Handyverschleiß, wieso - Akku und System schützen?

... komplette Frage anzeigen

1 Antwort

Lt. Problembeschreibung wurde das S3 im Zeitverlauf immer langsamer in seiner Gesamtperformance. Als Ferndiagnose meine Vermutung: Grosse Datenmengen sprich Datenspeck lassen das Gerät immer träger werden. 

Reinigungs-Apps: Davon gibts diverses. mit "Android-Optimizer" machte ich selbst eine Bauchlandung. Keine Ahnung ob die übrigen Android-Putz-Apps was taugen. Ein Reinfall reichte mir. 

Erstens täuschte "Android-Optimizer" "immensen Fleiss" vor ohne tatsächlich irgendwas zu bereinigen. U.a. waren die versch. Caches genauso voll wie vorher. 

Zweitens baute die App desöfteren irgendeinen "Bug" welcher u.a. keinen normalen SMS-Versand mehr zuliess. Nur das Geräteaus-und Wiedereinschalten beseitigte das Problem. 

Nachdem ich dahinterkam, flog "Android-Optimizer" wieder raus. Seitdem mache ich es wie früher, ohne dass es zu erneuten Problemen bei Android kam: Per Handbetrieb regelmässigen Datenputz in den einzelnen Android-Abteilungen. 

Vor einer evtl. Neuanschaffung beim bisherigen S3 - wenn noch nicht gemacht - einen gründlichen Datenputz durchführen. 

Das Nachfolgende ist sinngemäss weil die versch. Android-Versionen ggfs. gering voneinander abweichen: 

Einstellungen>Allgemein>Speicher und dort den Unterordner "Zwischengespeicherte Dateien" bzw. Cache auswählen. 

1. Den gesamten Cache (meist unnütze zwischengespeicherten Dateien) getrost löschen. 

Ähnlich wie beim PC sammeln sich bei nicht regelmässigem Hausputz im Zeitverlauf beträchtliche nicht mehr benötigte Datenmengen an. 

Das jetzt Folgende hat den die sinngem. Zugangsmöglichkeit: Einstellungen>Speicher>Verwendeter Platz>Anwendungen

2. Auch bei jeder einzelnen App (gleichgültig ob selbst "gezogen" oder von Hause aus schon da) den jeweiligen Cache mal untersuchen. Auch da sammeln sich bei nicht regelmässiger Entleerung teils beträchtliche Datenmengen an. Die eigentliche Cacheleerung selbst problemlos. 

Anders ggfs. jedoch bei den einzelnen App-Daten selbst: Hier befinden sich u.a. die pers. Einstellungen. Werden diese gelöscht, sind somit auch die pers. Einstellungen futsch. 

Bei z.B. Emailprogrammen wären somit auch alle eingerichteten Benutzerkonten nebst Passwörtern und den übrigen selbst einzurichtenden Zugangsparametern weg. 

3. Grösstes "Datensorgenkind" lt. eigener Erfahrung Whatsapp. Ein Bekannter säuberte nur 1x jährlich sein Whatsapp...mit dem Erfolg dass selbst nur bei mässigem Traffic er über 900MB Datenmüll drauf hatte. 

Komplette Datenlöschung bei Whatsapp (vorher irgendwo bei Interesse die Chats etc..sichern) und dann eine komplette Datenlöschung bei der App durchführen. Das WA-Nutzerkonto wird hierbei nicht gelöscht. 

Anschliessend war beim Bekannten WA wieder rank und schlank. 

Anschliessend WA starten. U.a. fordert man dich zur Eingabe deiner Handynr. auf. Dieses machen und den weiteren Anweisungen bei aktiver Internetverbindung folgen. Bei mir funktioniert das Procedere problemlos. 

Lt. eigener Erfahrung verhält sich bisher nur die App WA unverschämt innerhalb kurzer Zeit (1 Woche oder noch kürzer) gleich mehrere MB Datenspeck anzusetzen. Aus z.B. 51 Grundgrösse werden durchaus 55 und mehr MB. 

4. Wenn kein Google-Konto bzw. auch sonst keine Google-Cloud-Dienste in Benutzung, dann auch mal "Google-Play-Dienste" untersuchen. Auch hier kommen bei unregelmässigen Hausputz beachtliche letztendlich unnötige Datenmengen zusammen. 

5. Auch die Galerie mal untersuchen. Auch hier sammeln sich bei unregelmässigem Hausputz erhebl. Datenmengen an. 

Vor dem Hausputz hier, jedoch darauf achten, in welchen Abteilungen evtl. Bilder "gebunkert" sind. Die "Kamera" und "ext. Speicherkarte" sind normalerweise unkritisch. Befinden sich jedoch z.B. in der Whatsapp-Abteilung Bilder welche erhaltenswert sind, dann diese vorsichtshalber am besten auf die ext. Speicherkarte verschieben. 

Anschliessend bei der Galerie die Daten löschen. 

Was evtl. wenig bekannt ist: Jeder Geräte-Neustart z.B. beim Einschalten verursacht Datenmüll u.a. im Cache und der Galerie von mehreren MB. Neustarts selbst sind ggfs. durchaus nützlich, erfordern aber anschliessend wenn "das Gerät voll da ist" eine Datenreinigung wie vorstehend beschrieben. 

Das Vorstehende hilft hoffentlich fürs Erste weiter und basiert auf eigener Erfahrung. 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?