Handelt es sich beim Intraday-Handel grundsätzlich um einen Leerverkauf?

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2 Antworten

Als "Intraday" bezeichnet man Handelsaktivitäten, die innerhalb eines Tages stattfinden. Kauf und Verkauf werden also innerhalb weniger Stunden, Minuten oder sogar Sekunden getätigt. Trader, die diesen Handelsstil verfolgen, werden auch Daytrader genannt.

Es ist aber unabhängig, ob es sich dabei um Leerverkäufe handelt, oder nicht.

Als Leerverkauf wird bezeichnet, wenn man einen Wert (z.B. Aktien oder Devisen) verkauft, ohne vorher in dessen Besitz gewesen zu sein.

Ein Beispiel verdeutlicht dies:

Sie spekulieren, dass eine Aktie, die derzeit bei 100 EUR notiert, wegen schlechter Quartalszahlen fallen wird. Allerdings sind Sie nicht in Besitz dieser Aktie. Daher leihen Sie sich nun 100 Aktien von jemanden, der diese Aktien hält (und sie nicht selbst verkaufen möchte) - z.B. von einer Bank - und Sie verkaufen die Aktien sofort an der Börse zu je 100 EUR.

Sie erhalten 100x 100 EUR = 10.000 EUR.

Wie vermutet fällt der Preis der Aktie tatsächlich auf 60 EUR. Von den 10.000 EUR, die Sie durch den Leerverkauf erhalten haben, kaufen Sie 100 Aktien zum jetzigen Preis von 60 EUR ein. Sie zahlen dafür 6.000 EUR.

Der Bank, der Sie noch 100 Aktien schulden, geben Sie 100 Aktien, die Sie für nun 6.000 EUR gekauft haben, zurück. Abzüglich etwaiger Zinsen für die Leihgabe, haben Sie 4.000 EUR durch diesen Leerverkauf erwirtschaftet.

Ich würe mal so sagen:

Nach der Argumetantion besitzt Du es zwar noch nicht, aber da beim neuen Käufer der Ablauf genau der Gleiche ist, hat er es auch noch nicht ( rein valutarisch ) gekauft.

Die reine Abwicklung, ob bei Fiialen oder Online - Brokern ist jedenfalls immer möglich und die Wertpapiere erscheinen auch meist sofort im Bestand.

Voraussetzung ist natürlich eine Kontendeckung, aber die wird ja automatisch geprüft.

Mit freundlichen Grüßen

Nasdaq

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