Haltet ihr Gendern auch für überflüssig?

Das Ergebnis basiert auf 48 Abstimmungen

Ja 83%
Nein 17%

24 Antworten

Ja

Hallo HeyMoinMoin

https://images.gutefrage.net/media/fragen-antworten/bilder/364330939/0_big.jpg?v=1597979870658

 

Ein Kreditinstitut verwendet Formulare in denen allgemein von "Kunden", ´"Sparer" oder "Kontoinhaber" die Rede ist. Eine Frau klagte, das Bundesverfassungsgericht in Deutschland hat die Klage abgewiesen. Worte wie "Kunde", "Sparer" oder "Kontoinhaber" seien keine Geringschätzung gegenüber Menschen anderen Geschlechts. Die maskuline Form werde in vielen Gesetzen und selbst im Grundgesetz verwendet. Schwierige Texte würden durch die Nennung beider Geschlechter nur noch komplizierter.

Außerdem werden Sätze durch Gendern immer unverständlicher. Es ist niemand geholfen wenn man statt "Wehe dem, der lügt" nun "Wehe der /dem, die /der lügt" sagt.

Auch Paar-Anreden wie "Liebe Kundinnen und Kunden" sind nicht nur grammatikalisch fragwürdig. Denn sie beziehen nur Männer und Frauen ein, was zu einer sexistischen Diskriminierung aller Transsexuellen und eventuell Uneindeutigen führt.

Quelle: Dr. Tassilo Wallentin, Rechtsanwalt in Wien

Vor 50 Jahren waren die Menschen anscheinend klüger als heute. Wenn jemand sagte er geht zum Arzt, Direktor…. dann wussten alle es kann ein Mann oder eine Frau sein

Jetzt muss man das anscheinend genau definieren weil die Menschen nicht mehr fähig sind zu denken 

Liebe Grüße HobbyTfz

 - (Politik, Frauen, Männer)
Ja

Das ist aufwändig zu schreiben, aufwändig zu lesen, lenkt vom Thema ab und nervt.

Wenn man von Erziehern z. B. redet denken die meisten automatisch an eine Frau. Auch wenn das Wort nicht gegendert ist. Deshalb finde ich es überflüssig. Und wenn man von der Mehrheit spricht, z. B. die Kinder, dann denke ich auch an Jungen UND Mädchen.

Zusammengefasst: Es nervt nur und bringt nichts.

Ja

Ich finde jeder sollte Gendern dürfen wenn er (oder in diesem Falle auch sie) möchte.

Aber ich finde auch, es sollte nicht Pflicht sein bzw. man sollte nicht dazu gezwungen werden. Wie es ja derzeit an manchen Unis der Fall ist.

Ich habe auch mit einigen Freundinnen und Frauen darüber gesprochen und so gut wie alle fühlen sich nicht benachteiligt, wenn kein *innen, /innen, Innen, oder was für Formen es auch immer gibt, hinten dran gehangen wird.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Ach und wieso beginnst du mit er? Wieso wird zuerst die männliche Form genannt und erst nach dem Stern die Weibliche? Das alleine ist schon diskriminierend. Und wo bleibt übrigens divers?? Auch diese Gruppe muß berücksichtigt werden beim gendern.

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@BenniXYZ

Weil ich nun mal halt nicht unbedingt der Freund von gendern bin. Und meistens sind es ja sowieso TYPEN die gendern. Ebenso wie es eig mehr Feministen als Feministinnen gibt. Ich habe also die Mehrheit, in dem Falle ER genommen.

Und die diversen sind da ja auch mit eingeschlossen.

Aber die Idee einfach "Mensch" hintendran zu hängen wäre auch gut; wären auch alle mit eingeschlossen.

Blöd nur wenn man sich mal nicht als Mensch fühlt...🤷🏼‍♂️

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Ja

weil damit keine Gleichberechtigung verbunden ist.

Im Gegenteil, durch den Stern (oder was auch immer) steht die männliche Form vorn, die weibliche ist jetzt sogar optisch zum Anhängsel geworden.

Diskriminierender geht's kaum.

Ja

"überflüssig" reicht nicht. Es ist störend, unverständlich und vielleicht sogar schädlich. Wenn männliche Bilder bei "Postkutscher" erzeugt werden, hat das nicht zwingend eine Benachteiligung für Frauen zur Folge. Niemand fragt bisher, wie sich schlechte, künstliche und unverständliche Sprache in den Hirnen auswirkt. Das ist beim Gendern der Fall.

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