Handelt es sich bei der Sintflut um ein historisches Ereignis oder eine Metapher?

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Ich denke, dass ist einfach eine Geschichte, die uns zum Nachdenken anregen soll. Es ist egal wie man es wendet, unmöglich, dass die Wassermengen, die sich auf der . Erde befinden, die komplette Erde bedecken können. Und zu glauben, dass sich die Felsformationen innerhalb weniger Jahrtausende gebildet haben ist ebenfalls sehr naiv. Es wird immer argumentiert, man müsste ja nicht alle Tiere in die Arche nehmen sondern nur die Grundtypen. Schön und gut. Aber wie kann man die Evolutionstheorie ablehnen, die behauptet, die Arten haben sich im Laufe von Millionen von Jahren entwickelt um gleichzeitig zu behaupten, aus den wenigen Grundarten wären in nur wenigen Jahrhunderten alle heute lebenden Arten entstanden?????

Ein weiteres Problem sind die Pflanzen. Kaum eine Pflanze würde es überleben, hunderte von Tage unter Wasser zu stehen. Und ein weiteres ist die Anzahl der Tiere. Für eine schnelle Vermehrung reicht es nicht aus, ein einziges Elternpaar zu haben. Da ja auch Fleischfresser mit auf die Arche kamen. Ein Löwenpaar frisst ziemlich viel Fleisch in einem Jahr, die meisten Beutetiere wäre also ausgestorben bis sie sich entsprechend vermehrt hätten.

Aus Sicht der gesamten Bibel:

Ein Gott, der ohne Rücksicht die komplette Menschheit ausrottet kann kein Gott sein, der Liebe ist. Das ist sowieso verwunderlich, die Sekten welche die Hölle ablehnen weil ein Gott der Liebe ja nicht ewig quält (ohne zu wissen was diese Qualen eigentlich sind) glauben auf der anderen Seite, dieser Gott der Liebe bringt Millionen Frauen, Kinder und Säuglinge um damals in der Sintflut und heute wenn angeblich Harmagedon kommt. Zu sagen, Gott wird das Böse vernichten hört sich erstmal schön an, niemand will "das Böse" aber wenn man dann nachfragt, bedeutet das, Gott bringt alle Menschen um, die sich weigern ihm zu folgen. Was ist das für ein Gottesbild? Jesus sagt, liebet eure Feinde aber Gott bringt seine Feinde einfach um?

Gleich werden mich einige sicher wieder kritisieren ich würde sagen ich bin Christ aber der Bibel nicht glauben. Nun Christ sein bedeutet erstmal, Jesus Christus als Heiland anzunehmen und darauf zu vertrauen dass Gott Liebe ist und aus Gnade den Weg in den Himmel geöffnet hat. Es bedeutet nicht, jedes Wort in der Bibel wörtlich zu nehmen und die Massaker die im Namen Gottes laut AT geschehen sind stillschweigend abzunicken.

Gott hat uns einen Verstand gegeben und der sagt, solche Geschichten wie die Sintflut oder Hiob sind keine Tatsachenberichte.

Und er hat uns ein inneres Gesetz eingepflanzt zu unterscheiden was gut und böse, richtig und falsch ist. Wenn wir also lesen, Gott befiehlt, Frauen, Kinder und Babys abzuschlachten dann gibt es nur zwei Optionen, der Gott, der so etwas befiehlt ist schlimmer als jeder menschliche Diktator und hält sich nicht an dass was er uns vorschlägt oder diese Geschichten sind nur aufgeschrieben, damit wir einen gewissen Eindruck bekommen was Gut und Böse ist.

Was passiert, wenn man die Bibel wörtlich nimmt haben wir ja erlebt als im Namen Gottes bzw. der Bibel Völker ausgerottet und unschätzbares Wissen vernichtet wurde.

Und leider gibt es auch heute wieder religiöse Gruppierungen die am liebsten die Bibel komplett wörtlich nehmen möchten inkl. der drakonischen Strafen und nach dem Motto, wenn wir uns nach der Bibel richten dann erfüllen wir nur den Willen Gottes.

Zum Glück sind das noch Minderheiten aber in den USA kann man sehen, was religiöser Fanatismus bewirken kann. Angefangen davon, die Schöpfungsgeschichte in der Schule als Wissenschaft zu lehren bis dahin, alle die anders sind und denken (ob sexuell, kulturell oder intellektuell) auszugrenzen oder am besten einzusperren oder schlimmer. Da werden dann Waffen in der Kirche getragen und dass mit der Bibel gerechtfertigt.

Also aus meiner Sicht kann man Christ sein und sich daran halten, Gott zu lieben und seinen Nächsten ohne dabei seinen Verstand auszuschalten und alles in der Bibel wörtlich zu nehmen.

Interessant ist, dass zum Beispiel Zeugen Jehovas die Geschichte von Hiob und der Sintflut wortwörtlich nehmen aber die Aussage, dass zum Beispiel die große Volksmenge in Offenbarung 7 vor dem Thron Gottes im Himmel ist dann nicht wörtlich nehmen, weil dass nicht zu ihren Lehren passt. Auch die Aussage, Jesus ist Gott nehmen sie nicht wörtlich oder dass die Auferstehung erst nach den 1000 Jahren erfolgt. Man nennt das wohl eingeengtes Sichtfeld. Alles was man glauben will, glaubt man alles andere biegt man sich zurecht. Ich bin da pragmatischer. Ich prüfe alles und das Gute behalte ich und alles andere unterscheide ich in Geschichten zum Nachdenken und in reale Begebenheiten die teilweise ausgeschmückt wurde.

So gab es sicher den König Salomo, ein König über ein Reich so klein wie Hessen damit man das mal in Relation sind aber dieser Salomo hatte sicher nicht 300 Ehefrauen und 700 Geliebte.

Das ist meine persönliche Meinung.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Bin bei den ZJ aufgewachsen und dann Christ geworden

Topp :-)

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Richtig guter Kommentar, richtig gute Einstellung! Das sage ich schon seit langem. Man darf die Bibel nicht als unantastbar sehen. Für glauben ist nicht die blinde Vernarrtheit in irgendein Buch von Nöten.

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@JoshuasFragende

Das ist vollkommen richtig. Wer die Bibel wörtlich nimmt, hat den Sinn nicht verstanden.

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300 Ehefrauen 700 Geliebte ? Für Chuck Norris kein Problem.

Die Ausführungen zur Sintflut teile ich. In den USA hat jemand eine riesige Arche nachgebaut die für Touristen begehbar ist.

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Lieber ManfredFS,

ich mag dich wirklich sehr, aber ich muss dir hier widersprechen:

Petrus warnt davor, dass in der Endzeit Menschen die Schöpfungsgeschichte und den Sintflutbericht verdrehen werden: "Dabei übersehen sie aber absichtlich, dass es schon vorzeiten Himmel gab und eine Erde aus dem Wasser heraus [entstanden ist] und inmitten der Wasser bestanden hat durch das Wort Gottes; und dass durch diese Wasser die damalige Erde infolge einer Wasserflut zugrunde ging" (2. Petrus 3,5-6).

Wie das Wasser abgeflossen ist, wird in Psalm 110, 6-9 erklärt: "der Flut decktest du sie wie mit einem Kleid; die Wasser standen über den Bergen; aber vor deinem Schelten flohen sie, vor deiner Donnerstimme suchten sie ängstlich das Weite. Die Berge stiegen empor, die Täler senkten sich zu dem Ort, den du ihnen gesetzt hast. Du hast den Wassern eine Grenze gesetzt, die sie nicht überschreiten sollen; sie dürfen die Erde nicht wiederum bedecken."

Genug Platz war in der Arche für alle Tiere: http://www.wort-und-wissen.de/disk/d90/4/d90-4.pdf

Wenn die Flut nur ein lokales Ereignis gewesen wäre, stellt die sie Frage, warum Noah nicht einfach weggezogen ist und warum Tiere in der Arche gerettet werden mussten, die es doch woanders gegeben hätte. Deshalb kann ich dem Apostel Petrus nur zustimmen, dass die Flut global war (2. Petrus 3,6).

Dass die Sintflut auch anders erklärt werden kann, zeigen z. B. die folgenden Vorträge:

Von Dr. Roger Liebi: https://www.youtube.com/watch?v=mGaJ-GAfFkY

Vor Dr. Markus Blietz: https://www.youtube.com/watch?v=DtMXrKtjSMw&list=PL2G23eQwCqQVmMr9LuyzVgK7hbZGzZrAh&index=5&t=0s

Von Dr. Roger Liebi: https://www.sermon-online.de/search.pl?lang=de&id=20085&title=&biblevers=&searchstring=&author=0&language=0&category=0&play=1

Viele Christen, Kirchen und freie Gemeinden lehnen in der heutigen Zeit den Schöpfungs- und den Sintflutbericht ab. Mir geht es nicht darum, dies zu verurteilen, ich möchte aber auf die Aussagen der Bibel hinweisen und versuchen, eine andere Möglichkeit aufzuzeigen...

Jeder prüfe und entscheide selbst...

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… da jettest der Kerle an den Atlantik um sich über die Flut inspirieren zu lassen und kriegt seine Hausaufgabe doch nicht gebacken. Du solltest gedanklich nicht noch Milliarden Liter drauf gießen, sondern in Abzug bringen. Ich hatte gesagt: „stell dir vor dir: der größte Teil von dem Wasser, was bis zum Horizont reicht ist das Wasser der Sintflut. Dann hast du's auch.“

Der status quo unserer Erde ist doch bereits der Katastrophenzustand, vorher sah die Erde völlig anders aus, andere Kontinente, anderes Klima, entweder bei ähnlichen oder gleicher Landfläche flachere Ozeane oder viel wahrscheinlicher: weitaus mehr Kontinentalflächen und dafür weniger Flächenanteile für Ozane. Also der heutige Zustaand abzüglich der Sintflutwasser.

Um dir auf die Sprünge zu helfen, hier noch einmal brühwarm aufbereitet:

Auf einigen Portalen lassen sich die Geodaten unseres Planeten im Post-Katastrophen-Zustand wie folgt abgreifen:

Oberfläche Erde = 510 Mio. km². Davon 29 % Landfläche = 149 Mio. km² / 71 % Wasserfläche = 361 Mio. km2. Durchschnittstiefe Ozeane = 3.800 m / durchschnittliche Höhe aller Kontinente = 800 m.

Mit diesen Daten kommst du nach wenigen Rechenoperationen auf die gleichen Ergebnisse, die schon auf diversen Seiten im Internet zu finden sind.

Für einen gemeinsamen Nenner brauchen wir eine Hochrechnung der obigen durchschnittlichen Meerestiefe /von 71 auf 100 %) und Festlandhöhe (von 29 auf 100 %) auf die gesamte Erdoberfläche. Damit reduziert sich die Meerestiefe auf im 2698 m und die Durchschnittshöhe aller Landflächen über Normal Null (NN) auf 232 m im Mittel.

Im Saldo ergibt sich ein gigantischer Wasserüberschuss, der im egalisierten Zustand mit einer Höhe von 2698 – 232 = 2466 m den gesamten Planeten bedecken kann. Überlege dir: das sind 2,5 km Wassersäule auf jeden Quadratzentimeter der Erde. Das ist mehr als genug, und die Ziele der Sintflut erreichen zu können – und das bei unterschiedlichsten morphologischen Konstellationen.

Die obige Überschlagsrechnung ist allerdings idealisiert. Tatsächlich war die vorsintflutliche Erde nicht eingeebnet, sondern ähnlich strukturiert Ozeanen, Flachland und Bergen (z.B war Eden von Bergen umgeben). Die höchste Erhebung der Erde stand beim Hochwasserscheitel nur 14 m unter Wasser und keine 2,5 km. Deshalb eine weitere Näherungsrechnung:

Sofern man alles derzeit über NN liegende Land (119 Milliarden Kubikkilometer bei ca. 800 m Durchschnittshöhe) gedanklich abbaggert und es gleichmäßig über dem Meeresboden zu verteilen, ergöbe das eine Schichtdicke von 330 m. Da analog der Verklappung der Meeresspiegel ansteigt und die auf NN-Höhe abgetragenen Festlandsockel überflutet, würde der Meeresspiegel weltweit nur um 230 m steigen. Die Unschärfe mit kleineren Flachmeeren wie der Ostsee (nur 50 m mittlere Tiefe). Karibik und Flachwasserzonen im indonesischen Archipel lassen wir wegen Geringfügigkeit außen vor.

Damit haben wir einen Ausgangspunkt für die Prä-Katastrophen-Betrachtung der vorsintflutlichen Erde. Natürlich gibt es zur damaligen Topographie keine belastbaren Erkenntnisse, man kann jedoch verschiedene denkbare Szenarien durchspielen.

Angenommen, die Morphologie unterhalb des Meeresspiegels wäre vor der Flut die gleiche gewesen wie heute. Wie tief wäre dann der Marianengraben, wenn man alle Landmassen abgetragen. Unterstellen wir nur mal obiges Gedankenspiel: Alle Landmassen über NN abgetragen und gleichmäßig über dem Meeresboden verteilt hätte? Heute hat er ca. 11 km max. Tiefe. Mit der oben errechneten Auffüllung von 320 m und einem daraus resultierenden Wasserspiegelanstieg von 230 m, wäre er immer noch 11 – 0,32+0,23 = 10,9 km tief. Die popeligen Landmassen wurden die Tiefe nur minimal verringern.

Wenn du jetzt von diesen gigantischen Wassermengen mit immer noch 2,5 km Durchschnittstiefe nur mal die Hälfte als Sintflutwasser in Abzug bringst, hast du immer noch ein überwältigendes Ozeanvolumen, aber mit einer reduzierten Durchschnittstiefe von 1,25 km. Dann wäre der Marianengraben nur noch 8 km tief, dafür vergrößern sich die Kontinentalflächen. Die im Atlantik liegenden Inseln Madeira. Azoren, Kanaren wären die höchsten Gipfel neuer „Kontinente“, Sumatra wäre wieder mit Malaysien verbunden, Sibirien hätte seine Landbrücke zu Alaska zurück, Das Bimini Atoll und weite Flächen der Karibik wären wieder Festland, die heutigen Inseln Bergspitzen usw.

Größere Landflächen und kleinere Wasserflächen, vielleicht 50 / 50 wäre auch eindeutig besser auf die Menschheit zugeschnittten, schließlich hat Jehova die Erde für die Menschen erschaffen … damit sie für ewig darauf wohnen sollen und nicht als im All schwebendes Aquarium.

Die 29 % zu 71 % Aufteilung der Land- zu Wasserfläche ist das Ergebnis der Katastrophe. Und deshalb die Antwort, die ich dir schon anfangs auf deine Frage gegeben habe: Wo sind die Wasser der Sintflut? Guck hin: in den Meeren.

Neben dieser Betrachtung gibt es noch andere, die ich für weniger wahrscheinlich halte, die aber andere auch noch ins Kalkül ziehen.

So gibt es Diskussionen von im Erdmantel mineralisch eingeschlossenen großen Wassermengen. Bei Untersuchungen an einem brasilianischen Fund wurde Mantelmaterial mit Ringwoodit als Einschluss innerhalb eines Diamanten gefunden. Untersuchungen in den USA erhärteten die Hypothese, dass sich im Erdmantel große Mengen von im Mineral Ringwoodit enthaltenem Hydroxid befinden könnten. Weitere Untersuchungen ergaben, dass dieses Mineral Wasser enthält, und zwar bis zu 1,5% seines Gewichts. Ringwoodit – man kannte es schon aus Meteoriten – wurde inzwischen auch künstlich im Labor hergestellt und die Wissenschaftler sind überzeugt, dass der untere Teil der sogenannten Übergangszone daraus besteht. Wenn das stimmt – und seismische Untersuchungen sprechen dafür – dann könnte im Erdmantel ein bis dreimal so viel Wasser vorhanden sein wie in allen Ozeanen der Erde zusammen, natürlich eingeschlossen in das Mineral Ringwoodit. Im Jahr 2014 wurden diese Entdeckungen der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Interessant ist, dass Wissenschaftsjournalisten in diesem Zusammenhang mehrfach von gewaltigen Ozeanen unter der Erde sprechen. Manche (aber nicht ich) bringen das im Zusammenhang mit den in der Bibel als weitere Quelle des Sintflutwassers angeführten „Aufbrechen der Quellen der großen Tiefe“. Ob Gott genau das dort gebundene Wasser freigesetzt und nach Abschluss der Aufgabe wieder dort gebunden hat, ist hochspekulativ, aber angesichts der obigen Rückrechnung auch gar nicht erforderlich. Allein das vorhandene Wasser würde locker für die Flut gereicht haben.

Eine weitere Option wäre diese: Wasser besteht nur aus der molekularen Verbindung von zwei Gasen. Irgendwann hatte Gott mal das Wasser in dieser Form geschaffen – das bezweifelst du nicht, wenn du gläubig bist. Meinst du, es wäre ein Problem für den Schöpfer eine solche Bindung im Fall nicht verwertbaren Überschußwassers wieder zu lösen, wodurch die frei werdenden Gase Sauerstoff und Wasserstoff für andere Molekülbindungen frei würden?

Das ist der Faktor, den du scheinbar in deinem Glauben massiv außer achjt lässt: Gott kann nicht nur Wunder wirken, wie die Erschaffung von Leben aus Dreck, der Auferstehung der Toten, der Erschaffung von Nahrung aus Nichts. Und du sprichst ihm die Fähigkeit ab,, auf elegante Art und Weise die Sintflutwasser unterzubringen oder treibende Vegetationsmatten so in Archennähe anlanden zu lassen, dass dort binnen 3 Monaten ein Olivenzweiglein sprießen kann.

Wie gesagt, Wunder wären noch nicht mal nötig, weil es sich auch sol schon nachvollziehen lässt. Aber wenn Gott dieses Projekt Flut und das Resetten der Schöpfung so wichtig war, solltest du ihn nicht für zu dumm oder unfähig halten, das so zu überwachen, dass sein Vorhaben auch bis ins Detail gelingt.

Anderenfalls solltest du konsequenterweise in das Lager der Atheisten und Kommunisten wechseln, die gleich alles was in der Bibel steht als Fabeln ablehnen und über Wundererzählungen ihre Witze machen. Das wäre ehrlicher, als nur Rosinen aus der Bibel zu picken, die ins Weltbild passen und das dann Glauben zu nennen.

Wo sind die Wasser der Sintflut? Guck hin: in den Meeren.

Aha, dann waren die Meere zur Zeit der Sintflut leer? Anscheinend begreifst du es nicht. Wenn die Erde, egal wie hoch von Wasser bedeckt war, muß das Wasser irgendwo hin. Den Stöpsel hat keiner gezogen. In die Meere konnte es nicht, die waren auch voll. Logik scheint dein Problem zu sein.

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@jesusmois

Wenn du mal groß bist, lernst du das Rechnen und dann wirst du das verstehen, dass es selbst ohne ein Wunder Gottes keinen Stöpsel braucht um das Wasser der großen Flut zu sammeln, weil sich die Trockenlegung der 29 % Kontinentalflächen das durch ein gezieltes Anheben der dortigen Erdkruste bei gleichzeitigem Absenken des Meeresbodens mit dem Ergebnis tiefer Meerestälern respektive Tiefseegräben sehr elegant bewerkstelligen lässt. Und bis du soweit bist, glaubst du einfach mal dem Papi, dass der liebe Gott keine Lügen in die Bibel schreiben ließ und und klug genug ist, eine Sintflut erfolgreich zu beginnen und auch zu beenden. Und dann darfst du auch noch etwas artiger werden  - musst nicht so garstig um dich schlagen, weil dir die Antwort von Onkel Steve nicht gefällt. Der hat doch gar nicht gesagt, die Meere wären vor der Flut leer gewesenm sondern flächenmäßig kleiner oder mit nur noch 1,25 km mittlere Tiefe flacher. Weil ... garstig sein und lügen will der liebe Gott auch nicht.   

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@steve2018

Hast du jetzt vollkommen den Verstand verloren? Die Erdplatten haben sich innerhalb von 100 Tagen angehoben? Steht davon etwas in der Bibel oder hast du das eben erfunden?
Erdplatten heben sich um ca. 2. cm pro Jahr. Intelligente wissen das.

Wenn ich groß bin? Ich denke als Naturwissenschaftler (Dr. rer.nat.) mit 74 Jahren und 1.98 M bin ich in jeder Beziehung groß genug. Komm einmal an die Größe heran. Dann darfst du mitreden. Jetzt schweig. LoL

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@jesusmois

Nachdem in Körpergröße und Bildungsstand groß geworden bist, werde nun auch im Glauben groß, im Glauben an die grenzenlosen Fähigkeiten deines Schöpfers, der, wenn für seine Agenda  notwendig hält, selbst für uns scheinbar unverrückbare Naturgesetze außer Kraft zu setzten vermag.

Die Bibel – auch das NT – steckt voller Wunder, die naturwissenschaftlichen Erkenntnissen mit Stannd anno 2019 diametral entgegenstehen. Da gibt’ beim Glauben nur „alles oder nichts“. Entweder du glaubst es, dass der Schöpfer dazu fähig ist, oder du glaubst es eben nicht. Selektieren nach eigenem Gusto ist keine Option.  

2 cm Plattenhebung im Jahr? Ja natürlich, im Normalfall des austarierten Zustandes 4500 years after. Wobei es auch hier Ausnahmen gibt. Ein ganzer Vulkan, kann mit einem Schlag weggesprengt werden, wie der Krakatau 1883, ein neuer Vulkan, kann selbst im jetzigen „Ruhezustand“ schnell nachwachsen. Wie der Anak Krakatau oder jene Insel vor Tonga:

https://www.focus.de/reisen/videos/neue-insel-im-pazifik-entstanden-spektakulaeres-naturschauspiel-wenn-sie-diese-insel-besuchen-wollen-muessen-sie-sich-beeilen_id_4550164.html

Die Sintflut war aber kein Normalfall, sondern der größte Ausnahmezustand, den die Erde je erlebt hat und in deren Folge in kurzer Zeit die Topographie völlig umgestaltet wurde. Das war eine ununterbrochene Abfolge von Katastrophen, tektonischen Verschiebungen, Plattenbrüchen, Magmaaustritten, Vulkantätigkeit, möglicherwiese begleitet von Kometeneinschlägen (Auffaltung des Himalaya). Allein der zusätzliche Druck der Wassersäule aus Flutwassern kann zum Brechen, der Dünnstellen der Erdkruste führen, die Hinweise der Bibel, dass die Tiefen aufbrachen, deuten aber auch einen gezielten Eingriff Gottes zur Forcierung dieses Szenarios an.

Wenn du das für unmöglich erachtest, dann kannst du unmöglich den anderen Wundern glauben, dann kannst du überhaupt nicht glauben.

Allein die Speisung von Tausenden mit einer Handvoll Brot und Fischen müsste für dich dann biblische Lüge sein. Schließlich weiß jeder, dass Korn lange Zeit zum wachsen und reifen braucht und dann vermahlen und verbacken werden muss. Jeder weiß auch, dass Fische Monate brauchen, um heranzuwachsen. Und dennoch waren die ersten Christen so völlig verrückt geworden, dass sie glaubten und das auch noch ohne Scham weitererzählten, Christus habe Tausende Fische und Brot einfach so binnen Sekunden aus blauen Dunst herbei gezaubert … Völlig unmöglich oder? Das widerspricht allen naturwissenschaftlicher Logik.  

Gott hat die Naturgesetze geschaffen und installiert, aber er nimmt sich auch die Freiheit, sich nicht immer daran zu halten – das nennt man dann Wunder. Und genau daran scheiden sich die Geister. Die Bibel sagt, die Weisheit der Menschen sei Torheit vor Gott. Darüber sollte man mal nachdenken.

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ja , ich denke sicher . Denn die alten Bücher sind nicht nur Bücher der Vergangenheit . Sie sind auch die Zukunft .

erste Mose 6

11 Aber die Erde war verderbt vor Gottes Augen und voll Frevels. 12 Da sah Gott auf die Erde, und siehe, sie war verderbt; denn alles Fleisch hatte seinen Weg verderbt auf Erden.

Die Sintflut reinigte die Erde von der Sünde , zunächst .

Zunächst .., weich ich denke , eine Reinigung , ein Gericht - im Kleinen .

Und auch gleich eine Ankündigung des Gerichte - Im Großen , in der Zukunft .

das ist Heute auch :

erste Mose 6

11 Aber die Erde war verderbt vor Gottes Augen und voll Frevels. 12 Da sah Gott auf die Erde, und siehe, sie war verderbt; denn alles Fleisch hatte seinen Weg verderbt auf Erden.

Wenn Du im AT schaust , die 7 Plagen ( die kennst Du bestimmt) , waren es Gerichte im Kleinen .

Die Gerichte 7 Posaunen im Großen findest Du wieder am Ende der Zeit .

Die werden auch in der Offenbarung beschrieben .

 jesusmois

,Alles was im AT zu finden sind, sind Parallelen zu dem was sein wird , nicht nur das was damals war.

Ich lese sehr viel im AT , es fällt auf , das alles was damals war sich wiederholen wird , aber im Großen .

Wenn Du im AT liest , wirst Du die ganzen Parallelen finden. Das AT bezieht sich nicht nur auf damals sondern auch auf die Zukunft .

LG

Wohin ist das Wasser abgeflossen? Woher kam der Ölzweig? Was aßen Menschen und Tieren nach verlassen der Arche? Wie wurde der Kot/das Urin der tausende Tiere beseitigt, nach zwei Tagen war die Arche vollgeschissen.

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@jesusmois

der Ölzweig wuchs nachdem die Wasser wieder verdunstet waren . Wenn lange genug Sonne scheint und intensiv ist auch im Edersee so gut wie kein Wasser mehr.

 Wie wurde der Kot/das Urin der tausende Tiere beseitigt, nach zwei Tagen war die Arche vollgeschissen.

?

man kann sich schon vorstellen, dass eine Art Fenstertür war , wo sie es rausmisteten , oder ?

Wo geht denn der Stuhlgang von den Menschen in Schiffen hin ?

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@Sternfunzel
Wo geht denn der Stuhlgang von den Menschen in Schiffen hin ?

Da stelle ich dir ein Rätsel.

Die Queen Mary hat eine Besatzung von 1253 Menschen. Fast so viel wie die Arche Noah, nicht wahr? LoL

Der Ölzweig stammte von einem Baum der aus dem Wasser ragte? Leider sind sämtliche Pflanzen, Büsche und Bäume verfault. Das Wasser, und damit der Boden war durch die Weltmeere versalzen. Es dauert Jahrzehnte bis sich wieder eine Vegetation bilden kann.

Was glaubst du vieviel Jahre die Sonne heftig scheinen muß um eine weltweite Verdunstung zu bewirken? Dabei darf es aber nicht wieder regnen. :-)

Sternfunzel, ich bestreite ja gar nicht die Aussage der Bibel. Ich sage nur, daß man die Bibel nicht wörtlich nehmen darf.

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@jesusmois

 Leider sind sämtliche Pflanzen, Büsche und Bäume verfault.

Nein so schnell verfault nicht jede Pflanze

Was glaubst du vieviel Jahre die Sonne heftig scheinen muß um eine weltweite Verdunstung zu bewirken? Dabei darf es aber nicht wieder regnen. :-)

Soviel braucht sie nicht , das meiste sickert in die Erde ab , Verläuft sich und verdunstet.

Was denkst Du wenn die Sonne heißer wird, wie schnell aus einem Meer eine Wüste ist . Wieviel brauchte es , bis Gletscher verschwanden .

Wenn Gott es doch bewegt hat , dann hat er vielleicht anschließend die Sonne heißer werden lassen . Das wissen wir doch nicht . Aber ich glaube es und habe dabei keine Schwierigkeiten.

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@Sternfunzel
Nein so schnell verfault nicht jede Pflanze

Du hast auch da keine Ahnung. Hast du schon einmal eine Pflanze zuviel gegossen? Du ahnst nicht wie schnell die verfault.

Ich habe meiner Schwiegertochter eine tropische Palme geschenkt. Nach Wochen waren die Wurzel verfault und die Pflanze tot.

Du machst dir die Welt wie sie dir gefällt.

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@ManfredFS
Hol dir mal einen Kaktus und stell den 4 Wochen unter Wasser....

Das weiß doch jeder normale Mensch, das weiß auch er. Anscheinend ist ihm jede Lüge recht, nur um Recht zu behalten.

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@ManfredFS

ich wußte gar nicht , dass die Taube einen Kaktus wieder brachte. Ist mir Neu.

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@Sternfunzel

wo steht dass Noah Pflanzen mit in die Arche nahm um sie dann auszupflanzen.

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@Sternfunzel
ich wußte gar nicht , dass die Taube einen Kaktus wieder brachte. Ist mir Neu.

Stellst du dich immer so dumm? Nimmst du genau so wörtlich wie die Biibel. :-)

Hol dir einmal einen Ölbaum/Olivenbaum und stell den 4 Wochen unter Wasser.

Der dürfte genau so verfault sein wie die Organisation.

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Die Sintflut reinigte die Erde von der Sünde...

es ist immer wieder erschreckend wie angebliche Christen einen massenmord verniedlichen. Da werden Millionen Menschen umgebracht und du sprichst von reinigen.

So reden Zeugen Jehovas such, sie sagen bald kommt Harmagedon und die Erde wird gereinigt und meinen damit bald kommt Harmagedon und alle Menschen die keine Zeugen Jehovas sind werden umgebracht .

und die finden das ganz toll was ihr Gott macht.

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@Sternfunzel

Ja denn ein Christ folgt Jesus christus nach und liebt seinen nächsten und freut sich nicht wenn Milliarden Menschen umgebracht werden sollen.

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@ManfredFS

Du weißt doch wie die Zeugen ticken. Wird ein Mensch ausgeschlossen und sozial vernichtet, nennen sie es doch auch "sich reinigen".

Menschenleben sind denen anscheinend recht wenig wert. Siehe Bluttransfusion.

Wachtturm 1953

"Leider verbieten die Gesetze des Staates es die Ungläubigen zu töten."

Da kannst du sehen wie die Welt aussehen würde, wenn die Organisation Satans "das sagen" hätte.

Gott möge es verhindern, Gott wird es verhindern.

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