Handelt es sich um Urkundenfälschung?

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Mit deiner Anstellung hast du zwei Verträge:

ein Dauerschuldverhältnis (Arbeitsvertrag)

ein Dienstvertrag (deine Vergütungsregelung)

wenn jemand anderes in deinem Namen und Unterschrift Verträge schließt, hier:

Anwesenheitsnachweis im Betrieb (ist ein Tagesgeschäft)

ist das ganz klar eine Straftat im Sinne der Urkundenfälschung.

Versuche eine Regelung und Aussprache mit deinen Vorgesetzten zu treffen, damit in Zukunft nicht noch größerer Schaden (zu deinem Nachteil) angerichtet und verursacht werden kann !

Gruß D.

es ist schon äußerst wichtig, das der Personalsachbearbeiter oder Meister auf diese Tatsache hingewiesen wird. Das ist schon kein Streich mehr sondern Urkundenfälschung. Das wird in keinem Betrieb geduldet. Wie die Betriebsleitung damit umgeht wird man dann sehen.

Da es sich um keine Urkunde (i.S.d.G) handelt, ist es auch keine Urkundenfälschung.

Abgesehen von Mobbing, würde mir jetzt nicht wirklich noch was einfallen, unter was man das führen könnte. Da es den Stb Mobbing jedoch (noch) nicht gibt, muss man wohl das Arbeitsrecht heranziehen, dass da wohl das Ein oder Andere an arbeitsrechtlichen Maßnahmen bereithält.

Ein einfaches Gespräch mit Deinem Ausbilder könnte die Sache jedoch auch bereinigen.

So eine Liste kann durchaus eine Urkunde sein. Zum Beispiel ist eine Dienstplan auch eine Urkunde und darf nachträglich und einseitig nicht verändert werden.

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@DerIng

Kann ist das Stichwort.

Eine handschriftlich vom Mitarbeiter selbst geführte und noch nicht gegengezeichnete, schlichte Anwesenheitsliste, welche lediglich die Abrechnungsgrundlage darstellt und noch nicht mal in besagte Abrechnung eingeflossen ist und auch sonst für den Rechtsverkehr (im momentanen Zustand, immerhin kann der Mitarbeiter bis zur Abgabe und Aufnahme in die Personalakte, die Liste einfach nochmal neu schreiben / sinnigwerweise würde er sich dann beim Neuschreiben, falls er sich vlt. selber vertan hat oder ähnliches, selbst der Urkundenfälschung schuldig machen, wenn man der Argumentation, es handelte sich um eine Urkunde folgt.) keine Wirkung entfaltet, ist keine Urkunde i.S.d.G.!

Auf die Rechtswirkung ist eindeutig abgezielt, was den TB der Urkundenfälschung angeht. Die Liste hat im momentanen Zustand einfach mal keine Rechtswirkung.

Nicht alles was man IRGENDWANN mal unterschreibt und womit man DANN irgendwas nachweisen will oder kann ist automatisch eine Urkunde i.S.d.G. nur weil es in der Zukunft mal etwas belegen oder nachweisen soll!

Hätte jemand in der Personalakte, Mitarbeiter Bewertung, etc. nachträglich rumgeschrieben oder etwas geändert etc. wäre das etwas anderes.

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