hallo,brauch mal einen Rat,bin zum 31.7. betriebsbedingt gekündigt,jetzt hat mein AG aber keine Urlaubsabgeltung bezahlt,das ist doch nicht rechtlich oder?

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5 Antworten

Wenn der Urlaub nicht gewährt werden konnte, muss er nach Ende des Arbeitsverhältnisses finanziell abgegolten werden (§7 IV BUrlG). Falls der Arbeitgeber das nicht automatisch macht, sollte man den Arbeitgeber maximal eine Zahlungsfrist setzen, wenn das nicht hilft den Betrag einklagen.

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Kommentar von Lucischatz
09.08.2016, 09:44

Na das kann ja dauern mit dem klagen,man weiß ja was auf die Gerichte los ist

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Was steht in der Kündigung.? Warst du vorher freigestellt, dann wird der Urlaub gern mit dieser Freistellung verrechnet. Hast du bis zum letzten Tag gearbeitet steht dir der gesamte Jahresurlaub zu also 24 Tage,laut Bundesurlaubsgesetz, da du nach dem 1.7. Aufgehört hast. Den Arbeitgeber höflich anschreiben mit 14 Tagen Fristsetzung und Bezahlung einfordern. Falls nichts passiert zum Arbeitsgericht gehen in die Geschäftsstelle und Klage einreichen. Die Mitarbeiter dort helfen gern, geht ohne Anwalt in der ersten Instanz. Dann entscheidet derRichter und der Arbeitgeber zahltganz schnell.

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Da siehst du richtig, wenn der Urlaub nicht abgegolten werden kann, muss er ausbezahlt werden. Bitte den AG, dies kurzfristig nachzuholen

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Kommentar von Familiengerd
09.08.2016, 13:02

wenn der Urlaub nicht abgegolten werden kann, muss er ausbezahlt werden

???

Mit "ausbezahlen" ist die "Abgeltung" gemeint!

Ich nehme an, Du wolltest sagen "wenn der Urlaub nicht 'genommen' werden kann, muss er ausbezahlt werden".

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Meistens ist die Zahlung von Urlaubsgeld eine freiwillige Leistung, und dann zahlt der AG natürlich nicht, wenn man gekündigt ist.

Die haben ja ohnehin Probleme, wenn sie betriebsbedingt kündigen müssen.

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Kommentar von Lucischatz
09.08.2016, 09:39

Aber im Arbeitsrecht spricht man von einer Urlaubsabgeltung die geleistet werden muß

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Kommentar von Lucischatz
09.08.2016, 09:58

Natürlich muss er die restlichen Urlaubstage bezahlen,ich habe keinerlei Schuld an der Kündigung,wie schon erwähnt  BETRIEBSBEDIGT

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Kommentar von Familiengerd
09.08.2016, 12:57

Meistens ist die Zahlung von Urlaubsgeld eine freiwillige Leistung

Es geht hier nicht um das Urlaubsgeld, sondern um die vom Bundesurlaubsgesetz vorgeschriebene Abgeltung von zustehendem Urlaub, der wegen der Beendigung des Arbeitsverhältnisses nicht mehr genommen werden konnte!

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Um wieviel Urlaub geht es denn?

Gab es vielleicht im Vertrag eine 12tel-Regelung?

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Kommentar von Lucischatz
09.08.2016, 09:42

Also bis Dezember hätte ich noch 19 Tage gehabt,rechne ich jetzt pro Monat 2 Tage zurück dann wären das 7Tage und das ist für mich viel Geld

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