Handelt man ethisch richtig, wenn man Selbstmord ausübt?

13 Antworten

Kein Mensch wirft sein Leben weg nur weil er keinen Sinn mehr in diesem findet, schon gar nicht wenn man mitten im Leben steht und Familie hat. Gut, vielleicht in der Pubertät, da herrscht eh großer Ausnahmezustand, da mag so etwas noch vorkommen, das ist dann besonders bitter, da es nur die Nebenwirkung einer wichtigen Umstellung im Leben war. Aber so ist es die pure Verzweiflung, die Überzeugung die eigene Last einfach nicht mehr tragen zu können, ob nun objektiv nachvollziehbar, bei unheilbar kranken mit starken Schmerzen oder nur subjektiv für den Betroffenen fühlbar, für ihn jedenfalls immer echt und zwingend. Wenn ich mir die unglaubliche Gefühlskälte hier ansehe, wenn einige verlangen er hätte gefälligst weiter seiner Verantwortung nachkommen und brav sein Kreuz weitertragen sollen, dann bekomme ich eine Ahnung davon, was ihn dazu getrieben haben könnte. Es ist eben doch nicht jeder Gottes Sohn und unendlich leidensfähig, auch wenn uns das einige weiß machen wollen.

Diese Ethik, die denjenigen verurteilt der sich vom wertvollsten trennen musste das ein Mensch hat, sein Leben, auch wenn dieses ''müssen'' möglicherweise nur subjektiv war, die ist für mich menschenverachtend!

Man könnte sagen, das so etwas egoistisch ist. Aber wer kann sich schon in einen solchen Menschen hineinversetzen? Ich glaube nicht, dass der noch an irgend etwas anderes gedacht hat, als an sein Ende. Da war kein Platz mehr für "wen lasse ich zurück", "was könnte ich noch tun".

Die Fähigkeit, sich selbst bewusst zu töten, ist eine der ganz großen, vielleicht sogar DIE ganz große Fähigkeit und Freiheit des Menschen. Problematisch, und da hast du nicht ganz unrecht, ist der Suizid dort, wo man einen anderen damit verletzt. Andererseits - welches Tun birgt nicht die Gefahr, einen anderen zu verletzen, manchmal sogar maßlos? Das kann ein Suizid sein, es kann aber auch eine simple Scheidung oder das simples Zulegen eines/r Geliebten sein, die Freigabe eines Kindes zur Adoption, das Aufsetzen eines ungerechten Testaments...und....und...und.... Wer sagt, dass das Leben immer ethisch korrekt ist? Wir alle müssen lernen, mit den mehr oder minder großen Verletzungen unseres Lebens zu existieren. Vielleicht als Lektüreempfehlung: Jean Amery: Hand an sich legen.

stein zwischen reifen und schutzblech? von selbst?

ich wollte euch mal fragen, ob ein stein sich von selbst so ins rad reinfahren kann, dass ich ihn nicht mehr raus bekomme, ohne die luft abzulassen?

er is etwa 3 cm lang und 1 cm dick. er war so im rad drin, dass ich ihn nicht rausnehmen konnte, ohne die luft rauszulassen, da unten ne schraube ihn blockierte.

und wollte eure meinung hören, ob der da beim fahren von selbst sich reingefriemelt haben kann oder ob das jemand da hingeklemmt haben muss?

vor einiger zeit wollt n nachbar bei mir mein rad leihen.

ich gab es ihm nicht und er liess mir just for fun meine luft raus.

seitdem steht mein rad normalerweise in meinem eigenen kellerraum und nicht mehr im fahrradkeller wo jeder ran kann.

nur hatte ich es eben draussen, weil ich später nochmal los wollte.

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Warum bringen sich Menschen selber um?

Hallo, in meiner Stadt hat schon wieder ein Mädchen Selbstmord beganngen.. Ich hab sie nicht persönlich gekannt aber von Facebook und in der Stadt sah sie immer glücklich aus.. Sie hatte auch realtiv viele Freunde wie man jetzt auf ihrer Chronik sehen kann die Abschied nehmen.. Ich versteh nicht was der Sinn ist sich umzubringen?!?! Klar ist es vielleicht dann besser aber warum denken diese Leute nie an ihre Freunde und Verwante die sie zurücklassen? Warum tut man nur sowas? Ich finde man kann jedes Problem lösen..irgendwie.. Und mit so jungen Jahren kann man doch nicht schon so ein auswegsloses Probleme haben..

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Gibt es wirklich (religiöse) Sekten, die in den Selbstmord treiben?

Meine Frage stammt daher, da ein Bekannter (mit 21) vor ca. einem Jahr Selbstmord beging.

Er war immer sehr mit dem katholischen Glauben verbunden, hat manchmal 'komische' Dinge diesbezüglich geredet. War die letzten Jahre allgemein ein bisschen komisch drauf. Also er war wirklich diesem ganzen Glaubenszeug untergeben irgendwie.

Ich kannte ihn eigentlich als immer freundlichen, lebensfrohen Menschen. Er hätte nie jemandem etwas böses getan, er war wirklich im Herzen gut.

Ein weiteres Problem war auch - also für ihn höchstwahrscheinlich , dass er eigentlich von den Roma und Sinti abstammte, jedoch bei meiner Tante (sie hat in Kroatien eine Art Kinderdorf, für Kinder aus Problemfamilien, Waisen etc.). Er führte eigentlich ein - sofern man das so beurteilen kann - ganz normales Leben. Es ist hinzuzufügen, dass es in Kroatien viele Ortschaften gibt, wo wirklich nur Zigeuner leben. Sie haben dort einen eher schlechten Ruf.

Auch war er meines Wissens unglücklich verliebt. Das Mädchen wusste lt. ihren Aussagen nicht einmal, dass er in sie verliebt war - ANSCHEINEND. Er hat nur ihr einen Abschiedsbrief hinterlassen. Aber ich kenne sie nicht.

Ich habe ihn immer nur 2-3 Mal im Jahr gesehen. Darum sage ich auch bewusst nur Bekannter.

Auf jeden Fall, weiß niemand genau, warum er sich letztendlich erhängt hat. Aber man hat auf seinem Laptop bzw. seinem Facebook-Profil Nachrichten und SMS auf dem Handy von zwielichtigen Gruppen gefunden, nachdem er sich umgebracht hatte. Eine Nachricht war: "Sag uns, wie es auf der anderen Seite aussieht" - in dem Sinn. Den genauen Wortlaut weiß ich leider nicht mehr.

Meine Tante hat aber seitdem nie mehr ein Wort darüber verloren. Ich möchte sie auch nicht damit belasten, sie hat noch viele andere Kinder, um die sie sich kümmern muss.

Also gibt es wirklich so kranke Gruppierungen, die Menschen in den Selbstmord treiben? Ich finde das so krass, vor allem weil das ja eine religiöse (also katholische, christliche) Gruppe war. Das widerspricht wieder dem Guten, was man durch Religion erfahren sollte...

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Ist Selbstmord gerechtfertigt, ethisch betrachtet?

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Hilfe?! Ich will nicht mehr? Selbstmord?

Hallo,

ich weiß gar nicht wie ich Anfangen soll... Also ich bin Anfang 20 und will am liebsten nicht mehr da sein. 2015 hat es schlagartig angefangen und seitdem würde ich am liebsten sterben. Ich habe Angefangen mich selbst zu verletzten und wollte mich schon im Januar 2018 umbringen, aber ich feiges stück konnte es nicht durchziehen. Ich weiß nicht warum Ich bin Hoffnungslos... Ich fühle mich leer und ich bin verwirrt. Ich mache mir jeden Tag Gedanken über die Zukunft und eigentlich freue ich mich auch auf so einiges, aber dann kommen schlagartig diese dunklen Gedanken, von wegen du schaffst das eh nicht. Die Zukunft ist schlecht, das stehst du eh nicht durch. Ich lebe noch bei meinen Eltern und habe auch 3 Geschwister mit kindern. Und trotzdem fühle ich mich so allein. Wenn ich ehrlich bin habe ich angst irgendwann alleine zu wohnen. Ich glaube dann würde ich es eines Tages einfach durchziehen und in frieden sein. Ich habe Angst es jemanden anzuvertrauen oder drüber zu reden... das würde sowieso keiner verstehen. Jeden Tag denke ich über Selbstmord nach und plane schon verschiedene Methoden um es durchzuzieren. Ich habe mich eigentlich schon damit abgefunden zu sterben. Am liebsten würde ich ab und zu einfach mal weinen, aber ich kann irgendwie nicht (weis nicht warum). Also wie kann ich mir am besten Mut zusprechen?? oder was soll ich sonst machen??

Tut mir leid für den Text (auch wenn nicht viel Sinn dahinter ist), aber danke fürs lesen.

Mfg

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was ist los mit mir? Wie hört das alles auf?

Hi, ich weiß einfach nicht mehr was mit mir los ist...

seid mindestens nem halben Jahr geht es mir wieder sehr sehr schlecht psychisch. Es gibt Tage an denen ich mich gut fühle, aber irgendwie gibt es mehr von denen an den ich mich einfach niedergeschlagen fühle, innerlich zerrissen, muss dauernd weinen, hab selbstmord Gedanken etc. Manchmal hab ich einfach keinen Willen mehr hier zu bleiben. Meine Familie, meine Freunde und einfach meine ganze lebenssituation nervt mich und macht mich gleichzeitig so traurig. In den letzten Jahre hab ich mich sehr verändert. Ich hab sehr viele Freunde verloren, dazu auch meine beste freundin die mich hintergangen hat, sie war die einzige der ich nach Jahren vertrauen konnte und dann hat sie diese ganzen Dinge getan, andere Leute auf mich gehetzt, einfach mein ganzes Vertrauen gebrochen. Sie hat mir wirklich sehr sehr viel bedeutet und seitdem kann ich wirklich niemandem mehr vertrauen. Ich will keine Freundschaften eingehen, irgendjemanden an mich ranlassen, einfach weil ich nicht noch einmal so verletzt werden möchte. Es gibt einfach so viel auch aus der Vergangenheit was mich momentan runter zieht...

oft hab ich diese ganzen Gedanken, diese Traurigkeit die auf einmal auftaucht, die selbstmord Gedanken. Fast jeden Abend lieg ich in meinem Bett und weine und frag mich was dieses Leben noch bringt? Manchmal frage ich mich was dieses Leben noch für einen Sinn hat? Ich sehe einfach keinen Sinn mehr in dem ganzen. Meine schulischen Leistungen sind schlecht eben deswegen weil ich keine Motivation mehr habe für nichts. Wie soll ich mich auch auf die Schule konzentrieren wenn ich diese Gedanken und Trauer mit mir rum schleppe?

zu mir: ich bin 18 Jahre alt, weiblich. Hobbys habe ich keine.

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