Handy Nummer ohne Erlaubnis veröffentlicht.

6 Antworten

In der Weitergabe Ihrer Telefonnummer könnte die Verletzung Ihres allgemeinen Persönlichkeitsrechts aus Art. 2 Abs. 1 i. V. m. Art. 1 Abs. 1 GG vorliegen. Konkret kommt hier eine Verletzung Ihres Rechts auf informationelle Selbstbestimmung in Betracht. D.h. Sie dürfen grundsätzlich selbst darüber entscheiden, ob, wann und innerhalb welcher Grenzen Ihre persönlichen Daten an die Öffentlichkeit gebracht werden (BVerfGE 65, 1, 41 ff.).

Hier liegt m.E. kein schutzwürdiges Interesse des Vermieters vor, das es rechtfertigt Ihre persönlichen Daten zu veröffentlichen. Der Vermieter kann genauso gut selbst mit potentiellen Nachmietern in Kontakt treten, indem er seine eigene Telefonnummer bereitstellt. Jedenfalls hätte er Sie zumindest fragen müssen, ob Sie mit diesem Vorgehen einverstanden sind.

II. Gegen die Veröffentlichung Ihrer Telefonnummer haben Sie gegen den Vermieter einen Unterlassungsanspruch aus §§ 823, 1004 BGB analog. Diesen können Sie notfalls gerichtlich geltend machen. Sollte es zudem durch unzählige Anrufe oder sogar spontane Besuche zu Beeinträchtigungen oder Belästigungen kommen, so dürfte Ihnen wohl auch ein Recht zur Minderung der Miete zustehen.

Setzen Sie Ihrem Vermieter eine (kurze) Frist, in der er die Telefonnummer wieder entfernen muss und drohen Sie konkret eine Mietminderung an.

http://www.frag-einen-anwalt.de/Darf-VM-die-Mieterdaten-an-Mietinteressenten-weitergeben-__f168423.html

In dem Zusammenhang solltest Du gleich selbst Termine für Besichtigungen festlegen und dem VM schriftlich Mitteilen.

1 evtl. 2 Termine a 1 Stunde pro Woche. Mehr mußt Du nicht dulden.

Da Du natürlich keine Termine ausmachen wirst, hat der Vermieter das Geld für die Anzeige mal sauber in den Sand gesetzt.

Kannst Dir ja mal überlegen, wo Du eine tote Ratte herbekommst und wo Du die zum Abschied deponierst.

;-)

Das ganze ist natürlich unschön, aber aus Sicht des Vermieters verständlich, soweit es nur die Handynummer ohne Klarnamen ist. Sicher hört das sofort auf, wenn ein Nachmieter gefunden wurde.

Rechtliche Schritte schön und gut, aber wem nutzt es und was willst du erreichen ? Als Belästigung ist es kaum einzustufen.

aber wem nutzt es und was willst du erreichen ?

Das der Vermieter seine Arbeit gefälligst selbst macht.

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Das ist überhaupt nicht verständlich sondern einfach nur dumm vom Vermieter. So gehen ihm jetzt u. U. gute Interessenten durch die Lappen, weil man vom Fragesteller nicht erwarten kann, dass er besonders nett und höflich ist und gleich mal einen Termin ausmacht. So etwas sollte man niemals tun.

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Ausbildungsbeihilfe für zweite Ausbildung beim Zoll?

Guten Abend zusammen!

Ich (m25) bin gelernter Bäcker mit abgeschlossener Ausbildung bin nun seit einigen Jahren beim Militär.

Da ich aufgrund des Berufs als Militärpolizist nun deutlich an Reife und Erfahrung zulegen konnte und mein Interesse am öffentlichen Dienst wieder in den Vordergrund gerückt ist, habe ich mich beim Zoll für den mittleren Dienst beworben.

Gehen wir nunmal davon aus, dass ich den Einstellungstest bestehe ( denn das werde ich ;) ) , so gehe ich in die Ausbildung.

Ausbildungsvergütung liegt beim Beamtenanwärtergehalt in etwa bei 800-900€ netto monatlich.

Wie ihr euch vorstellen könnt, habe ich natürlich in den letzten Jahren einige Verpflichtungen auf mich genommen.

Wohnung / Auto, laufende Internetvverträge und Handy zb.

Da kommen monatlich natürlich ganz schön kosten auf mich zu, die nur dann tragbar wären wenn ich keine Wohnung mehr habe.

Meine Frage ist :

Gibt es irgendeine Möglichkeit dass ich dabei bezuschusst werde?

Bei der Armee gibt es z.B. das "Trennungsgeld" oder "Wochenendheimfahrten" die einem bei einer Wohnung unter die Arme greifen.

Soweit ich weiß greifen für mich solche Sachen wie Bafög o.ä. ja nicht weil es eine zweite Ausbildung für mich wäre, die man ja ANGEBLICH vollständig aus eigener Tasche bezahlt quasi..

Ich bin sicherlich nicht der Einzige der mit solchen Vorraussetzungen dort arbeiten will. Werde ich tatsächlich so hängengelassen und weder Staat noch eventuell der Zoll greifen mir dabei unter die Arme?

Vielleicht hat jemand Erfahrung und kann mir helfen.

LG und danke im Vorraus schonmal für die Antworten.

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Kann man, wenn Spieleentwickler einen ignorieren, es als eine Erlaubniss zur Veröffentlichung von Let´s plays sehen?

Tut mir leid dass die Frage schlecht gestellt ist, für die richtige Frage brauche ich mehr Zeichen. Ich bin - ein sehr kleiner- Let´s Player, und wurde natürlich schon mehrmals von Publishern ignoriert. Und hier ist der Knackpunkt, ich weis ich bin zu klein und uninteressant, dass die Publisher mir rechtlich was anhaben wollen würden, aber ich frage sie dennoch generell gern nach der Erlaubniss, um Let´s Plays hochzuladen, aus Respekt vor den Entwicklern. Und nur darum geht es mir, ich will wissen ob die Entwickler etwas gegen die Veröffentlichung haben. Aber, wenn ich ignoriert werde, und ich schreibe in die E-Mail/Brief, das ich es als Erlaubniss ansehe, wenn ich ignoriert werde, kann ich es dann als Erlaubniss durch die Entwickler werten? Rechtlich weis ich, wenn ich gescheite Antworten will soll ich einen Anwalt fragen, aber wie gesagt ich bin zu klein dass sie mir was anhaben wollen würden, mir geht es eher um die moralische Seite. Also die Frage Nummer 2: Sind die Firmen dazu verpflichtet, Briefe/E-Mails zu lesen?

Ich weis, die tun das in ihrem eigenen Interesse, aber ich wollte mal eure Meinung zu dem ganzen Thema hören.

Und so nebenbei, wenn ich mir schon eure Meinungen durchlese:

Neulich wurde ich auch, wie so üblich, von Capcom ignoriert (E-Mail seit zwei Wochen draußen) und die verlangen, dass man zur Veröffentichung von Let´s Plays eine Erlaubniss zugeschrieben bekommt. Wie würdet ihr das werten, und was würdet ihr machen? Ich wäre ja dafür ihnen einen Brief zukommen zu lassen, oder eine E-Mail schreiben. Bei Capcom weis ich, dass sie eine schriftliche Genehmigung vorraussetzen, um Let´s plays zu veröffentlichen, also kann ich das als Verbot ansehen, wenn sie mich ignorieren. Aber man kann doch wenigstens um eine Absage bitten.

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