handwerksrechnung absetzbar,obwohl nicht selbstgenutzte immobilie

3 Antworten

**Habe mir hier sämtliche Antworten durchgelesen und wenn man nun gar keine Vorkenntnisse im Bereich der Steuer hat ist es anzuraten Dir einen Steuerberater zu nehmen um alles abzuklären. Du kannst Dich auch an einen Lohnsteuerhifeverein wenden musst aber darauf achten, dass dieser auch eine Beratungsbefugnis hat in dem Bereich. Meistens endet die Beratungsbefugnis genau dort wo Du ein Haus besitzt und nicht selbst darin wohnst. Da hier schon soviel gesagt wurde was zum Teil richtig, aber auch einiges falsch ist möchte ich mich jetzt nicht auch noch dazu äußern, obwohl ich selbst im Bereich der Einkommenssteuer tätig bin. Das Finanzamt kann Dir zwar zum Ausfüllen der Formulare Auskunft geben, darf aber nicht steuerberatend tätig werden.

Nun wünsche ich noch viel Erfolg. **

Selbstverständlich kannst Du alle anfallenden Kosten steuerlich absetzen, auch wenn du keine Mieteinnahmen hast. §10e ESt - Überlassung von Wohnraum kostenlos an nahe Verwandte.
Also alles schön sammeln an Belegen was an Kosten anfällt bzw. schon angefallen ist, angefangen mit dem Notarvertrag der Schenkung und mit der nächsten Erklärung Anlage V ausfüllen und einreichen.

Nachtrag.
Kleiner Tip am Rande. Wenn Du überhaupt keine Ahnung hast such Dir aus dem Branchenteil des Telefonbuches mal ein Buchhaltungsbüro und lass Dich da beraten. Das wird nicht so teuer wie eine Beratung beim Steuerberater.

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@Wolfi0410

Ein Buchhaltungsbüro macht, wie der Name schon sagt, die Buchhaltung. Steuerberatung ist für solche Büros verboten!!!

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@koenigstiger25

Ein Buchhaltungsbüro macht vor allen dingen keine Steuerberatung und schon gar nicht öffentlich in einem Forum. Ansonsten siehe meinen Kommentar bei dackelnero wobei der Dackel das nero weglassen kann um auf das richtige Niveau zu kommen.

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...also, die Antwort ist falsch. Hier ist ein tiefer Blick in den Nießbraucherlass notwendig.
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Es hat schon seinen Grund, warum steuerliche Beratung Steuerberatern vorbehalten ist und nicht Kontierern.

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...also, die Antworten finden sich im Nießbraucherlass (BMF 24.07.1998), Tz. 39 ff.
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Vereinfacht gesagt: Mangels Vermietungseinkünfte kannst du die Aufwendungen nicht als WK abziehen.
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Ein eventueller (teilweiser) Ansatz bei dir im Rahmen des §35a (Haushaltsnahe DL) entfällt mangels Haushalt.
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Ein Ansatz bei deinen Eltern entfällt, wenn du die Aufwendungen trägst.
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§ 10e ist seit 1995 nicht mehr einschlägig. Eigenheimzulage seit 2007 nicht mehr. Dies wäre dein Treffer gewesen.

Nee, mein Treffer ist 10h abs.4 EStG. Das war nur ein Tippfehler und dieser Absatz lautet: (Absetzbar wenn).....der Steuerpflichtige die Wohnung insgesamt im jeweiligen Jahr des Zeitraums nach Satz 1 voll unentgeltlich an einen Angehörigen im Sinne des § 15 Abs. 1 Nr. 3 und 4 der Abgabenordnung auf Dauer zu Wohnzwecken überlassen hat. Absatz 1-3 und 5 sind zu beachten wie auch der §15 Abs. 1 und §10e (bis 2007). Mit Niessbrauch hat das überhaupt nichts zu tun wenn keine Grundbucheintragung hierüber erfolgt. Lebenslängliches Wohnrecht spielt da keine Rolle.
Außerdem (Du Schlaukeks) schreibe ich hier nicht als Buchhalter sondern als Privatperson und in diesem speziellen Fall auch aus eigener Erfahrung.
Also mach Du Dich erstmal schlau bevor Du Kommentare dieser Art abgibst die auf Deine Unwissenheit schliessen lassen.

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@Wolfi0410

...also, 10h hat keine Absätze, du wirst die Nummer 4 meinen. Nummer 4 nennt eine der Voraussetzungen, die erfüllt sein müssen, damit die "Baumaßnahmen zur Herstellung wie Herstellungskosten wie Sonderausgaben" abgezogen werden können. Übrigens: zur letztmaligen Anwendung der Vorschrift siehe § 52 (28).
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Hier geht es allerdings um Sanierung, hat also mit 10h nichts zu tun.
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Dagegen solltest du dir tatsächlich mal den Nießbraucherlass ansehen, insbesondere die Tz. 2. .
Über eine etwaige Eintragung ist im Fragetext kein Wort gefallen. Ich weiß, dass Steuerrecht schwer ist, aber es sollte nicht dazu verleiten, aus nicht gegebenen Sachverhaltsdarstellungen Annahmen zu konstruieren und die dann zu beantworten.
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Fazit: Deine Antwort wäre richtig, wenn die Frage eine andere gewesen wäre.
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Und dein ...hm... persönliches Engagement ist etwas fehl am Platz, wenn es um sachliche Klärung einer Steuerfolge geht.

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@Wolfi0410

...also, wir haben das im Kollegenkreis mal diskutiert jetzt. Wohl auch alles Unwissende, aus deiner Sicht :-)
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Dass es mangels Einkünfte keine WK sind, darüber waren wir uns ja auch schon einig.
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Bleibt der sonderausgabengleiche Abzug nach 10h. Hierfür brauchen wir ein Haus mit Baujahr vor 1996 und Herstellungskosten (übrige Voraussetzungen unbestritten).
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Da wegen 52(28) das Haus älter als 1996 sein muss, wegen § 6(1a) aber nicht älter als drei Jahre sein darf, entfallen Überlegungen dahingehend, ob man sich bei 6(1a) eine Anleihe nehmen sollte.
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Der Griff in die Trickkiste wäre der Griff nach dem BMF-Schreiben vom 18.07.2003. Dort werden Grundsätze aufgestellt, nach denen man (nachträgliche) HK von Erhaltungsaufwendungen voneinander abgrenzen kann. Um zu HK zu kommen, brauchen wir entweder einen Vollverschleiß des Gebäudes, eine Erweiterung oder eine wesentliche Verbesserung.
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Die wird m.E. durch die Sanierung der Dachhaut nicht geleistet. Sowas ist ein typischer Erhaltungsaufwand. .
Es sei denn, der Fragesteller sagt jetzt, dass da noch nie ein Dach drauf war.
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Damit ist das Thema erschöpfend behandelt.
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Ein Hinweis noch zu § 82 b EStDV: Der ist mangels Einkünfte nicht anwendbar.

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