mit Pilzen oder Bakterien. Außerdem ist bei vorbelasteten Personen möglich, dass sich ein grüner Star entwickelt.

Bei der Inhalation können sich Heiserkeit, Husten und Irrtationen im Hals bemerkbar machen. Dieses Infektionsrisiko in Mund und Rachen lässt sich verhindern, wenn Sie nach der Inhalation den Mund gründlich mit Wasser oder einer desinfizierenden Lösung spülen.

Bei richtiger Anwendung sind die neuen Kortisone eine wesentliche Erleichterung für den Patienten. Für eine sichere Therapie mit geringen Nebenwirkungen sollten folgende Dinge beachtet werden.

  • Wenden Sie das Kortisonpräparat regelmäßig an.

  • Nehmen Sie Kortison-Tabletten zum vorgesehenen Einnahmezeitpunkt ein.

  • Setzen Sie Kortison-Tabletten niemals plötzlich ab.

Ausführlich unter:

http://www.netdoktor.de/Magazin/Keine-Angst-vor-Kortison-2170.html

Dein Arzt hat also durchaus verantwortungsvoll gehandelt.

Medizinische Laien können aufgrund der nicht vorhandenen medizinischen Ausbildung Therapiemaßnahmen oft nicht durchschauen und geben dann ungeeignete Ratschläge an kranke Personen weiter.
Jeder muß selbst entscheiden, was ihm seine Gesundheit wert ist und auf wen er sich verlassen will:

  • Personen, die ein jahrelanges Medizin-Studium hinter sich haben

oder

  • Laien, die sich auf die Suchmaske ihres Browsers verlassen.
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@Auskunft

Ich habe keine Ahnung, wozu ich mein Staatsexamen im Gesundheitsbereich habe. Wahrscheinlich wegen der Hühner. Zudem habe ich zumindest gelernt, dass ich mich regelmäßig kritisch auf dem neuesten Stand der Wissenschaft zu halten habe. Dazu gehört auch, den Hintergrund von Studien zu erfragen. Und diese Studien beziehen sich auf Oberflächlichkeiten. Wie oft genug in der EU üblich.

Davon abgesehen ist es durchaus verantwortungslos gleich mit solchen Hämmern zu kommen. Anstatt eine Differenzialdiagnose zu erstellen. Aber ja, heute kann das ja nicht mehr von der Mehrheit der sogenannten Fachleute erwartet werden wie auch selbständig denkende Fachleute bemängeln in zunehmendem Maße. Und vor allen Dingen:

Es gibt eine ganze Menge Möglichkeiten auf andere Weise gegen Reizhusten vorzugehen. Das fängt bei den Wohn- und Arbeitsverhältnissen an. - Ach Du meine Güte! Ich Schlimme! Die Zeit wird ja von den Kassenärztlichen Vereinigungen gar nicht mehr gewährt! Dann doch lieber gleich mit der Keule draufschlagen ohne zu wissen,worauf eigentlich! Das ist doch viiieeel ungefährlicher!

Es möge Hirn regnen.

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@dawala

Ich habe keine Ahnung, wozu ich mein Staatsexamen im Gesundheitsbereich habe.

Ja, wenn Du meinst....

Es möge Hirn regnen.

Auch das wäre nicht schlecht, vorausgesetzt, es verschwindet nicht auf geheimnisvolle Weise, wie so manch anderes...

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@Auskunft

Dazu gehört das schlichte Wissen, dass nur dann ein Medikament wirken kann wenn es überhaupt dazu geeignet ist. In dem hier dargestellten Fall wurde ganz offensichtlich Antibiotikum ins Blaue hinein verschrieben was schon für sich spricht. Und da das Kortison auch nicht wirkt scheint es sich bei dieser Medikamentation auch um eine Ausstellung eines Rezepts auf gut Glück gehandelt zu haben. Was durchaus von manchen und immer mehr Wissenschaftlern heute auch gegenüber der Politik immer heftiger angeprangert wird.

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@dawala

In dem hier dargestellten Fall wurde ganz offensichtlich Antibiotikum ins Blaue hinein verschrieben....Und da das Kortison auch nicht wirkt scheint es sich bei dieser Medikamentation auch um eine Ausstellung eines Rezepts auf gut Glück gehandelt zu haben

Woher willst Du das wissen ?

Das sind doch nur reine Behauptungen von Dir.

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@Auskunft

Laut diesbezüglich forschender Fachmenschen ist dies die Regel. Denn oft genug wird dann genau so gehandelt. Aber alleine schon der Umgang mit Antibiotika ist unverantwortlich. Davon abgesehen liegen zwar Studien an Tieren bezüglich der neuen Kortisonverabreichung vor und ausgewählte Patientengruppen. Wobei nicht mal genau definiert ist wie ausgewählt wurde. Worüber wir Nichts wissen sind die Langzeitfolgen. Auch haben wir keinerlei Kenntnisse über die Auswirkungen auf die einzelnen Zellen. Einfach deswegen, weil diesbezüglich gar nicht geforscht wird. Unser Wissen bezüglich der Langzeitwirkungen im Umgang mit Antibiotika hat bereits tausende von Menschenleben gekostet. Es hieß hier auch, es gebe keine Nebenwirkungen. Es hat niemand interessiert wie sich das langfristig auswirkt.

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@dawala

Laut diesbezüglich forschender Fachmenschen ist dies die Regel.

Quelle?

Denn oft genug wird dann genau so gehandelt

Quelle?

Wobei nicht mal genau definiert ist wie ausgewählt wurde

Bei Studien wird genau definiert, wie sich die Patientengruppen zusammenstellen.

Also auch hier: Quelle für Deine Behauptung?

Es hieß hier auch, es gebe keine Nebenwirkungen.

Wann? Vor hundert Jahren?

Fakt ist, dass Du irgendwelche Vermutungen äußerst, für die es in der Frage nicht die geringsten Anhaltspunkte gibt.

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@Auskunft

Typisch Pharamalobbyismus: Von Anderen fordern ohne selbst zu liefern. Du kopierst aus einen Heftchen ab ohne auf die Grundlagen der Behauptung zu achten. Und da Dir die Argumente ausgehen fängst Du nun so an. Dabei ist es ganz offensichtlich: Wäre das Antibiotikum entsprechend eines gefundenen Erregers ausgesucht worden hätte es gewirkt. Es sei denn, der Körper wurde schon so oft mit Antibiotika falsch behandelt dass sich Resistenzen gebildet haben. Dann aber zu Cortison zu greifen scheint ebenso fragwürdig.

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@dawala

Typisch Pharamalobbyismus

Und wieder eine unbewiesene Behauptung!

Nicht nur Papier scheint geduldig zu sein....

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@Auskunft

Bitte Leute, bleibt friedlich ! Ich wollte hier bestimmt keinen Streit provozieren. Ist trotzdem nett, dass Ihr euch beide mit meinem Problem auseinandersetzt.

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jeder husten der länger als zwei tage dauert soll vom arzt untersucht werden...der reiz könnte i.wie mechanisch ausgelöst sein, z. b. nach fisch essen (mit gräten)...

War bereits beim Arzt:

Mein Arzt sagt...

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@Auskunft

das habe ich gelesen, darauf hatte ich dir einen denkanstoss gegeben...

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Kleiner Nachtrag zu meiner ursprünglichen Frage: Mein Lungenfacharzt hat jetzt endlich eine Diagnose gestellt, ich habe Asthma . Werde jetzt gezielt behandelt und trete demnächst eine Kur an.

Hartnäckig bleiben!!! leider so wie der Husten!!!!!! und wieder zum Arzt!!!! Vielleicht müssen andere Medikamente ,verordnet werden!? Anderes Antibiotika!?

Hast du was gefunden das geholfen hat? Mich quählt so ein Husten im moment

Leider noch nicht. Bin zwischen beim 3. Arzt gelandet (Lungenfacharzt). Werde ´mal abwarten, ob er eine Lösung findet. Wünsche Dir gute Besserung.

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