Handwerker - Abrechnung von An-/Abfahrt von wo?

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3 Antworten

Es gibt hier tatsächlich keine klare gesetzliche Regelung:

"Ein häufiges Ärgernis für den Kunden stellen vielfach unverhältnismäßig hoch erscheinende Anfahrtskosten auf Handwerker-Rechnungen dar. Das betrifft auch Firmen, die man eigentlich “um die Ecke” ansässig wähnte. Wirklich verpflichtende gesetzliche Regelungen über die Berechnung des Anfahrtsweges gibt es allerdings nicht. Verbraucher sollten sich hier also schon bei der Auswahl eines Handwerkers (Preisvergleich) verbindliche Angaben zu den Anfahrtskosten geben lassen.

Ansonsten sollten Kunden stets darauf achten, ob Anfahrtsgebühren bereits als pauschaler Betrag auf der Rechnung aufgeführt sind, wie Anwalt Richter ergänzt. Sei dies der Fall, bräuchten Auftraggeber zusätzlich berechnete Ab- und Anfahrtszeiten nicht zu akzeptieren. Fahrtkostenpauschalen sind außerdem nur hinzunehmen, wenn sie in vernünftigen Abständen nach Entfernung gestaffelt sind.

Zu den Anfahrtskosten zählt im Übrigen auch die Anfahrtszeit des Handwerkers. Allerdings darf er hierfür nicht den gleichen Stundensatz wie für seine Arbeit verlangen. Als allgemeine Faustregel hat sich hier ein zehnprozentiger Abschlag auf den eigentlichen Stundensatz durchgesetzt"

Quelle: http://verbraucher-impuls.de/tipps-streitfall-mit-handwerker-447

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Kommentar von Shiek
01.03.2011, 19:31

Danke! Das Problem bei der Auswahl der Handwerker ist als Mieter leider, dass das die Hausverwaltung übernimmt...

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Grundsätzlich ist es so, das man vor Auftragserteilung fragen kann was alles berechnet wird. Dann muß man hinterher auch nicht herum jammern weil man meint über den Tisch gezogen worden zu sein. Ich halte es mittlerweile so, dass Kunden, die meinen sie müssten keine Anfahrt bezahlen, dann eben einen höheren Materialaufschlag bekommen. Der Endbetrag bleibt der gleiche, der Kunde ist zufrieden weil nichts von Anfahrt auf der Rechnung steht.

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Kommentar von Shiek
03.03.2011, 18:58

genau deswegen macht es auch keinen Sinn, mit einem Handwerker über sowas zu diskutieren, weil die sowieso immer meinen, dass sie im Recht wären. Über den Tisch gezogen wird man anscheinend bei Ihnen so oder so, und ich schätze, dass es bei den meisten anderen kleineren Betrieben ähnlich läuft. Schade, dass man nicht alles selber reparieren kann...

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Wende Dich an die zuständige Handwerkskammer. Dort gibt es eine Schiedsstelle.

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Kommentar von Shiek
28.02.2011, 21:59

Ich wollte lieber vorher die Rechtslage klären, bevor ich irgendwas lostrete... haben die auch eine Rechtsauskunft, ohne dass ich mich gleich beschweren muss?

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