Hallo Ich habe schon vor Ewigkeiten diese alte Gewehr vererbt bekommen, nun wollte ich es verkaufen. Vielleicht kennt sich einer von euch aus.?

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2 Antworten

Das ist jedenfalls eine (Kugel-)Büchse, und keine Flinte. Die "Jahreszahl" ist nicht das Jahr, sondern die Waffennummer. Die 7 darüber ist der Hinweis, dass dieses Teil zur Waffe mit der Nummer 1747 gehört. Diese Waffe ist also anscheinend Nummerngleich, also nicht aus verschiedenen Waffen zusammengefügt. Das erhöht den Wert der Büchse. Meiner Einschätzung nach ist die Waffe um die Jahrhundertwende um 1900 gebaut worden. Das Kaliber ist eine Großwildpatone, Kaliber 410 oder umgerechnet 10,5 mm, mit Zentralfeuer.

Wenn ich mal Zeit habe, schaue ich mir mal das Beschussamt genauer an, dann weiß ich auch, woher der Prügel kommt.

Das ist ein sehr schönes Gewehr, welches einen sicher 4-stelligen Wert hat. Trotzdem müsstest du, damit du es offiziell verkaufen kannst, selbst im Besitz einer waffenrechtlichen Erlaubnis sein, auf Deutsch : WBK oder Waffenbesitzkarte in grün oder gelb. Diese kannst (musst du sogar) du, ohne dass du ein Bedürfnis nachweisen musst, weil du sie ja geerbt hast, bei deiner Behörde beantragen.

Soweit schon mal: Es ist kein deutsches Beschussamt.

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Kommentar von juergen411
24.10.2016, 17:33

Danke für die Info über die Büchse, jetzt bin ich schon etwas schlauer.

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So, das erste Zeichen habe ich schon mal herausgefunden. Es ist das Zeichen auf dem Bild Nr. 4: Ein ovaler Ring, darauf eine Krone, im Oval die Buchstaben oben E, darunter LG.

Dabei handelt es sich um ein Belgisches Beschusszeichen. Damit grenzt sich die Manufaktur ziemlich ein. Ich forsche weiter.

Das Oval allein wäre normaler Beschuss, das mit Krone steht für verstärkten Beschuss.

Das nächste Zeichen ist die Krone mit PV und steht für Hinterladerwaffen mit verstärktem Beschuss.

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