Haltet ihr die Theorie das Gott die Schöpfungsgeschichte mit dem Urknall begonnen hat für möglich?

Das Ergebnis basiert auf 56 Abstimmungen

Nein 58%
Ja 41%

48 Antworten

Nein

Nein, denn der Tod kam durch den Sündenfall der ersten Menschen in die Schöpfung:

"Darum, gleichwie durch einen Menschen die Sünde in die Welt gekommen ist und durch die Sünde der Tod, und so der Tod zu allen Menschen hingelangt ist, weil sie alle gesündigt haben; denn schon vor dem Gesetz war die Sünde in der Welt; wo aber kein Gesetz ist, da wird die Sünde nicht in Rechnung gestellt. Dennoch herrschte der Tod von Adam bis Mose auch über die, welche nicht mit einer gleichartigen Übertretung gesündigt hatten wie Adam, der ein Vorbild dessen ist, der kommen sollte. Aber es verhält sich mit der Gnadengabe nicht wie mit der Übertretung. Denn wenn durch die Übertretung des Einen die Vielen gestorben sind, wie viel mehr ist die Gnade Gottes und das Gnadengeschenk durch den einen Menschen Jesus Christus in überströmendem Maß zu den Vielen gekommen" (Römer 5,12-15).

Sehr interessant dazu sind auch die folgenden Videos von Dr. Markus Blietz: https://www.youtube.com/channel/UCl5zj4gjdgvRyn3Yq1VMMVw/videos?disable_polymer=1

Ja

Für möglich durchaus, aber dann nicht so, wie es wörtlich in der Bibel steht. So kann es beispielsweise keine Pflanzen ohne Sonne geben, auch kann die Erde nicht vor der Sonne da gewesen sein und schlussendlich kann nicht alles nur innerhalb von Tagen entstanden sein. Allein schon die Verfügbarkeit verschiedener Elemente brauchte Milliarden von Jahren und dann noch einmal die Entstehung der Erde und vergleichbarer Planeten.

Ob es wahrscheinlich ist, dass Gott die Schöpfung in Gang gesetzt hat, sollte man Wissenschaftler fragen, die allein auf Beweisen begründete Annahmen erstellen bewerten, aber sie können nicht wissen, ob nicht doch etwas möglich ist, was sich zumindest im Gesamtkontext in einzelnen, mehreren oder allen Punkten der wissenschaftlichen Beweismöglichkeit entzieht, vielleicht weil es in eben diesen Punkten keinem internen Teil der uns bekannten Raumzeit entspricht bzw. auf diesem basiert. Eben deshalb kann ein Wesen, welches alles erschaffen hat, was uns irgendwie wahrnehmbar und nachweisbar ist und daher schon von Anfang an existiert hat (Welchen Anfang überhaupt? Den dieser Realität, beginnend mit dem Urknall, oder sogar den einer übergeordneten Realität bzw. Existenzebene, die wir wissenschaftlich gesehen sowieso nicht bewerten können?), wissenschaftlich nicht nachgewiesen werden.

Es wäre in etwa so, wie wenn man versuchen würde, als Charakter in einem MMORPG allein mit den Möglichkeiten innerhalb der virtuellen Realität dieses MMORPG die Existenz des oder der Programmierer/s desselben nachzuweisen oder auch nur nachzuweisen, dass diese Realität innerhalb des MMORPG nur virtuell sei. Es ist schlicht nicht möglich dies auf diese Weise nachzuweisen, weil man nur das kennen kann, was darin enthalten ist.

Ich glaube an Gott, ich bin Christ.

Ich glaube, dass diese Welt durchdacht und geplant wurde, ich glaube nicht, dass die Erde "einfach so" entstanden ist. Auch gibt es die Meinung, dass für den Urknall ein Eingreifen von Gott nötig ist.

Wenn Du mehr wissen möchtest, was mich überzeugt, dass es Gott gibt, dann kannst Du mich z.b. fragen oder auf mein Profil gehen.

Man kann sich auch als gläubiger Mensch mit Naturwissenschaften beschäftigen. Glaube und Wissenschaft müssen sich nicht immer widersprechen. So hat zum Beispiel Mendel, ein katholischer Mönch, wichtige Entdeckungen bei der Genetik gemacht. Der Mensch, der die Urknalltheorie aufgestellt hat, war katholischer Priester.

Laut der katholischen Kirche ist die Evolutionstheorie mit dem Glauben vereinbar.

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