Hallo zusammen, ich will ein Masterstudium in Kunsttherapie machen. Kann ich nach dem Abschluss davon leben? Wie sieht es mit den Aufstiegsmöglichkeiten aus?

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4 Antworten

Hallo G.,

ich denke Du lebst in Dtl.... dann wäre es sinnvoll das Studium mit einer Heilpraktiker-Ausbildung zu kombinieren. Ansonsten sind Deine Aktionsmöglichkeiten sehr beschränkt!

Ohne Heilerlaubnis (Arzt/Heilpraktiker) kannst Du nur angestellt in der Klinik arbeiten oder in Selbstständigkeit nur Aufgaben übernehmen, die nichts mit Krankheit oder Heilung zu tun haben (geht dann eher Richtung Coaching).

Mit Heilerlaubnis kannst Du Dich selbstständig machen und hast mehr Chancen auf dem Markt.

Aufstiegsmöglichkeiten eigentlich nicht gegeben - maximal Abteilungsleiter der Kreativen Abteilung in einer großen Klinik oder selbst eine Schule gründen ;)

Wenn man Karriere und viel Geld anstrebt, dann ist das nicht der richtige Beruf.

Viele Kreativ-Therapeuten kommen aus medizinischen oder sozialen Berufen (z.B. Krankenpflege, Altenpflege, Pädagogen, Sozialpädagogen, Apotheker, Psychologen, Physiotherapeuten) So eine Grundlage zu haben, ist sehr nützlich.

Auf dem Markt konkurrierst Du mit Menschen, die solche Grundqualifikationen und Berufserfahrung in diesem Feld haben. Um erfolgreich zu sein, brauchst Du Merkmale, die Dich auszeichnen und gute Kontakte.

Wenn Du am Anfang stehst würde ich Dir raten, mach erst einmal so eine Ausbildung/so ein Studium und danach berufsbegleitend die Kunsttherapie. Man kann auch an einer privaten Schule Kunsttherapeut werden (z.B. Semnos Zentrum Duisburg). Und dann die Heilpraktiker-Ausbildung.

LG und alles Gute!

Hourriyah

Das hängt wohl sehr von deinem Netzwerk ab. Eine Überlebensgarantie wie bei Mathematikstudenten gibt es ganz sicher nicht. Du musst daher reichlich Kontakte knüpfen und pflegen.

Eine Zusatzausbildung in Kunsttherapie nach abgeschlossenem Medizin- oder Psychologiestudium kann eine gute Ergänzung sein. Kunsttherapie alleine vermittelt keine brauchbare berufliche Qualifikation. Selbst mit der (ohne Studium) notwendigen Heilpraktikerausbildung wären die Berufschancen eher bescheiden.

Leben ja, aufsteigen, nicht sehr weit^^
Aber es verdient meinen Respekt, ich kenne jemanden der das tut.

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