Hallo,wie kann ich eine Behinderung nachweisen, um weiterhin familienversichert zu sein?

14 Antworten

Hi, was genau erwartest Du von uns? 

Was kommt einem beim Thema Behinderung bzw. GdB denn in den Sinn? Vielleicht das Versorgungsamt? Heißt heute u. U. anders; in Rheinland-Pfalz ist es angesiedelt beim 

Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung in Mainz. 

Anrufen, fragen, Antrag stellen, zur Untersuchung gehen, GdB-Ausweis bekommen - oder eben nicht. 

Nur über den offiziellen Weg gibt es diese Möglichkeit, denn der ist auch Voraussetzung für alle weiteren Schritte oder möglicher Einsprüche, Widersprüche, aber eben auch Vorteile. 

"Ich bin ja faktisch zurzeit behindert". Ja gut, aber ist das eine Selbsteinschätzung oder wurde genau dieser Fakt von einer Stelle bescheinigt (dann aber wäre Deine Frage überflüssig), auf deren Beurteilung sich alle anderen verlassen? 

Deine Krankenkasse ist doch verpflichtet, dir zu sagen, was sie als Nachweis der Behinderung verlangen. Wahrscheinlich einen bestimmten Grad, der nur von einem Arzt ausgestellt werden kann. Wenn diese Dinge schwer zu diagnostizieren sind hast du sowieso schlechte Karten.

Wenn sie zu dem Schluss kommen, dass du ja auch gut arbeiten gehen und für dich selbst sorgen könntest, fällst du raus. Und leider werden sie eher alles versuchen, um dich rauszukicken. Aber ohne die entsprechenden Infos von der Kasse wirst du nicht weiter kommen. Ggf wäre auch mal ein unverbindliches Gespräch mit einem Anwalt für Versicherungsrecht angeraten.

Das ist ein langer Weg bis du einen gewissen Grad der Behinderung bekommst.

Du brauchst als erstes eine gesicherte Diagnose. Damit kannst du das dann beantragen. Anschließend werden deine ganzen Unterlagen genauestens kontrolliert und du bekommst einen Bescheid über deinen Grad der Behinderung.

Aber mach dir da nicht zu viele Hoffnungen. Um da was "brauchbares" heraus zu bekommen musst du schon einiges haben. Einfach ein bisschen Aua-Aua zu rufen wird nichts bringen. Das kennen die schon zur Genüge.

Wende dich am besten an deinen behandelnden Arzt und deine Krankenkasse. Die können dir Auskunft geben.

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