Handynummer gegen meinen Willen veröffentlicht & beleidigt!

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8 Antworten

Ja das ist nämlich ein Verstoß gegen das Urheberrecht und dass kann bestraft werden.

Ein Beispiel: Sagen wir mal du würdest ein Foto eines Fremden Jungen im Bus in der hinteren Reihe machen und du würdest es einfach so ohne weitere Gesichts Unkenntlichmachung ins Internet stellen ohne das er es weiß. Das kann das unter Umständen zur Polizeilichen Anzeige kommen, kann aber auch zu Mobbing im Bus dann führen da der Junge dann vielleicht dich die ganze Zeit Fotografiert und auch ins Internet Hochläd. Und Handynummern ins INet stellen naja ich meine mann kann sich so eine Handynummer auch irgendwie generieren aber es ist trotzdem eine Verletzung der Person der die Handynummer gehört. Ich würde sowas lassen es seiden du sucht Stress mit der Polizei oder möchtest selber mal so im Internet stehen. Lieber denken was wäre wenn du so im Internet stehen würdest bevor du andere (außer Stars) ins Internet stellst

Der Weg über seine Eltern wär auch noch eine Möglichkeit vielleicht bringt ihn dass zur Vernunft und Entschuldigt sich öffentlich, andernfalls bleibt der Weg zur Polizei wohl nicht erspart.

Das ist strafbar, ja. Wechsel deine Handynummer und zeige ihn an.

Wechsele deine Sim-Karte, lass dir eine neue Nummer geben, hab ich auch gemacht und Ruhe wars.

fing erst an mich zu beleidigen .... als SCHlam..Bitc... und das ich hässlicher bin als Hil´tle..

Straftat, glasklar, kannst Du anzeigen.

dann hat er meine Nummer auf facebook geteilt

Nicht strafbar, kann jeder machen wie er lustig ist. Privatpersonen müssen keinen Datenschutz berücksichtigen, gilt für diese nicht.

.... und drunter geschrieben das die mich beleidigen sollen....

Strafbar - Aufforderung zu Straftaten §111 StGB. Kannst Du anzeigen.

Ich nehme an, dass Du minderjährig bist. Du solltest demnach mit Deinen Eltern ztunächst einmal darüber sprechen, vielleicht könnten die mit den Eltern deines "netten" Gegenübers zunächst eine andere Lösung erarbeiten - da im globalen Gefüge das doch eher Pippifax ist, Kindergarten.

Sollte jedoch nichts helfen, kann man auch über eine Strafanzeige nachdenken.

Hallo fast.......

Privatpersonen müssen keinen Datenschutz berücksichtigen, gilt für diese nicht.

Bist du dir sicher das das richtig ist?

Müssen Privatpersonen das Datenschutzrecht beachten? Grundsätzlich müssen auch Privatpersonen, die personenbezogene Daten erheben, verarbeiten oder nutzen das Bundesdatenschutzgesetz beachten. Dies gilt allerdings nicht, wenn die Datenverarbeitung ausschließlich für persönliche oder familiäre Zwecke erfolgt. Erstellen Sie beispielsweise elektronische Adressbücher oder Geburtstagslisten, um diese für persönliche Zwecke zu nutzen, kommt das Bundesdatenschutzgesetz nicht zur Anwendung.Stellen sie hingegen Informationen über andere Personen in das Internet, machen Sie damit diese Daten einer breiten Öffentlichkeit zugänglich und es handelt sich nicht mehr um eine Verarbeitung zu ausschließlich persönlichen Zwecken. (Quelle: https://www.ldi.nrw.de/mainmenu_Datenschutz/Inhalt/FAQ/Datenschutzrechtbeachten.php)

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@Phylangan

Ein Blick ins Gesetz erleichtert die Rechtsfindung.

§ 1 BDSG - Zweck und Anwendungsbereich des Gesetzes

(1) Zweck dieses Gesetzes ist es, den Einzelnen davor zu schützen, dass er durch den Umgang mit seinen personenbezogenen Daten in seinem Persönlichkeitsrecht beeinträchtigt wird.

Ok soweit gut. Jetzt wird es interessant:

(2) Dieses Gesetz gilt für die Erhebung, Verarbeitung und Nutzung personenbezogener Daten durch

1. öffentliche Stellen des Bundes,

Schonmal nicht.

2. öffentliche Stellen der Länder, soweit der Datenschutz nicht durch Landesgesetz geregelt ist und soweit sie

a) Bundesrecht ausführen oder

b) als Organe der Rechtspflege tätig werden und es sich nicht um Verwaltungsangelegenheiten handelt,

Auch nicht.

3. nicht-öffentliche Stellen, (oha, also doch?) soweit sie die Daten unter Einsatz von Datenverarbeitungsanlagen verarbeiten, nutzen oder dafür erheben (schonmal nicht) oder die Daten in oder aus nicht automatisierten Dateien verarbeiten, nutzen oder dafür erheben, (auch nicht) es sei denn, die Erhebung, Verarbeitung oder Nutzung der Daten erfolgt ausschließlich für persönliche oder familiäre Tätigkeiten. (also gar nicht, selbst dann nicht, wenn zuvor etwas zuträfe wäre es so wieder ausgenommen).

Was ist das alles, was da verzapt wird?

§ 3 BDSG Weitere Begriffsbestimmungen

(1) Personenbezogene Daten sind Einzelangaben über persönliche oder sachliche Verhältnisse einer bestimmten oder bestimmbaren natürlichen Person (Betroffener).

Also ist auch eine Telfonnummer als persönliches File anzusehen, zweifelsohne.

Automatisiert kann man schonmal streichen, aber (2) sagt: Eine nicht automatisierte Datei ist jede nicht automatisierte Sammlung personenbezogener Daten, die gleichartig aufgebaut ist und nach bestimmten Merkmalen zugänglich ist und ausgewertet werden kann.

Streng genommen also auch Dein Telefonbuch bei Dir zu Hause ist betroffen, alleine bereits die Sammlung der Telefonnummern in auch Deinem Handy würde drunterfallen.

Und genau deswegen, eben weil das purer Plumperquatsch wäre, jedes Pippifaxtelefonbuch von Privatleuten unter das BDSG zu stellen, sind natürliche Personen bei persönlicher Nutzung ausgenommen.

Durch die "persönlichen oder familiären Tätigkeiten" grenzt das Gesetz ganz klar einen Bereich der persönlichen Lebensführung von beruflicher und geschäftlicher Verwendung ab.

Zudem betrachtet der Gesetzgeber eine Person, welche personenbezogene Daten zu persönlicher Lebensführung erhebt, verarbeitet oder nutzt damit als ebenso schutzbedürftig wie eine Person, von dem die Daten jeweils stammen ein und räumt dieser deshalb keinen rechtlichen Einfluss auf einen solchen Datenumgang ein.

Es ist also ausschließlich entscheident, dass der Datenumgang in privater Absicht und nicht zu geschäftlichen Zwecken stattfindet, z.B. die Nutzung privater Daten später für eine Werbeaktion wäre bereits ein Übertritt und würde diesen Vorgang unter das BDSG fallen lassen.

Wie intensiv und in welcher Weise die Belange eines Betroffenen berührt werden, spielt bei der privaten Nutzung keinerlei Rolle, selbst ein Umgang mit besonderen Daten nach § 3 Abs. 9 ( "Besondere Arten personenbezogener Daten sind Angaben über die rassische und ethnische Herkunft, politische Meinungen, religiöse oder philosophische Überzeugungen, Gewerkschaftszugehörigkeit, Gesundheit, Sexualleben,..." ).fällt ebenfalls unter diese Ausnahme.

Bei intensiven Rechtseingriffen kann hingegen eine Verletzung des allgemeinen Persönlichkeitsrechts vorliegen, die Verbreitung einer Telefonnummer ist jedoch kein intensiver Eingriff - da wird nicht ausgepackt, wer mit wem poppt und wie genau oder sowas, das wäre sicherlich eher intensiv, es handelt sich um eine einfache Telefonnummer.

Auch wenn die Vertreitung hier wenig erstrebenswert ist, ist sie dennoch eben nicht wirtschaftlicher/geschäftlicher Natur.

Fazit: In diesem Einzelfall ist die Datennutzung, da rein privater Natur (wozu natürlich auch eine Schmähung gehört), sicherlich nicht wirtschaftlicher Natur, somit nicht reglementiert. Einen intensiven Eingriff kann man hierbei sicher nicht erkennen, da lediglich eine Telefonnummer weitergegeben wurde.

Das bedeutet, wenn eine Person eine, auf diesen Fall bezogen, Telefonnummer einer anderen Person hat, kann er diese zu nichtwirtschftlichen Zwecken jedem weitergeben, den er will. Es steht dem Inhaber der Telfonnummer nicht einmal zu, dies zu kontrollieren oder gar zu untersagen. Wenn der nicht will, dass man seine Nummer verbreite, gebe er sich selbst nicht heraus.

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@fastlink
Und genau deswegen, eben weil das purer Plumperquatsch wäre, jedes Pippifaxtelefonbuch von Privatleuten unter das BDSG zu stellen, sind natürliche Personen bei persönlicher Nutzung ausgenommen.

Nicht ganz, es werden ja nicht "Telefonbücher" unter das BDSG gestellt, sondern der Umgang mit den Daten, vorwiegend die Weitergabe an Dritte.

Womit wir wieder bei der Aussage das Landesbeauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit Nordrhein-Westfalen wären:

Stellen sie hingegen Informationen über andere Personen in das Internet, machen Sie damit diese Daten einer breiten Öffentlichkeit zugänglich und es handelt sich nicht mehr um eine Verarbeitung zu ausschließlich persönlichen Zwecken.

Für mich ist kein Widerspruch zu deinen aufgeführten § ersichtlich.

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@Phylangan

Phylangan hat völlig Recht. Im Rahmen meines Informatikstudiums hatten wir auch vor ein paar Wochen ein Seminar, welches sich mit eben diesen Thema beschäftigt hat und haben deswegen den Datenschutzbeauftragten vom Land Thüringen zu Gast.

Man darf keine Telefonnummern oder Emailadressen öffentlich stellen. Wenn er die Nummer auf Facebook geteilt hat ist es allerdings zu beachten mit wievielen und in welchen Rahmen. Wenn er sie mit seinen engsten Freunden, die er auch persönlich und privat kennt darf er das tun (zb Gruppe mit 5 Freunden die in eurer Klasse sind oder so). Wenn er allerdings (willkürlich genannte Zahl, kein Richter der Welt wird hier eine genaue Nummer nennen, weil es immer auf den Fall ankommt) 1000 Freunde in seiner Liste hat und diese nicht persönlich kennt und diesen allen deine Nummer gibt, dann ist dies Strafbar. Er muss sich dann dafür verantworten.

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Ja dies ist Strafbar, was die Strafe ist weiß ich nicht

Oh das ist blöd. ..Anzeige und nummer ändern:)

Ja das ist eine Straftat. Würde ich umgehend zur Anzeige bringen.

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