Handwerker schickt überhöhte Rechnung ohne Angebot und Auftrag

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Also, die Mieterin hatte diese Firma angesprochen und die haben sich den Boiler auch angeschaut um ihr mitzuteilen, dass sie einen neuen benötigt. Mein Freund hat dann Angebote eingeholt und auch diese Firma um ein Angebot gebeten. Die Mieterin hat dann einen komischen Auftrags- und Lieferzettel unterschrieben. Wobei ich meine, dass es einen Auftragszettel und anschliessend einen Lieferzettel geben müsste und nicht ein Kuddelmuddelzettel welches alles beinhaltet. Sie war davon ausgegangen, dass es in Ordnung sei und hat sich das Ding einbauen lassen, ohne dss sie oder mein reund wusste, was der Spas überhaupt kosten würde .

Also hat die Mieterin den Auftrag erteilt und muss das - da sie den Auftrag offensichtlich ohne Zustimmung des Vermieters erteilt hat - jetzt auch selbst bezahlen. Der Vermieter wird ihr dann die Kosten erstatten muessen, die ihm selbst entstanden waeren, wenn er den Auftrag selbst vergeben haette.

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Die Mieterin hat dann einen komischen Auftrags- und Lieferzettel unterschrieben.

Dann ist sie primär auch für den Rechnungsausgleich zuständig, weil sie damit den Auftrag zu Lieferung und Einbau eigenmächtig erteilt hat.

Wobei ich meine, dass es einen Auftragszettel und anschliessend einen Lieferzettel geben müsste und nicht ein Kuddelmuddelzettel welches alles beinhaltet.

Das unterliegt der Gestaltungsfreiheit.

Sie war davon ausgegangen, dass es in Ordnung sei und hat sich das Ding einbauen lassen,

Da irrt die Mieterin. Sie muss die Rechnung in voller Höhe bezahlen; ein Ausgleichsanspruch gegen den VM steht ihr mietrechtlich nur in der Höhe der Summe zu, die dem VM selbst durch eigene Beauftragung entstanden wären. Hierzu können die Vergleichsangebote baugleicher Lösungen anderer Anbieter als Grundlage herangezogen werden.

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Ist der Boiler Bestandteil des Mietvertrages? Wenn ja, dann hätte zuerst der Vermieter (schriftlich) informiert werden müssen. Wenn der Boiler die einzige Warm-Wasserquelle der Wohnung darstellt, kann man auch bei ihm anrufen und um eine dringliche Reparatur/Austausch bitten.

Reagiert der Vermieter überhaupt nicht auf ein Schreiben, dann darf der Mieter selbst einen Handwerker beauftragen und dem Vermieter die Rechnung zum bezahlen übergeben. Allerdings sollte man dafür nachweisen können, dass man den Vermieter tatsächlich nachweisbar zur schnellen Reparatur aufgefordert hat.

Ein Inkassobüros sind Zahlungseintreiber und schüchtern die Leute ein. Man muss darauf nicht reagieren. Erst wenn ein gerichtlicher Mahnbescheid kommt und zwar kommt der ausschließlich vom zuständigen Mahngericht. Also nicht täuschen lassen wenn diese Eintreiber ein Schreiben mit fetter Überschrift "Mahn und Zwangsvollstreckung" senden. Das sind nur Einschüchterungsversuche. Wenn dann tatsächlich ein Mahnbescheid des Gerichtes kommt kann oder muss dem Widersprochen werden. Dann geht die Sache zum Amtsgericht zur Verhandlung. Hier muss der Mieter den Sachverhalt aus seiner Sicht darlegen. Auch die Frage wie der Handwerker denn den Boiler tauschen könnte obwohl kein Auftrag vorlag? Die Zustimmung zum Tausch ist unstreitig in dem Moment als der Handwerker begann die Arbeiten auszuführen.
Auf einen gemeinsamen Nenner gebracht denke der Auftraggeber Mieter wird sehr schlechte Karten haben. Er wird zahlen müssen und zwar die ganze Summe. Hinzu kommen noch Kosten der Anwälte Gerichtskosten und natürlich die Inkassokosten.

Der Mieter kann ja versuchen einen Teil vom Vermieter zu holen. Zumindest wäre der Vermieter für die Reparatur zuständig gewesen.Nur blöd das der Mieter die Musik bestellt hat.

Keine Rechnung erhalten. Inkassogebühr bezahlen?

Hallo! Ich habe im Dezember ein neues Handy erhalten. Im Versandkarton stand eine Notiz das ich die Rechnung extern erhalten werde.
Das passierte nie. Nach einigen Wochen rief ich bei der Fa.Vodafone, über die ich das Handy bestellt hatte, an und reklamierte den nicht Erhalt der Rechnung. Von der Mitarbeiterin am Telefon wurde ich belehrt das das eine Externe Firma macht und das ich einfach abwarten solle.
Nach 5 Monaten bekam ich eine Rechnung von einem Inkassobüro. Welche zu den 350€ das das Handy kostete noch 95€ Inkassogebühr zusätzlich wollte.
Ich habe dem Inkassobüro eine Email geschrieben und gegen die Inkassogebühren Widerspruch eingelegt und sofort die Kosten für das Handy überwiesen.
2 Wochen später erhielt ich einen Brief des Inkassobüros in dem mir mitgeteilt wurde das ich die Gebühren zu tragen habe, da die Fa. Vodafone mir eine Rechnung gesand hätte und es somit Rechtens ist.
Und es wurde wieder angemahnt das ich den Restbetrag von 95€ überweisen muss.
Ich sehe den Fehler nicht bei mir. Muss ich das bezahlen?
Danke schon mal im Vorraus!

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Kommt in diesem Fall ein Kaufvertrag zustande?

Folgender Fall:

Firma A macht am 01.06. ein schriftliches Angebot an Firma B über 200 qm² Holzboden zum Preis von 8,50 Euro je qm². Preis unverbindlich. Firma B bestellt am 03.06. 200 qm² Holzboden zum Preis von 8,00 Euro je qm². Firma A liefert.

In der Rechnung verlangt Firma A 8,50 Euro je qm² und verweist auf sein Angebot.

Ist überhaupt ein Kaufvertrag zustande gekommen?

Wenn ja, zu welchem Preis?

Normalerweise erlischt doch die Bindung an das Angebot, wenn der Empfänger das Angebot abändert. Aber Firma A hat ja nach der Bestellung von Firma B die Ware geliefert. Wie sieht es dann aus?

Wäre nett, wenn mir jemand helfen könnte.

Danke.

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Kostet ein Kostenvoranschlag eines Handwerkers?

Hallo,

Wir haben diverse Angebote von Baufirmen eingeholt, da wir einen Anbau am Haus haben wollen. Wir haben uns nun für eine Firma entschieden, drei weitere Firmen haben uns nicht zugesagt.

Können diese Firmen von uns etwas für das erstellen der Angebote in Rechnung stellen?

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Darf der das? Handwerker verlangt Vorrauszahlung?

Hallo.

Wir haben eine Wohnung über einen Bauträger gekauft, welche gerade noch gebaut wird. Sonderwünsche werden direkt mit den Handwerksbetrieben abgerechnet.

So auch im Fall des Fliesenlegers. Wir haben etwas teurere Fliesen ausgewählt. Gestern kam das Angebot (was ok ist) und direkt danach eine "Vorrausrechnung" über 50%.

Jetzt meine Frage: Darf der das? Ich meine, dass die Handwerksfirma nur Abschlagszahlungen über Leistungen verlangen darf, welche schon erbracht wurden.

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Viele Grüße

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Modernisierung des Bades! Ist das so rechtens?

Hallo,

wir wohnen seit mehr als 10 Jahren in einem Mehrfamilienhaus zur Miete.

Das Bad in unserer Wohnung ist knappe 50 Jahre alt (die Badausstattung ist ähnlich alt und versprüht den Charme der 60iger Jahre, also alte Badewanne, altes Klo, alter Spülkasten, 60iger Jahre Fliesen usw.) und unser Vermieter möchte gerne das ganze Bad sanieren / modernisieren. Es soll laut unserem Vermieter eine gründliche allumfassende Sanierung werden, also sämtliche alten Sanitärobjekte raus, anstelle von Badewanne nur noch eine Dusche, der Spülkasten fürs WC soll in der Wand verschwinden, sämtliche Fliesen sollen ersetzt werden, natürlich auch Einbau neuer Armaturen... wie gesagt: alles!

Vor ca. 6 Wochen (zweite Julihälfte) war der Vermieter mit fünf verschiedenen Handwerksfirmen bei uns in der Wohnung zur Visite, Ausmessung und Angebotseinholung.

Von Seiten des Vermieters hieß es dann, er würde sich melden, falls es mit den Handwerksfirmen (Angebote, Preise) klappt und er sich mit einer von denen einig wird. Außerdem erwähnte er beiläufig, dass die Modernisierung dann zeitlich wohl in den September oder Oktober fallen würde. Alles mündliche Aussagen im Hausflur.

Danach war wieder 6 Wochen Funkstille…

Jetzt heute der Anruf, mit der Ankündigung der Modernisierung, die in knapp 3 Wochen starten soll und ca. 2 Wochen dauern soll.

Ist das so rechtens? Ist es nicht so, dass der Vermieter drei Monate vorher schriftlich ankündigen muss wann er die Modernisierungsarbeiten genau vorhat (zumindest bei solchen großen Modernisierungsangelegenheiten)!? Wir fühlen uns etwas überrumpelt, weil eine Ankündigung des Modernisierungstermins drei Wochen im Voraus arg kurzfristig ist. Wir haben ja auch unsere eigenen terminlichen Verpflichtungen & Pläne (Job, Schule, Urlaub etc.). Eigentlich wollten wir in einer der betroffenen Wochen unsere Familie in Österreich für ein paar Tage besuchen. Und arbeiten und zur Schule müssen wir ja auch. Wie soll denn das funktionieren? Früher gemachte mündliche Aussagen a la „wahrscheinlich im September oder Oktober“ sind mir nicht spezifisch genug. Wir können uns ja nicht die gesamten zwei Monate freihalten. Wir brauchen doch auch Planungssicherheit.

Und wie ist das während der Sanierung? Wir müssen ja auch auf Klo und uns duschen. Wir können ja nicht vom Balkon defäkieren / urinieren und uns im nächsten See / Fluss waschen. Haben wir rein rechtlich ein wenig Mitspracherecht bei der terminlichen Gestaltung? Ist eine Wohnung ohne sanitäre Anlagen überhaupt bewohnbar? Wo gehen wir die Zeit über Duschen? Was ist zumutbar? Was sagt die Erfahrung? Was sagt das Recht?

Bin für jeden konstruktiven Tipp dankbar. Vielen Dank, ThomasGerl

Wobei mir nicht ganz klar ist, warum der Vermieter jetzt mit Gewalt das Bad renovieren will, vor allem da wir in etwa einem Jahr ausziehen. Wäre es für den Vermieter nicht sinnvoller das Bad zeitlich zwischen unserem Auszug und dem Einzug nachfolgender Mieter zu modernisieren?

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Kann ich vom Handwerker ein Leistungsbeschreibung verlangen?

Wir haben für unseren Sonderwunsch in unserer Neubauwohnung von einem Handwerker eine Rechnung erhalten, bei der mir ein paar Informationen fehlen.

Normal läuft es so: Wir besprechen Sonderwünsche mit dem Bauleiter und dann kommt das ausführende Gewerk mit einem Angebot auf uns zu, welches wir offiziell beauftragen.

In diesem Fall war es aber so, dass das Gewerk nicht auf uns zu kam und den Wunsch einfach so ausgeführt hat.

Nun kam die Rechnung. Die Rechnungshöhe erscheint erstmal in Ordnung. Mich stören allerdings die fehlenden Angaben

Lieferung/Ausführung gemäß Rapport (hat wohl der Bauleiter bekommen?)

Pos1 Material & Anfahrt

Pos2 Monteurstunden

Kann ich bzw sollte ich sogar vom Gewerk eine Leistungsbeschreibung verlangen? Wäre es evtl auch eine Idee nach dem Rapport zu fragen?

Die Rechnung möchte ich ja bezahlen. Auch die Höhe scheint mir ok. Allerdings frage ich mich, was bei dieser Rechnung passieren würde, falls es zu einem Gewährleistungsfall kommt.

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