Handwerk und Werkstatt trotz Abi?

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13 Antworten

Finde ich klasse wen ein junger Mensch so Denkt. Versuche doch mal bei einem Automobilhersteller eine Stelle zu bekommen.. vorteil viel der großen Hersteller betreiben Wohnheime wo Du leben kannst und der Verdienst ist auch weils industriestandart ist deutlich höher. Weiterbildungen innerhalb der Betriebe und mögliche Studiengänge sind auch möglich .. ich kanns nur empfehlen . in einer Handwerkswerkstatt bekommst du auch die gewünschten schmutzigen Hände aber ist deutlich schlechter bezahlt und nicht jeder hat einen hersteller oder ein Werk in Reichweite. Die Werke suchen auch nach hochqualifizierten AzuBIs da ist ein gutes Abi schonmal die erste Eintrittskarte. schau was in deiner Nähe liegt und hau schnell eine onlinebewerbung raus.. schreibe auch rein das eventuell ein Wohnheimplatz erforderlich ist weil du entsprechend weit weg wohnst. Mercedes hat ein normales einzugsgebiet von 70 - 100 km von wo Täglich Kollegen zur Arbeit kommen. In Einzelfällen sogar noch höher. Das ist aber kein problem weil der Nahverkehr relativ gut ausgebaut ist und die Strassenanbindungen auch recht gut sind. Viel Erfolg bei deinen Bemühungen.. Joachim

Man kann durchaus von dem Gehalt als Mechantroniker leben, denke ich. Wenn Dein Herz daran hängt, dann mach doch erst mal eine solche Ausbildung. Die dauert 3 Jahre und dann kannst Du gut in das Gewerbe reinschauen und Dir Deine Finger schmutzig machen. Und wenn Du danach mehr willst, dann kannst Du immer noch auf Dipl. Ing. oder gar studieren machen. Eine Ausbildung hilft Dir dann auch in vielem weiter und verkürzt Deine Studienzeit vielleicht sogar.

Und wenn du dann zufrieden bist und immer noch nicht weiter lernen willst, dann ist es halt so.

Du könntest beides machen im Rahmen eines sog. dualen Studiums. Da würdest Du eine (verkürzte) Berufsausbildung machen und gleichzeitig ein Ingenieurstudium (vorzugsweise an einer Fachhochschule, da die praxisorientierter sind). Alle größeren Fachhochschulen bieten solche dualen Studiengänge an (z.T. auch in Fernstudienform).

klar ist das ein Weg, du kannst in dem Beruf ja auch weiterkommen (z.B. Meister, Ausbilder, Spezialisierungen oder Weiterbildungen, z.B. erstmal zum Servicetechniker). Allerdings müsstest du am Anfang durch die Durststrecke durch.

Hier ist ein Link zum "Kraftfahrzeugmechatroniker", dort kannst du stöbern und auch mal unter Ausbildung / Ausbildungsalternativen oder unter Weiterbildungsmöglichkeiten usw nachlesen: http://www.berufenet.arbeitsagentur.de/berufe/start?dest=profession&prof-id=14799

ereste 12.07.2012, 10:36

Noch eine Möglichkeit wäre: erstmal die Ausbildung machen, dann weitersehen. Studieren ginge ja immer noch, dann hättest du deinen Beruf und könntest dir z.B. nebenbei stundenweise hinzuverdienen.

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Du könntest dich ja mal bei den großen Fahrzeugherstellern bewerben zb VW, BMW dort wo die Autos gebaut werden. Da verdient man glaub ich auch nicht schlecht. Oder es gibt auch noch Industriemechaniker oder Mechatroniker für Maschinen. Da verdienst du mehr. Ist das nichts für dich?

Folge Deiner Berufung und mach ne Ausbildung zum KFZmechaniker (genau so gut wie Dein Abi), dann bekommst Du nen guten Job in einer anständigen Werkstatt und verdienst genug Geld zum Leben. Ein Facharbeiter liegt niemals an der "Armutsgrenze". Außerdem ist Erfüllung wichtiger als Einkommen.

Haze90 12.07.2012, 10:30

Und was ist wenn er keinen guten Job bekommt und somit an der Armutsgrenze liegt? Ich denke nicht, dass du das hier einfach so garantieren kannst.

Mechaniker = Abitur? Das eine ist der höchste deutsche schulische abschluss und ein Mechaniker ist ein Schrauber.

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als fahrzeugbau ingenieur wirst du immer mehr verdienen als ein automechaniker.

aber ist es dir das wert?

das hat viel mit den eigenen ansprüchen zu tun. wenn du drei mal im jahr in urlaub fahren willst und ein schickes haus haben willst dann solltest du studieren.

aber die zufriedenheit, das glück im leben kommt nicht von dingen die du besitzt. was bringt dir das geld, wenn du in deinem job unglücklich bist?

als kfz-beruf würde ich den mechatroniker nehmen. danach hast du immer noch massig möglichkeiten dich weiterzuentwickeln. eine eigene werkstatt aufmachen etc.

die leute die bei uns in der gegend eigene werkstätten besitzen gehören auch nicht zu den armen.

Als Meister verdient man schon ganz gut. Dann irgendwann selbstständig machen. Da liegt die Höhe deines Verdienstes ganz allein bei dir. Bist du erfolgreich hast du viel, bist du weniger erfolgreich dann halt weniger.

Lern was anderes, studiere etwas, und Schraube als Hobby trotzdem weiter?

Bildung sollte keiner Berufsausbildung im Wege stehen.

ja, du machst die lehre, machst die lehre sehr gut, weil du ja abitur hast, sollte dir das eigentlich leichter fallen

dann bekommst du förderungen und wirst eher zur meisterprüfung zugelassen

dann machst du deinen kfz-meister und guckst weiter, entweder lässt du dich einstellen oder machst dich vielleicht selbstständig oder was auch immer

das ist ein guter weg, wenn man abitur hat, weil man da eigentlich vorteile gegenüber den mitbewerbern hat

Chedra 12.07.2012, 10:27

Naja, ich seh hier die ganzen Werkstätten bei uns in der Gegend mit hart arbeitenden Leuten. Meisterbetriebe sind es meistens auch. Und trotzdem geht eine nach der anderen pleite. Ich weis nicht so recht :(

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dummerAntifant 12.07.2012, 10:33
@Chedra

ich auch nicht

es gibt auch genug akademiker, die taxi oder sonstwas fahren

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Wenn dein Abitur ernsthaft erworben und nicht nur nachgeschmissen war, müsstest du die Lösung für deine Frage selber finden.

Geld hängt vom Können ab, von der Qualifikation.

Entweder Du studierst irgend etwas mit Fahrzeugen. Vor allem Du kreierst dann auch Fahrzeuge, entwirfst Teile, die Tausende oder Millionen nutzen.

Oder eben, Du reparierst auf Anweisung anderer mehr oder weniger alte Fahrzeuge anderer. Hinzu kommt, reparieren gibt es immer weniger, es wird mehr und mehr ausgetauscht. Und diese Jobs werden natürlich nicht gut bezahlt.

Mein Tipp: geh studieren und schraube nebenbei am Wochenende. Z.B. in der Oldtimerrestauration.

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