Haltet ihr Heiraten für ein Risiko (Frage an die Single Männer)

Das Ergebnis basiert auf 12 Abstimmungen

Kein Risiko eingehen 83%
Das Risiko eingehen 16%

12 Antworten

Kein Risiko eingehen

Das BGB enthält ein Geflecht von gesetzlichen Vorschriften, die im Falle einer Scheidung den "wirtschaftlich besser Gestellten" lebenslang in die Pflicht nehmen. Gegen den einseitigen Missbrauch dieser Gesetze gibt es keinen wirksamen Schutz.

Dennoch wird immer wieder behauptet, der Anspruch auf Unterhalt würde bei diesem oder jenem Fehlverhalten des Anspruchsberechtigten entfallen. Erst bei genauerem Hinsehen (also in der Regel zu spät) stellt man fest, dass alle diese Paragraphen so formuliert sind, dass sie vor Gericht nutzlos sind. Dagegen wecken sie falsche Erwartungen, die unzählige nutzlose Prozesse auslösen, von denen die "Rechts"Anwälte sattsam profitieren. Die Familiengerichte sind folglich so überlastet, dass ein schlichtes Unterhalts-Abänderungsverfahren ein volles Jahr dauert.

Das Risiko einer Heirat kann bei dieser Rechtslage nur eingehen, wer ohnehin bereits am Existenz-Minimum lebt, so dass es bei ihm schlicht nichts zu holen gibt.

Meine Exe ist fremd gegangen, hat mich jahrelang hinters Licht geführt, das Konto abgeräumt, die Scheidung eingereicht, hat danach keinen Schlag mehr gearbeitet und vor Gericht gelogen, um ihren Unterhalts"anspruch" zu erhöhen. Die vier Anwälte, die ich in den vergangenen 22 Jahren mit dem Fall betraute, konnten dagegen nichts ausrichten. Ich zahle schon länger Unterhalt, als ich verheiratet war. Inzwischen bin ich Rentner und zahle immer noch - trotz Versorgungsausgleich - und zwar wortwörtlich "bis dass der Tod uns scheidet". Die "Rechtsgrundlage" dafür: ich bin "wirtschaftlich besser gestellt".

Im deutschen Rechtsstaat bedeutet das: ich bin rechtlos und muss zahlen.

Die Zahl der Eheschliessungen geht zurück.

Die Zahl der Scheidungen nimmt zu.

Die Gründe dafür sind allesamt im Bürgerlichen Gesetzbuch zu finden und dämpfen verständlicherweise die "Lust" der Männer, sich unterhaltsrechtlich versklaven zu lassen.

Dass die Frau Bundesministerin der Justiz (die mit dem konsonantenreichen Doppelnamen) zu denen gehört, die angeblich darüber diskutieren, halte ich übrigens für völlig ausgeschlossen.

Kein Risiko eingehen

Primär allerdings deshalb, weil man meiner Ansicht nach nicht heiraten muss, um sich "Liebe"" zu beweisen - insofern erübrigt sich auch der Finanzaspekt.

Kein Risiko eingehen

Ich gehe das Risiko sicherlich nicht ein. Wenn ich sehe das ich hinterher bei einer Scheidung mein ganzes Geld der Frau in den Rachen schieben muss die dann faul auf dem Hintern sitzen bleibt und mich auslacht warum sollte ich das tun solange die Gerichte so altmodisch urteilen gegen das Volk?

glaube mir, das ist nicht immer der fall, dass die frauen das lachen auf ihrer seite haben - hebe selbt und bei vielen andern frauen genau das gegenteil erlebt: ein leben an der armutsgrenze - kampf um arbeit, weil man jahrelang der familie gedient hat und sich erstmal wieder für den arbeitsmarkt interessant machen mus...

das kannst du nicht so pauschalieren... lg

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