Hallo.Ich hatte am 20.01.2016 eine Knie OP. Habe trotz Spritzen und Thrombosestrumpf eine Thrombose und Lungenembolie bekommen. Wie kann das sein?

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4 Antworten

Habe gerade meine zweite Lungenembolie hinter mir, ganz schöne Sch.......

bei der  ersten habe ich Marcumar für ein Jahr nehmen müssen, jetzt habe ich Eliquis bekommen. So brauche ich nicht immer meinen Quick-Wert kontrollieren lassen.

Ich habe mich auch gefragt woher kommt das? Das erste mal war es eine Lungen- und Rippenfellentzündung mit Wassereinlagerung. Nach einer Woche hat man mich nach Hause geschickt, am Mittag. Hat aber nichts gebracht denn die Lungenembolie hatte man noch nicht entdeckt. Und so war ich ca. 3 Stunden später wieder im Krankenhaus.

Meine zweite habe ich wie schon erwähnt gerade hinter mir, Auslöser ??????.

Man vermutet eine Thrombose im Bein. Bei Flügen trage ich schon Thrombosestrümpfe, lege meine Beine viel hoch, halte sie auch sonst immer in Bewegung, knicke sie kaum ab, es sei beim Autofahren.

Man hat mich jetzt auch von Kopf bis Fuß durchgecheckt und dabei eine alte Thrombose entdeckt. Einen genauen Auslöser konnte man auch hier nicht feststellen. So werde ich bis zu meinem Lebensende Blutverdünner nehmen müssen, ...........ich hoffe das es gut geht.

Hast du mal dein Blut auf Genmutationen untersuchen lassen? Das sollte in so einem Fall dringend passieren. 

Bei mir wurde das auch per Zufall festgestellt, bzw. als ich nach einer Thrombose eine Lungenembolie mit Verstopfungen in allen Hauptästen hatte und beinahe gestorben wäre, wurde mein Blut daraufhin untersucht.

Bei mir stellte sich die Faktor-V-Leiden-Mutation heraus, welche vererbt wird. Diese erhöht das Thromboserisiko immens. Nachdem ich das erfahren habe, wurde meine ganze Familie rauf und runter getestet, und es kam raus, dass alle weiblichen Familienmitglieder und auch ein Onkel an der Mutation leiden. Offenbar erben es in der Regel alle weiblichen Abkömmlinge und die männlichen zu 50%.

Hier hilft meist nur noch, lebenslänglich Blutverdünner zu nehmen.

Bleib da unbedingt dran, das darfst du nicht einfach unter den Teppich kehren, denn da hängen ja lebenslange Verhaltensregeln dran.

Alles Gute!

svacina 15.02.2016, 11:32

Hallo. Ich hab am 24.02. einen Termin beim Hämatologen. Bin da echt mal gespannt was raus kommt. Beim Psychiater hab ich leider auch schon einen Termin. Hab immer wieder Angst Attacken verbunden mit Herzrasen und absolutem Unwohlsein. Gruß Thomas  

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polarbaer64 15.02.2016, 19:51
@svacina

Dann wünsche ich dir alles Gute, dass man dein Problem in den Griff bekommt. Die Angst hat vielleicht auch damit zu tun, das du nicht weißt, woher deine Krankheit kommt. Das wird jetzt sicher anders. Drücke dir die Daumen! Kannst ja nach deinem Termin mal berichten, wenn du magst... .

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Vielleicht war die Prophylaxe nicht ausreichend. Ursachen können z.B. zu viele Thrombozyten oder ein Faktor V Mangel sein. Lass das bitte mal untersuchen.

svacina 15.02.2016, 11:47

Am 20.01.war die ambulante Op. Da wurde ich im Krankenhaus noch gespritzt. 5 Spritzen hat man mir für zu hause noch mitgegeben. Am 26.01. ist eine tiefe Beinvenen Thrombose festgestellt worden. Bin aber damit vom Internisten wieder nach hause geschickt worden. Sollte Xarelto nehmen. Am 27.01. bin ich dann selber in die Notaufnahme gefahren nachdem ich Blut gespuckt hatte. Da muss die erste Embolie schon gewesen sein. Die 2. war am 29.01 im Monitorzimmer. Die war richtig heftig.

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FelixFoxx 15.02.2016, 11:52
@svacina

Da hast Du ja echt Glück gehabt! Meine Lungenembolie 1994 ging glimpflich aus, ich hatte Atemnot und ständig das Gefühl ohnmächtig zu werden. Habe im Krankenhaus High-Dose Heparin bekommen, was den Embolus und die Thrombose im Oberschenkel aufgelöst hat.

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Frag am besten deinen Doktor, er weiß am besten Rat. Aus der Ferne ist das nicht zuverlässig zu sagen und deine Gesundheit soll nicht auf Laienfehler basieren!

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