Hallo zusammen. Wer muss Bauherr eines austraghauses sein? Und wem muss der Grund gehören? Der jetzige Chef also der Junior oder noch der Senior?

...komplette Frage anzeigen

4 Antworten

Bauherr ist der Auftraggeber und der, der dessen Bank die Rechnungen begleicht.

In den allermeisten fällen, so kenne es ich, ist der Bauherr auch der Grundbesitzer. Das muss jedoch nicht so sein, mit den nötigen Dokumenten kann ein Bauherr auch auf "fremdem" Grund bauen.

Ohne Hintergrundinformationen kann die Frage nicht beantwortet werden.

Wer ist im Grundbuch als Eigentümer eingetragen und gibt es irgendwelche Verträge zwischen Vater und Sohn?

silvi1008 08.08.2017, 10:31

Bisher noch niemand eingetragen. Das Grundstück ist noch nicht gekauft. Könnte es auch der Vater kaufen obwohl ihm die Landwirtschaft nicht mehr gehört da sie auf den Sohn überschrieben worden ist. Allerdings wäre das Austragshaus ja für den Vater bzw für die Eltern gedacht.

0
Mignon5 08.08.2017, 10:34
@silvi1008

Jeder kann ein Grundstück kaufen, wenn er es bezahlen kann. Vater und Sohn sollten Verträge abschließen, wenn der Sohn eine Immobilie auf dem Grundstück bauen will. Ob er sie dann den Eltern überläßt, ist eine Angelegenheit zwischen den beiden. Sie müssen sich einigen. Für den Sohn wäre allerdings wichtig, dass er seine Investition absichert, wenn er nicht Grundeigentümer ist.

0

Du willst ein Grundstück erst noch kaufen???

in ner siedlung oder wie??

komisch .

Aber nichts desto trotz gehört ein Austragshaus zur landwirtschaft du willst ja auch die Kosten dafür steuerlich geltend machen. Daher muss das Austragshaus zum Hof gehören, und mit übergeben werden.

Ausserdem käme das AH wenn es den austragsbauern gehört, in die normale Erbmasse und würde losgelöst vom Hof ein eigenständiges Wohnhaus mit eigenständigem Eigentümer. Dies Art der Zersiedelung soll verhindert werden. Darum wird direkt am Hof kein austragshaus genehmigt werden, das nicht zum Hof gehört.

Was mich - wie gesagt - stutzig macht stutzig macht, ist,  dass du den grund kaufen willst, also isses nicht am Hof geplant, oder wie??

dann benötigst du ja eh keine privilegierung, und es ist voll schnuppe wer es wie baut

Es sind mehrere Lösungen möglich.

Entscheident ist erst mal, ob sich der Bauplatz im Dorf befindet bzw. auf der dörflichen Hofstelle des Betriebsleiters. Oder ob Privilegierungstatbestände (Außenbereich) geltend gemacht sollen.

Was möchtest Du wissen?