Haltet Ihr Immobilien für eine gute Wertanlage?

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16 Antworten

Es ist schwer, dies für den privaten Nutzer eindeutig zu beantworten! Natürlich hängt einiges von der Lage des Objektes ab, der zustand ist flexibel (man kann eine miese vergammelte Wohnung rennovieren aber nicht umpflanzen) Aber für Privatmenschen rechnet man immer: wieviel Zinsen würde ich für das Geld bekommen, wenn ich es schon hätte und einfach nur anlegen würde (da mag es im Moment schlecht aussehen..) oder wieviel Kosten hätte ich mit der Wohnung und zu wieviel könnte ich sie wieder verkaufen? Da aber nun einmal kein Mensch ein Orakel ist, kann man diese Frage nur schwer beantworten!

Ich habe neulich ein Interview gelesen mit einem Immospezi, der meinte: ich kann Ihnen die Miete oder den Kauf schönrechnen, was wollen Sie? Kaufen oder mieten?

Im Profibereich ist es witzigerweise sehr eindeutig, ob ein Objekt sich rentiert oder nicht. Da gibt es eindeutige Modelle für den Wiederverkauf oder den Mietertrag. Kurz: Du wirst Deine eigenen Erfahrungen machen müssen! Bei Mietwohnungen hast Du z.B. den unglaublichen Vorteil, die Miete mindern zu können, sobald es laut wird durch Bauarbeiten, auch durch Bauarbeiten in der Nachbarschaft, die mit dem Haus nichts zu tun haben. Das habe ich gerade gemacht. 4 Monate 20% weniger gezahlt. Na, das macht 1000€ gespart! Für meine im letzten Jahr verkaufte Wohnung musste ich noch fast 1000€ nachzahlen an Hausgeld, weil die Verwaltung korrput war in dem Mehrfamilienhaus und gerne noch Geld eingesteckt hat für illegale Aktivitäten ohne richtige Rechnungen. Fazit: Obwohl die WOhnung in bester Innenstadtlage war, obwohl ich einen super günstigen Kredit hatte, obwohl sie so schön und toll saniert wurde von unseren Handerwerkern und obwohl ich schon nach nur 2 Wochen einen Käufer gefunden hatte und 200% Gewinn machen konnte bin ich nun als Mieterin erst einmal wieder glücklicher! Denn auch das zählt hier im Privatbereich: was macht Dich glücklich? Der Vermieter auf dem Flur, neugierig und Dir auf den Fersen? Oder der Nachbar, den Du nicht loswirst, weil ihm die OWhnung auch gehört, der immer durch's Schlüsselloch guckt, wenn du mal zu spät bist? Fazit: beides kann auch unangenehm sein! Finde Deinen Weg!

Eine Immobilienanlage sollte wie bei Aktien-bzw. Aktienfonds unter langfristigem Anlage-Aspekt betrachtet werden. Wie bei jeder Geldanlage (auch bei Sparbüchern, oder staatlich zertivizierte Produkte wie Riester, Rürup) gibt es Risiken. Daher ist eine Anlage in Immobilien unter folgenden Kriterien zu Prüfen: Ist der Kaufpreis in Ordnung? Gibt es Wertgutachten? Es gibt Immobilienarten bei denen die Umsatzsteuer bei Kaufverträgen vom Bauträger nicht gezahlt werden muss.

Würde ich dort selber einziehen?(Lage etc.) Vermietbarkeit auf Dauer?

Den Mieter durchleuchten wie bei einer Geldanlage (Mietnomaden kann man vermeiden).

Es gibt Immobilien wo die Bundesrepublik der Mieter ist mit einem unkündbaren 15jährigem Mietvertrag.

Die Immoanlage steht und fällt auch mit dem Finanzierungskonzept bzw. Tilgungser-satzprodukt.(u.a.steuerliche Gründe)

Wenn das Tilgungsprodukt in Ordnung ist (dazu gehört keine Kapital oder Rentenversicherung) ist der Nominalzins nicht so wichtig. Fondspolicen sind mit erheblichen Kosten verbunden, welche die Rendite des Fonds auffressen. Fondsparpläne mit automatischer Verlustbegrenzung (Höhe des Verlustes bestimmt der Kunde) sind flexibler und sollten daher vorzuziehen trotz Abgeltungssteuer.

Man kann in Deutschland wenn überhaupt mit einer Wertsteigerung von 0,5% i.d.R. ausgehen. Was kaum beachtet wird, ist der Kaufkraftverlust des Darlehens und auf Dauer wird es immer leichter die Rate daher zu zahlen. Ebenso steigt die Miete. Der Steuervorteil steigt bei geschickter Finanzierung durch steigendes Einkommen. Das beste was passieren kann ist die Hyperinflation. Da steigt die Miete, während der Darlehenszins gleichbleibt. Mit einer Monatsmiete kann dann die Immobilie entschuldet werden. In der BWL Lehre heißt es: Investiere nie in Geldwerte sondern nur in Sachwerte. Du bekommst immer entwertetes Geld zurück. Die Zahl welche auf dem Geldschein steht, ist es nicht mehr Wert.

Immobilienberater und Dozent für Finanzierungen W.Mallinovsky

genau, die Lage ist entscheidend. Ist die Stadt, die Region im Aufwind, kannst Du auch mit einer guten Vermietbarkeit rechnen und evtl. mit einem Wertzuwachs. Aber lass die Immobilie von einem Bausachverständigen bezüglich der Bausubstanz prüfen, damit nicht nach dem Kauf die große Überraschung kommt.

Immobilien und Wertsteigerung ist so eine Sache. Hier kommt es einfach nur auf die Lage an. München = Wertsteigerung! ländlicher Raum in Niederbayern = Stagnation bis zum Teil Wertminderung! Grundsätzlich ist jedoch eine bis zum Retenalter bezahlte Immobilie ein nicht wesentlicher Teil der Altersvorsorge.

In München geht der Trend zur Mietwohnung. Lässt Du Dich dort beraten als Interessent, sagt man Dir: nehmen Sie lieber eine Mietwohnung, das ist rentabler auf lange Sicht! Da die Eigentumswohnungen zu teuer geworden sind. Nun mieten Leute wieder gerne und Wohnungen lassen sich nur schwer verkaufen, schau Dir den Preisverfall in München an im Moment. Da sind wieder top-Innenstadtlagen auf dem Markt für 3500,./m² Ergo die Preise gehen wieder runter. Der Immobilienmarkt ist eben nicht so einfach: München= gut, plattes Land= schlecht.

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Hallo Washioyama,

natürlich sind Immobilien auf lange Sicht eine gute Wertanlage, da Sachwerte immer Geldwerte in Puncto Stabilität und Wertsteigerung schlagen werden. Aber auch hier kommt es darauf an wie man das Kapital anlegen möchte.

Zum zweiten gibt es aber auch noch bessere Lösungen wenn es um den Aufbau von Kapital geht. Wenn du noch Fragen hast sollten wir uns konkret unterhalten.

LG Fincon

Das klingt aber nach Spam oder jemandem, der etwas verkaufen möchte - irgendwelche Finanzprodukte, die noch besser sind als Immobilien. Super! Verzieh' mir!

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hallo! immobilien bringen in der regel nur 5% ertrag, steuer und inflation gibt es auch noch! nur sehr erfahrene "alte hasen" schaffen das doppelte! ausserdem müssen immobilien immer wieder gepflegt und renoviert werden und wer nicht selber handwerker ist..... und mit der sicherheit ist es heute nicht mehr weit her, kommt immer auf den einzelfall an. viele immobilien bringen heute nicht mehr den preis wie vor zwanzig jahren. nur in grosstädten sind die preise gestiegen, aber keiner kann garantieren dass das so bleibt. ich usa und spanien werden die häuse jetzt fast verschenkt, nachdem die immobilienblase geplatzt ist. auch kenne ich viele menschen, die mal sehr reich waren, aber durch immobilien jetzt bitter arm geworden sind. dann kann es passieren, wer in hartz4 fällt muss die immobilie abgeben, meist mit grossem verlust. steckt immer auch spekulation dahinter, sicherheit muss man sich durch seine persönliche strategie schaffen! wer schon einige erparnisse hat, kann mit anderen anlageformen zwischen 20% p.a. und auch deutlich mehr ertrag haben. das sollte aber individuell auf die persönliche situation abgestimmt werden, alter, familienstand, persönliche wünsche, etc. und risiko ist immer dort, wo zuviel dummheit auf einen fleck kommt! nur wer erfahrung hat und mit risiken umzugehen weiss, der macht das gute geschäft! egal ob mit immobilien, wertpapierhandel oder sonstigen geschäften. einfach mal ne mail schicken, dann kann man mal unverbindlich ein konzept ausarbeiten. grüsse aus dem neckartal a. klautke

nur in bestimmten Regionen in Deutschland und auch nur, wenn sie es wert sind...

Den Wert einer Immobilie und den Zustand sollte man auf jeden Fall vor dem Kauf durch einen Gutachter prüfen lassen...

Was kostet so ein Gutachten eigentlich? In etwa.

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ja, auf jeden fall momentan besser als jede geldanlage. Bei einer Inflation, vor der ja z.Zt. durchaus gewarnt wird, wäre dein Geld weg, aber eine Immobilie behält ihren wwert. Schaue mal on Fonds etwas für dich sind. z.B. www.ascent.de

Immobilien sind die beste Altersvorsorge! Sie sind wertbeständig und inflationsgeschützt, bilden somit eine gute Vermögensgrundlage!

Ist pauschal eben auch nciht richtig.

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Wertsteigerung gibt es heute weder bei Immobilien noch auf der Bank. Immobilien bedeuten Sicherheit und wenn Du sie vermietest und guten Verdienst hast auch eine Steuerersparnis durch Abschreibmöglichkeiten

Ja, weil Mieteinnahmen regelmäig>Zinsbelastung sind im Moment, also kann ich ohne einen eigenen Euro Vermögen schaffen...

hallo!

immobilien sind auch riskant: ich kenne genügend menschen, die durch immobilien grosse verluste erlitten haben. ausserdem hat man immer arbeit, kosten, reparaturen, instandhaltung, verwaltung, etc.

wenn sie ihr geld zügig vermehren wollen, gibt es attraktivere möglichkeiten. kommt aber immer auf ihre persönlichen wünsche und ziele an.

wenn sie mir eine mail schicken, kann ich ihnen gerne eine idividuelle strategie erarbeiten.

wenn sie einige jahre anlagehorizont haben, gibt es hervorragende möglichkeiten, die einerseits hervorragende renditen aber auch hohe flexibilität und gute verfügbarkeit bieten.

und risiko ist immer dort, wo zuviel dummheit auf einen fleck kommt!

grüsse aus dem neckartal a. klautke

Es kommt ganz auf die Lage an. In Städten und Ballungszentren sind Immobilien sicherlich eine gute Wertanlage, während in ländlichen Regionen eher keine Garantie dafür gegeben ist.

Ich glaube nichtdas Immobilein in Deutschalnd noch eine Wertanlage darstellen. Höchstens eine Verpflichtungsanlage. Deswegen Gold!

Immobilien, in denen man nicht selbst wohnt, bedeuten erfahrungsgemäß meistens sehr viel Ärger.

kann ich nur bestätigen!

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Kommt drauf an, wo. Wenn du n Bezug zu Italien hast. Auf jeden Fall.

In Betongold investieren, also in ein Haus in Italien. Hier auf

casaromana de kannst die fallenden Quadratmeterpreise und einige
Angebote anschauen. Das ist recht interessant momentan. Erkundige dich.
Italiener verkaufen alle. Weil der € stabil bleibt und die Inflation zu gering under der Markt da enorm ist. Das Gegenteil ist bei uns der Fall.

Grüße, Gabriel

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