Handelt er als Freund und Bezugsperson so richtig?

8 Antworten

Hallo,
natürlich darf dein Freund ein Seminar besuchen, vor allem wenn er sich in de Ausbildung befindet und das deshalb wichtig für ihn ist. Es ist schön, dass er so viel für dich tut, aber du musst auch verstehen, dass er sich nicht selbst für dich aufgeben kann.

Kannst du denn nicht zu deiner Familie, Freunden... ziehen, um die Zeit ohne ihn zu überstehen.

Denk daran, dass auch du daran wachsen kannst

Weiterbildung ist für deinen Freund unumgänglich.

Ich leide selbst unter Depressionen, allerdings geht das Leben und die berufliche Zukunft/Laufbahn deines Freundes definitiv vor, denn er muss noch viele Jahre arbeiten.

Die Zeiten, in denen Arbeitskräfte halt irgendeinen Arbeitsplatz „um die Ecke“ bekommen haben, ist lange vorbei. „Wissen ist Macht, wer nichts weiß, macht auch nichts“, ist in der heutigen Zeit unmöglich.

Gehe während seines Seminars zu Freunden, deinen Eltern oder sonst wem, aber sei nicht so rücksichtslos und verbaue ihm seine berufliche Zukunft, denn von dem Geld, welches er verdient, lebt ihr ja irgendwo und irgendwie beide.

Woher ich das weiß:
eigene Erfahrung

Wie heißt es so schön: Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst.

Dein Freund ist in erster Linie für sich selbst und für sein Leben verantwortlich. Wenn er jetzt schon alles für diese Beziehung aufgibt, dann bleibt ihm am Ende keine Energie mehr für seine Beziehungen übrig.

Ist er Dein Betreuer oder Dein Partner? Beziehung heißt nicht, Tag und Nacht nur für den anderen zur Verfügung zu stehen. Kompromisse können SO aussehen, dass Du Dir für diese Situationen einen eigenen Plan entwickelst, wie Du Dir selbst helfen könntest.

Ist es schlimm wenn man eine depressive Störung hat?

Meine Ärztin hat bei mir vor einem Jahr eine Rezidivierende depressive Störung diagnostiziert dazu habe ich auch noch ADS.. Mir fällt es wirklich schwer so ein normales Leben zu führen doch ich denke, dass es möglich ist.

Es ist halt wirklich schwierig wenn man in einer depressiven Phase und dann noch dazu ADS hat.. :(

Habt ihr vllt das gleiche und wie geht es euch damit ?

Bin seit über einem Jahr in Therapie..

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Sozial Phobie - Menschen kennen lernen?

Hey, ich hatte in meinen seeehr jungen Jahren (14) doofe Erfahrungen mit Drogen etc. gemacht und leide seitdem unter der Diagnose: Sozial Phobie, Angst/Panikstörung, rezidivierende Depression, Schlafstörung. Begonnen hatte das als ich sehr krasse Morddrohungen von dieser damaligen Szene bekam. Ich lies mich daraufhin auch in eine Psychatrie einweisen, da ich ja nicht mehr aus dem Haus konnte um mir Drogen zu beschaffen, machte das alles nur noch schlimmer. Gleichzeitig war es aber auch ein Segen da ich mich sonst in keiner guten Zukunft mehr sehen würde. Anderer seits sehe ich mich nun auch in keiner guten Zukunft. Die 9 Monate Psychatrie haben bis auf den Entzug nichts gebracht. Die sogenannte ''Verhaltenstherapie'' wobei man sich seiner Angst stellen muss hat mir auch nicht geholfen, wobei ich diese bis jetzt (20) noch immer mache und auch schon etliche andere Versucht habe. Bin auch seit 4 Jahren in Therapeutischer Behandlung und nehme Medikamente. Nun ... ich habe damals mit diesem Entzug gleichzeitig meine ''Freunde'' aufgeben müssen, da ich es nicht schaffte die davon zu überzeugen auch mit dem Zeug aufzuhören. Jetzt bin ich seit 6 Jahren alleine. Ich sitze Tag ein Tag aus an meinem PC und grübel. Habe mich auch auf Partnerbörsen angemeldet, ohne Erfolg. Meine Erkrankung zu übermitteln (vor allem in meinem Alter) ist verdammt schwer. Ich meine welche(r) 20 Jährige/Jähriger möchte schon so etwas mitmachen. Versteh ich auch total. Ich bin aufgrund dieser Erkrankung wie man sich es auch schon vorstellen kann arbeitsunfähig. Ich komme so gut wie nicht raus. Ich halte es aber nicht mehr aus niemanden zuhaben mit dem man reden kann, niemand der einfach mal hier ist, niemand der einfach mal mit mir lacht, niemand der mich versteht... Gibt es eine Möglichkeit ? Gibt es ein Forum ? Gibt es irgendwas ??? Ich habe meine komplette Jugend zuhause aus gesessen. Es reicht! Ich will so nicht mehr.

Danke Euch fürs durchlesen, und freue mich auf sämtliche Tipps.

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Angst/Panikstörung heilbar? Was tun?

Gibt es hier jemanden, der Erfahrung mit Angst/Panikstörung hat? Ich habe seit 3 Jahren nach einem heftigen Drogen-Trip eine Art Angst/Panikstörung. Es ist keine Diagnose, aber das vermute ich mal zumindest.

Ich habe früher Drogen konsumiert, bis ich eine heftigen Trip hatte und es die Psyche sehr mitgenommen hat. In jener Nacht dachte ich, ich sterbe. Ich hatte Todesängste und habe mir schlimme Dinge eingebildet, als würden mich Dämonen quälen und so Zeugs. Das mit Drogen habe ich natürlich sofort sein lassen.

Seit dem ist es aber so, dass ich immer wieder Momente habe, in denen ich mich an diesen Trip erinnere und mich total benommen fühle. Hinterher bekomme ich Herzklopfen und habe einfach Angst, dass ich mich wieder in der selben Situation befinde. Herzklopfen, Schwindel, kalte Hände, Benommenheit und starkes Unwohlsein sind die Begleiter.

Außerdem werde ich selbst bei Medikamenten, Koffein und Alkohol paranoid :(. Ich bilde mir ein, dass mein Puls sich beim Konsum/Einnahme erhöht und hinterher bekomme ich so ein Adrenalinschub mit Panikzustand...

Sehr sehr komisch...

Hilfe :(. Ich kann damit echt nicht mehr leben! Das Gefühl kommt "einfach so" aus dem nichts und vergeht dann von alleine irgendwann...

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War jemand in einer ähnlichen Situation?

Ein Freund von mir hat Depressionen und er möchte immer alleine sein, ihm gefällt das total. Er hat keine Lust auf keinen, keine Freunde oder Familie.
Er geht regelmäßig zum Psychologen seit 4 Monaten ca und meinte es geht ihm Immer noch so wie davor. Es gibt Tage wo er echt viele vermisst und dann auch raus geht, aber die Tage wo er am liebsten alleine wäre überwiegen.
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Er sagt immer das er es mag wenn es ihm schlecht geht.
Nun meine Frage, war jemand mal in einer ähnlichen Situation oder kennt jemanden der Etwas Ähnliches erlebt hat? Wie seid ihr damit umgegangen und wie kamt ihr da wieder raus?
Damals war er überhaupt nicht so, erst seit Anfang 2018.

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Muss ein Seminar im Krankheitsfall bei einem Bundesfreiwilligendienst nachgeholt werden?

Mein Freund macht gerade einen bfd, diese Woche findet das 2 Seminar statt (Politische Bildung) er ist 3 Tage krank geschrieben. Muss er dieses Seminar trotz Krankschreiben nachholen?

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Wie sehr ändert sich eigentlich eine Diagnose im Verlauf der Behandlung (Depression)?

Ich bin noch für ein paar Tage in einer Psychiatrie.

Ich wurde relativ spontan eingewiesen.

Da ich Angst hatte mir das Leben zu nehmen, sobald ich alleine bin (die weiteren Details möchte ich auch lieber ersparen).

Ich hatte vorher keine Psychotherapie und dementsprechend auch keine Depressions Diagnose.

Durch einen blöden Zufall habe ich gesehen, dass ich die Diagnose F32.2 (schwere depressive Episode ohne Psychose) habe. Man hat mit mir nie über die konkrete Diagnose geredet. Ist vielleicht auch gar nicht nötig, weil ich auf einer Depressions-Station bin und mir mal gesagt wurde, dass ich nichts anderes habe.

Soweit so gut.

Ich frage mich mittlerweile, ob sich die Diagnose im Verlauf meines Aufenthaltes hier verändert hat.

Irgendwo habe ich gelesen, dass F32.2 auch zur Folge hat, dass Betroffene immer Betreuung brauchen. Ich denke, dass ich diese Diagnose nur bekommen habe, weil ich erwähnt habe, dass ich mich eventuell umbringen wurden,sobald ich alleine bin.

Jetzt denke ich gar nicht mehr daran und mir geht es auch viel, viel besser. Auch wenn ich weiß, dass ambulant noch viel auf mich wartet.

Um zu meiner Frage zu kommen :

Mit was für einer Diagnose werde ich denn (voraussichtlich) entlassen?

Bleibt es bei der Diagnose F32.2, die schon gut behandelt wurde oder wandelt sich die Diagnose einfach in einer F32.1 also einer mittelschweren Depression?

Weiß das jemand?

Gibt es dabei ein typisches vorgehen?

Oder ist das individuell?

Verändert sich die Diagnose mit der Zeit oder nicht?

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