Handy Akku getauscht- tiefentladen- wie lange muss es laden?

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3 Antworten

Du könntest ans Ziel kommen, wenn du den Akku schockst.

Du brauchst eine Spannungsquelle, die etwa 50% mehr Spannung hat, als der Akku. Ich nehme an, dass der Akku 3,6V Nennspannung hat. Also brauchst du etwa 5V. Zur Not kannst du eine Blockbatterie mit 9V nehmen.

Leg die Spannung für ein paar Sekunden (!!!) an den Akku an: Plus an plus, minus an minus (!!!!!). Fünf Sekunden sind genug!

Ich wiederhole es nochmals:

Beschränke dich auf fünf Sekunden.

Achte auf die Polung: Plus an plus, minus an minus.

Dann hurtig Akku ins Handy und sofort Ladekabel dran.

Wenn er jetzt das Ladesymbol zeigt, hast du gewonnen. Handy 24 Stunden dran lassen, nicht einschalten.

Wenn es nicht klappt (kein Ladesymbol), dann versuche es nach einer Minute (zum Auskühlen) nochmal.

Wenn es wieder nicht klappt, wieder nach einer Minute. Zwar könntest du die Erfolgsaussichten steigern, wenn du die Spannung länger dran lässt, erhöhst aber auch das Risiko, dass der Akku dir um die Ohren fliegt.

Wenn es auch beim dritten Mal nicht klappt, musst du davon ausgehen, dass der Akku hinüber ist.


Das ist das hirnrissigste, dass ich seit langem gelesen hab. Ne super Möglichkeit, sich die Bude abzufackeln.

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@NeoExacun

Ich suche gerade deinen Ratschlag zu dieser Frage, werde aber nicht fündig.

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@Mojoi

Weil es in dem Fall schlicht das Schlimmste ist, was man der Zelle antun kann. Sollte sie tiefentladen sein, kann man sie nach der Behandlung mit ziemlicher Sicherheit direkt entsorgen.

Das gefährliche dabei ist, dass der dabei entstehende Schaden nicht sofort bemerkbar ist. Das kommt dann erst wenige Ladezyklen später, wenn sie einem um die Ohren fliegt.

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@NeoExacun

Nun, ich habe mit dieser - durchaus rabiaten - Behandlung Akkus in mehreren Dutzend bis heute "gerettet". Die Alternative wäre die Entsorgung ohne dies auch nur ausprobiert zu haben.


Das gefährliche dabei ist, dass der dabei entstehende Schaden nicht
sofort bemerkbar ist. Das kommt dann erst wenige Ladezyklen später, wenn
sie einem um die Ohren fliegt.


Auch das ist bisher nie passiert.

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@Mojoi

Nein, die wahre Alternative ist mit minimalem Strom, ein ganzes Stück über die Entladeschlussspannung zu laden und ihn dann gemäßigt zu erhöhen. Den ersten Ladevorgang so schonend wie möglich durchführen.

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Hallo,

**der letzte Abschitt wird für Dich besonders wichtig sein, bei all den Tipps, den Akku mal für 24 Stunden ans Ladegerät zu hängen. **

Bei einer Tiefentladung von Zellen schaltet eine eventuell vorhandene interne Sicherung oder ein BMS den Akku, meist nur temporär, ab. Es liegt dann an den externen Kontakten des Akkupacks überhaupt keine Spannung mehr an, das heißt er kann nicht noch weiter entladen werden.

Manche Ladegeräte weigern sich, einen derartig defekt anmutenden Akkumulator wieder zu laden, da in diesem Fall an den externen Kontakten keine Spannung messbar ist. Der Akku wird jedoch von seiner Schutzelektronik meist wieder an die Kontakte geschaltet, sobald eine äußere Spannung anliegt. In solchen Fällen kann es helfen, ein anderes Ladegerät zu verwenden.

Wenn eine Zelle auf unter 1,5 V entladen wurde, sollte sie nicht mehr verwendet werden, denn mit hoher Wahrscheinlichkeit haben sich Brücken ausgebildet, die zu einem Kurzschluss führen. Die Zelle wird instabil und erhitzt sich stark. Es kann Brandgefahr bestehen.

LG

danke für deine Antwort! Wie weiß ich denn ob das ding nun ladet oder nicht? es blinkt rot, ist das ein gutes oder schlechtes Zeichen?

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@p2012

Kann man jetzt noch nicht sagen. Einfach laden lassen, den Akku im Auge behalten (bzgl. Wärme) und nach einiger Zeit sollte das Ladesymbol erscheinen und den Reboot ermöglichen. Das kann ne Weile dauern. LG

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Mehr als laaaaange laden kannst Du 'eh nicht.
Prüfe aber regelmäßig, ob der Akku heiß wird. Sollte zwar alles in Elektronik abgefangen sein, aber wer weiss...

Im Ernst: Wenn der Akku lange tief entladen rumlag ist er sowieso hin.

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