Handelt es sich bei einem völlig überhöhten Kostenvoranschlag schon um Betrug?

5 Antworten

Ja, grundsätzlich wäre hier der Betrugstatbestand (natürlich nur der Versuch) zu bejahen: Einen Irrtum erregt, Vermögen des Opfers geschädigt, rechtswidrigen Vermögensvorteil erlangt. Allerdings ist die Frage, ob der Vorwurf auch beweisbar ist, weil für Betrug auch Vorsatz erforderlich ist. Wenn die Firma begründen kann, wie sie auf einen derart hohen Preis kommt, dann mangelt es an Vorsatz und damit wäre es nicht strafbar. Aber Du kannst natürlich einfach mal Strafanzeige erstatten und den Uhrmacher als Zeugen benennen. Und dann mal schaun, was passiert...

Ist vielleicht nicht falsch, aber bei Kostenvoranschlägen kommt schon mal einiges zusammen. Meist wird auch eine Reinigung vorgeschlagen, wenn man das Ding schon mal auf hat, oder es wurde vorgeschlagen die Schraube zu tauschen, weil sie sich evtl demnächst wieder abdreht.

Wer weiss wie lange die Reparatur des sicherlich fachkundigen Profis hält.

Man kann sich natürlich über den Preis aufregen, aber ich hätte mir da eher die einzelnen Positionen nennen lassen. So kann man nicht ausmachen wie der Preis zustande kommt. Und wenn man dann noch die Wempe Kalkulation dazu nimmt ist der Preis natürlich rechtens, weil Wempe es ja auch nicht für lau macht.

Kann auch durchaus sein, dass sich der alte Uhrmacher nachher ärgert, weil er doch ein paar stunden länger dran sitzt.

Es ist wie im wahren Leben und in jedem Geschäft.

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Okay, Danke Dir sehr für diese Ansätze! Ich habe damit direkt nochmals bei Wempe angerufen: Wempe begründete nun auf meine zweite Nachfrage, dass man eine Grundüberholung hätte durchführen wollen. Tatsächlich ging dies aber weder aus dem Kostenvoranschlag noch aus dem Gespräch mit dem Kundendienst hervor. Auch wäre hieraus keine weitere Garantie oder dergleichen Mehrwert entstanden. Für eine Strafanzeige reicht es aber dann vermutlich nicht, zumal sich der Wempe-Uhrmacher nun sehr einsichtig zeigte...

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@cherrymary78

Ja, das sehe ich auch so. Dann wäre der Preis ja mehr oder minder gerechtfertigt gewesen, auch wenn der Kunde es gar nicht bestellt hat. Es fehlt hier dann an der Rechtswidrigkeit des Vermögensvorteils.

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@cherrymary78

Da haben wir es. Die Überholung. ;-) War mir irgendwie klar. Die ist meistens dabei.

Und deswegen sagte ich, dass es mit 300 Euro noch günstig ist... Gerade bei We... :-)

Und nimm mich nicht so ernst, ein bisschen spaß muss sein. ich hab selbst etwas nettes zu hause.

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Wer ein Auto kauft muss damit rechnen, dass Folgekosten für Wartung und Reparaturen entstehen. Bei einer mechanischen Uhr, wie Deiner Rolex, ist es ähnlich. Hier sind mehrere hundert Teile die passgenau, unter höchster Beanspruchung, ihre Arbeit verrichten. Alle 5 Jahre sollte daher eine Rolex revidiert werden. Wer die Preise bei Rolex einsieht wird feststellen, dass für eine Revision schnell 500€ fällig werden. Dieses ist aber normal. Wer eine Luxusuhr sein Eigen nennen darf und langfristig Freude an seine Uhr haben möchte, kommt um diese Kosten für Wartung, Reparatur und Revision nicht herum. Ich selbst habe meine Rolex Submariner über www.uhrreparatur-online.de reparieren lassen. Die vermitteln Uhrmacher. Die haben meine Uhr umsonst abgeholt und mir einen kostenlosen Kostenvoranschlag angefertigt. Ich konnte dann auf der Website entscheiden, ob ich mit den Kosten einverstanden bin. Ganz einfach. Der Preis war ok und die Uhr sah aus wie neu. Kann ich nur empfehlen.

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Begründet wird das u.a. mit einer "kostengünstigeren und mindestens gleichwertigen Referenzwerkstatt".

Weiterhin heisst es: "Folgende Ersatzpositionen (Halter Stossfänger V) ist anhand der Bilder nicht nachvollziehbar: Ersatzteile - 204,82 EUR

Die Erneuerung (Stossfänger V) ist anhand der Bilder nicht nachvollziehbar. Hier ist eine fachgerechte Instandsetzung möglich. Entsprechende Instandsetzungs- und Lackierzeiten wurden berücksichtigt: Ersatzteile - 421,20 EUR Arbeitslohn - +15 AW = +157,13 EUR"

Mir wurde also letztlich fast 50% gekürzt und das möchte ich nicht akzeptieren! Kennt sich jemand damit gut aus und kann mir sagen welche Schritte ich als nächstes einleiten sollte?

Vielen Dank, Mendo353

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Ich bin 17 Jahre alt, und wurde wegen versuchtem Betrug angezeigt. Ich habe Zahlungsforderungen um die 150 EUR wegen vermeintlicher Urherberrechtsverletzung an verschiedene Haushalte geschickt, und wurde daraufhin erwischt. Wegen anderen kleineren Delikten arbeite ich zurzeit noch 30 Sozialstunden ab. Welche Strafe erwartet mich?

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