Hallo zusammen, wir verbrauchen für unser 75 qm EFH freistehend, Bj 1965, eher nicht gedämmt, in 1 Jahr ca. 6500 kg Pellets. Zuviel?

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5 Antworten

Wenn ich so die Antworten lese, wird mir schwindlig. Alles hochtrabend und intelligentes Geschwätz. So kommst du bestimmt nicht weiter.

Meine Vorschlag ist, montiere Heizkörper Ventile bei jedem Heizkörper. Diese Ventile regeln die Zimmer Themperatur sehr genau. So sparst du am meisten.
Diese Investion würde ich als dringend bezeichnen.

Am Ofen kann nur ungefähr eingestellt werden. 1x bei sagen wir 10 Grad plus Aussenthemperatur und einmal bei 5 oder 10 Grad Minus Aussenthemperatur. Stimmt es dann so ungefähr, ist die Heizkurve richtig eingestellt.

Wegen der 24 Grad im Zimmer. Keiner kann dir sagen was richtig ist. Dein Empfinden sagt dir, was richtig ist. Ich habe auch 24 Grad in der Wohnstube, damit wir uns wohlfühlen. Wir müssen soviel heizen, weil die Zimmerdecke viel Wärme durchlässt. Sobald man diese Decke isolieren würde, würde ich automatisch die Raumthemperatur tiefer stellen müssen. Doch als Mieter kann ich zurzeit nichts machen. Die Wände bei meiner Wohnung sind super gedämmt und die Fenster auch.

Das Gute daran ist, dass der Mieter über mir davon profitiert und immer warme Füsse hat. Er muss deshalb nur ca. 21 Grad einstellen, dass er angenehm wohnen kann. Die Wärme ist somit nicht verloren. Seine Zimmerdecke bezw. das Dach ist gut gedämmt, darum.

Empfehle dir deshalb erst mal die Decke anzuschauen und hier eventuell was unternehmen. Decke isolieren bringt am meisten. Aber nimm Biomaterialien das fühlt sich besser an.




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Kommentar von TreueSeele68
25.03.2016, 14:20

Hi, danke erstmal. Also die Dachbodendecke haben wir mit Steinwolle 140mm belegt. Aber der 1. Stock ist fast nicht geheizt. Kann sein, dass das EG dann nach oben die Wärme verliert. Ich denke, das Problem sind tatsächlich die Bruchsteine durch die es durchzieht. Ich befürchte, für das, was wir für die Wärmedämmung von aussen hier zahlen müssten, können wir für den Rest unseres Lebens die Heizung bezahlen... puh. Ich sag mal: Fehlkauf :'-( na ja. Jetzt müssen wir damit leben.

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Der Energieausweis geht auf der Skala von 0 - >400 kWh(m² x a).

Bei 6,5to x 5000 kWh(m² x a) habt Ihr einen Jahresbedarf von 32500 kWh. Umgerechnet auf Eure 75qm ergibt das m²-Werte von ca. 433 kWh(m² x a), woraus Sie ersehen können, dass der Energieverbrauchszustand Ihres Hauses eigentlich nicht zulässig ist. Das ist eine Energieschleuder, selbst wenn Sie die Temperatur im Wz auf Normtemperatur 20°C einstellen sollten. Zusätzlich vermute ich, durch die mangelhafte Isolierung auch nicht unerhebliche Feuchtigkeit im Haus, die regelmäßig "weggeheizt" werden muß.

Eine vernünftige Außendämmung würde nicht nur eine deutlich Energieeinsparung ergeben, sondern auch die Wohnqualität im Gesamten anheben.

Das Thema Fenster sollte ebenfalls qualifiziert werden, da Fenster/Türen mit die größten Energielöcher darstellen.

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Kommentar von TreueSeele68
25.03.2016, 11:58

Danke. Frage: wie kommen Sie auf 5000 kw? Ja, das mit der Dämmung ist leider so eine Sache... unten Bruchsteinwände, mind. 50cm, kann sein, dass es da durch Ritzen zieht und deshalb auch das Wärmeempfinden erst bei 24 Grad liegt, oben Hohlblock draufgemauert. Und alles mit Zementfaserplatten aussen verkleidet. Das macht die Sache schwierig und teuer. Fenster sind nicht so alt und doppelt verglast. 

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75 qm EFH freistehend, Bj 1965, eher nicht gedämmt, in 1 Jahr ca. 6500 kg Pellets. Zuviel? 

Definitiv viel. Ich kenne jetzt Euer kleines EFH nicht. Aber ca. 2000 €/a für die Heizung von den paar Quadratmetern ist schon sehr viel.

Was kostet denn eine energetisch sinnvolle Sanierung der Hütte? Habt Ihr schon einmal eine Energieberatung erfragt/erhalten? (Wenn ja - welches Ergebnis?)

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Kommentar von TreueSeele68
24.03.2016, 19:18

Also wir haben die Heizung erst den 2. Winter in Betrieb und bei 230,- Euro max pro t kommen wir auf höchstens 1500,- Euro im Jahr wenn's schlecht läuft. Da wir von Nachtspeicheröfen und ergänzenden Konvektorheizungen d.h. von rund 4000,- €/a auf nun max 1500 runter sind erschien uns das erstmal enorm super. Aber trotzdem vermuten wir, dass da noch mehr geht. Im Netz finden wir leider keinen Leitfaden, zumindest keinen der für uns verständlich ist, was die  Einstellung der Heizung betrifft. Wenn wir hier nicht weiter kommen, muss ein Heizungsbauer ran. Wir dämmen jetzt erstmal alle Rohre, das sollte schon etwas bringen. Aber uns fehlt einfach mal eine schlichte Erklärung von Abhängigkeit Heizkurve, Außentemperaturen und Vorlauftemperatur.

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welchen Sinn hat denn das mit den Zahlen um sich werfen und törischen Angaben wie ihr mit etwas umgeht?

Für mich hört sich das so ähnlich an, als hättet ihr gesagt wir haben ein Auto mit 250 PS, fahren aber immer mit Vollgas im 2ten Gang umher damit der Motor auch viel Wärme für den Innenraum erzeugt, denn wir wollen da 24 Grad haben. Na, habe ich übertrieben, würde jemand das so machen?

Wieso dreht ihr laufend an den Einstellungen rum, welchen Sinn soll das haben. Wieso muss es 24 Grad im Wohnzimmer sein, und wieso wird so viel von Dämmung oder nicht gesprochen?

Schaltet ihr beim Autofahren auf der Autobahn auch laufend hoch und runter und gibt viel und weniger Gas? Zuerst muss mal die Raumtemperatur auf 21 Grad gebracht und dann dort gehalten werden.

Hat man das erreicht, kann man ersehen, erkennen wieviel nun zum halten der Temperatur benötigt wird. Also sinngemäß um die Verluste auszugleichen.
Wozu da an den Einstellern rum spielen?

Um welche Heizungsregelung geht es eigentlich, bekommt die Heizung eine Rückmeldung der Raumtemperatur, oder heizt die auf Verdacht?

Anstatt eine Einstellung mal Tage lang so zu belassen wie momentan eingestellt und dann zu notieren bei welcher Aussentemp sich welche Raumtemp nach welcher Zeit einstellt, dreht ihr sinnlos an den Einstellern rum.

Normal wäre eine Liste über mehrere Tage zu erstellen um zu sehen welche Unterschiede es min und max gibt. Dann mitteln und Einstellung korrigieren und wenn je kleiner die Abweichungen bezüglich  Wirkung werden, umso weniger an den Einstellungen spielen.

Wenn ein stationärer Zustand erreicht werden kann, gibt es keinen Grund mehr was zu ändern.

Ein stationärer Zustand ist bei euerer vorgehensweise wohl in 4 Jahren nicht erreichbar weil laufend dran gedreht wird ohne Sinn.

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Kommentar von TreueSeele68
24.03.2016, 15:30

Geht's noch? Es geht dich nichts an warum wir 24 Grad haben wollen oder nicht!!! Wenn du nichts höfliches oder sinnvolles beizutragen hast, dann enthalte dich bitte einer Antwort. Selbst verständlich haben wir die Einstellungen immer ein paar Tage so belassen, mussten aber, aufgrund geänderter Außentemperaturen alle paar Wochen am Wirkungsgrad fummeln, unserer Meinung nach. Wir wollten hier Ratschläge von Leuten die sich, im Gegensatz zu uns, auskennen.

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Das ist definitiv "sehr viel". Hier eine Seite mit ganz vernünftigen Informationen zu diesem Thema: http://www.energieheld.de/heizung/pelletheizung/pellets/verbrauch

Andererseits ist aber klar: 24° ist ungeheuer hoch! Ich würde sogar sagen "ungesund hoch", weil so hohe Temperaturen auch der Gesundheit alles andere als dienlich sind. Warum nimmst du nicht 21 Grad oder von mir aus 22 Grad Wunschtemperatur? Jedes Grad mehr kostet dich überdurchschnittlich mehr Pellets!

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Kommentar von TreueSeele68
24.03.2016, 15:32

Danke, dass mehr Wärme mehr kostet ist uns auch klar, aber in der Wohnung mit Pulli und Decke rumzusitzen ist uns dann aber doch zu albern und unbequem.

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