Haltet ihr die ehemalige DDR für einen demokratisch gewählten Staat?

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14 Antworten

ein staat wird nicht "gewählt" sondern von leuten errichtet, die sich diese arbeit machen wollen! die bundesrepublik wurde den westlichen besatzungszonen einfach "aufgedrückt", weil sich die westmächte  einen "pufferstaat" zwischen den sowjetisch dominierten "ost-staaten" und den westeuropäischen ländern wünschten. NUR SO ist auch die recht schnelle"wiederbewaffnung" (=gründung der bundeswehr) im westlichen teil des früheren reiches erklärbar. hätten sich die siegermächte SO wie die nach dem ERSTEN weltkrieg verhalten, sähe das heutige deutschland GANZ ANDERS aus. die gründung der ddr ist fleissigen leuten (emigranten sowie kriegsgefangenen) zu verdanken, die sich in moskau mit stalinscher unterstützung gedanken über ein "neues deutschland" machten.

die frage ist nicht richtig gestellt: ein staat wird nicht gewählt, sondern ist ein gebilde aus volk, gebiet und politischer verfassung. trotz des namensteils "demokratische republik", läßt sich dieser staat eindeutig als nicht demokratisch bezeichnen, da das volk real keine möglichkeit hatte, die politik mit zu bestimmen.etwas zum wählen:gängiger spruch schon kurz nach gründung der ddr wurde von einer "abstimmung mit den füßen" gesprochen: die meisten bürger verließen diesen staat, da sie ihn nicht als ihren betrachteten und wo kein volk, da auch kein staat.

mal völlig ohne wertung darüber, was letzten endes aus der idee geworden ist, empfehle ich jedem, den es wirklich interessiert,die lektüre des buches "das war meine ddr" von wolfgang leonhard, einem der gründer, die gemeinsam mit walter ulbricht nach dem kriege auf stalins anweisung mit einigen anderen nach berlin geflogen wurde, um dort einen demokratischen sozialistischen staat aufzubauen. das o.g. buch liest sich wie ein krimi und ist in bezug auf den gestorbenen staat (ddr) sehr erhellend.

Hi, last Euch von einem alten Mann was sagen. Ich bin jetzt 81-Jahre alt.Bin in der vorigen großen Finanz-Weltwirtschaftskrise geboren. Meine Oma sagte damals" Das wird ja wieder Ein Kanonenfutter. Beinahe hätte sie Recht gehabt. Ich habe 2-Diktaturen und eine "Demokratie" ( Diktatur des Kapitals)-kennengelernt. Es gibt gute Erinnerungen und schlechte. Bei den Nazis war die Jugendbeschäftigung gut- keine Langeweile-kameradschaftliche Erziehung-fast keine Krimilatät,- "Einer für Alle-Alle für Einen".Sehr-sehr gute Ausbildungsmöglichkeiten. Nachteil: Sehr streng diszipliniert wenig persönliche Freiheit. wenn blos der blöde Krieg nicht gekommen wäre. Und die KZ- Das ging entschieden zuweit. Aber was viele nicht wissen. Hardliner erhielten Oberhand durch das Vorkriegs Embargo und Handelsblockaden und die Kriegsschulden des Verseiervertrags. Ohne Rückendeckung des "Kapitals" wäre Hitl.. nie an die Macht gekommen! Und nun die DDR-Auferstanden aus Ruinen. Entmachtung des Großkapitals. Wir haben geschuftet unter Härtesten Bedingungen unter dem Motto Volkseigen alles gehört Euch. Anfangs wunderbar demokratisch. aber dann kamen wieder diese falschen Ver-führer an die Macht. Die hatten solche Angst vor dem Kapitalismus so dass sie sich einigelten. Der Westen hat auch nichts unversucht gelassen Die zu stürzen; So wurden wieder Hardliner geschaffen. Und nun zum Lebensende wieder Weltwirtschaftskrise.Karl Marx ist wieder In. In der Natur geht alles periodisch-warum nicht auch in der Politik. Es wiederholt sich alles, wenn auch unter anderen Vorzeichen. Es scheitert alles an der Unzulänglichkeit des Menschen un der Habgier und Macht. Auch die verschiedenen Religonen halten die Welt in Unruhe.-"Willst Du nicht mein Bruder sein so....

Die haben gelogen und betrogen dort...

Machtmißbrauch an allen Ecken und Kanten! Freie Meinungsäußerung...fehlanzeige... Das ganze Wirtschaftssystem hat sich nicht selber getragen.

Aber den kleinen Mann ging es da vielleicht besser, als heutzutage in der BRD.

Aber hier und jetzt in der BRD ist auch nicht alles richtig! Zuviel Leistungsdruck, zuviel Ausnuzterreien... zu Hungerlöhnen... Zu große Unterschiede zwischen Arm und Reich... zwischen die "die es Können" und die "die es nicht können"...die einen werden immer ärmer, die anderen maßlos reich... Das System ist auch nicht so ganz richtig...aber es ist das beste auf Deutschen Boden, das wir je hatten! Das sollte man nie vergessen!!! Und das Optimale wird es Nie geben! weil der Mensch auch nicht optimal ist.

Gruß mcpizza

soll man für unersättlichen Kapitalismus,Arbeitslosigkeit,Kinderarmut etc.noch DANKBAR sein???

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Zitat: "...Das ganze Wirtschaftssystem hat sich nicht selber getragen."

Na wer hat die Wirtschaft den dann getragen, wenn nicht die Wirtschaft selbst? Haben wir Spenden aus dem Westen bekommen, mit denen wir unseren Haushalt finanzierten?

Vor der Wende war die DDR weniger verschuldet als die BRD. http://www.aus-der-ddr.de/artikel/wardieddrbankrott-aid144.html

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natürlich nicht,das weiss doch nun jeder.Es wurde eine neue Form eines Saatsgefüges auprobiert-Sozialismus-dazu gehörte auch,dass alle Bürger von der Staatsform überzeugt sind und diese auch wieder wählen.Ist schief gegengen,ABER-Demokratie-hat auch ihre Tücken!!

Wer hat denn diesen Staat gewaehlt und welche Staaten standen noch zur Wahl? Und zu was wurde denn dieser Staat gewaehlt? Kann man denn ueberhaupt einen Staat waehlen? Wo und wie wird das denn gemacht?

demokratie in einer duktatur....die hätten genauso gut daheim bleiben können und nicht wählen, das ergebnis stand eh schon fest

Sie (DDR) nannte sich demokratisch ,mann durfte auch wählen-die Kandidaten der Volkskammer des Bezirkes,der Kreise.Die Abstimmzettel welche man im Wahllokal erhielt hatten aber nur die Möglichkeit :mit Ja abzustimmen ,hinter die verhängte Wahlurne zu gehen um seinen Stimmzettel hineinzuwerfen war zwar nicht verboten aber nicht gerne im Wahllokal gesehen,daher verzichteten die Mehrheit auf dieses Recht und gaben den gefalteten Zettel in die offene Wahlurne.Ging man nicht zur Wahl,wurde man persönlich an seiner Wohnungstür aufgefordert diese zu tätigen. Also war die DDR eine Scheindemokratie.

Von Demokratie konnte ja wohl keine Rede sein!!

Demokratie ist eine Hur.. und wird von jedem gef...!!! Lebenserfahrung aus 20 Jahren DDR und 16 Jahren Bundesbürger.

....es gab bei Wahlen immerhin 99,7 Prozent Zustimmung, wenn das nichts ist.... =;-))

DH - genau richtig! solche Ergebnisse bezeugen die Manipulation einer "freiheitlich demokratischen Wahl"!

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http://de.wikipedia.org/wiki/Verfassung_der_Deutschen_Demokratischen_Republik

wieso eigentlich "ehemalige" ddr? den staat gibts zwar nicht mehr, aber sie ist doch nicht ehemalig?

ein klares JA als antwort auf deine frage

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