Meine Mutter hat extreme Angst vor Hunden: Wie kann ich sie überzeugen einen Hund zu kaufen?

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Überwinden kann deine Mutter die Angst nur mit Hilfe von Hunden. Aber dem Tier zu liebe nicht sofort mit dem eigenen.

Eine Hund könnt ihr euch nur anschaffen wenn deine Mutter damit auch einverstanden ist und das bedeutet, daß sie bereit sein muss etwas gegen die Angst zu tun. 

Am besten geh mit ihr zum nächstliegenden Tierheim und frage nach einem lieben Hund mir dem ihr spazieren gehen könnt. Wichtig ist, das du den Mitarbeitern deine Situation schilderst, nur so können die mithelfen. Außerdem sollte deine Mutter vor dem Tierreich auf dich und den Hund warten. Die Hund dort klaffen sobald Besuch kommt und sind vor Freude oft aufgekratzt, das könnte deine Mutter noch mehr verängstigen.

Die erste Frage sollte sein, seid ihr in der Lage einen Hund artgerecht zu halten?

Ein Hund darf nicht länger als maximal 4-5 Stunden alleine gelassen werden und das nicht täglich. Und auch die Zeit muss vorher erst gelernt werden. Das kann Monate dauern und bis dahin könnt ihr gerade einen Welpen GAR nicht alleine lassen. Ist das möglich, oder arbeiten beide Elternteile Vollzeit? Dann könnt ihr euch das nämlich direkt wieder aus dem Kopf schlagen, dem Tier zu Liebe.

Noch dazu kommt die hohe finanzielle Belastung. Ein Hund kostet locker 150,- Euro monatlich und ein Rassewelpe fängt meist bei 800,- Euro Kaufpreis an. Könnt ihr euch das leisten?

Wer lastet den Hund täglich 2-3 Stunden körperlich und geistig aus?

Und dann kommt erst die Frage: Möchte deine Mutter überhaupt was gegen die Angst machen? Ich würde nicht in einem Haus wohnen wollen, in dem etwas lebt, vor dem ich tierisch Schiss habe. Die Angst vor Hunden ist für mich absolut nicht nachvollziehbar, da ich mit ihnen aufgewachsen bin, aber wenn jemand davor Angst hat, kann man ihm das ja wohl kaum aufzwingen.

Die Person verliert dadurch enorman Lebensqualität, da sie komplett eingeschränkt ist. Klar kann es auch helfen, aber sichergestellt ist das nicht. Und was ist, wenn der Welpe euch alle ins Herz geschlossen hat und deine Mutter immer noch Angst hat. Dann muss er evtl. wieder weg. Und dann? Für den Kleinen bricht dann eine Welt zusammen. Er wird weiter gereicht und versteht die Welt nicht mehr und entwickelt evtl Verlustängste. Die können ihn dann später evtl. genauso einschränken, wie deine Mutter durch ihre Hundephobie eingeschränkt wird.

Auf Grund der ganzen Situation würde ich von vorne herein auf einen Hund verzichten, da er im Fall der Fälle leider immer der Leidtragende sein wird und das möchte keiner Verantworten.

Erstmal müsst ihr euch mit der Angst deiner Mutter auseinander setzen, dazu Rate das sich eure Mutter mir der Angst auseinander setzt. Hundeschulen bieten ab und an Kurse an.

Aufjedenfall muss erstmal eurer Mutter geholfen werden. Meinetwegen auf psychische Behandlung, wenn sie richtig Panik hat.

Da bringt es weniger der Mutter einen wuseligen Welpen vorzusetzen, der am Anfang noch keinerlei Beißhemmung beherrscht.

Also erst sich um euere Mutter kümmern DANN ein Hund.

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