Hallo zusammen, Ich habe jetzt zum zweiten Mal einen Arztbericht bekommen in dem, vorsichtig ausgedrückt Unwahrheiten stehen?

... komplette Frage anzeigen

5 Antworten

Hallo,

ich würde dir einfach raten, es auf sich beruhen zu lassen - lohnt sich nicht. Dazu kommt dann, das die Ärzte ellenlange Berichte schreiben MÜSSEN, die sich oft bei den Patienten auf der jew. Station meist gleichen - weil alles in Abteilungen nach bestimmten Erkrankungen eingeteilt ist. Alles wiederholt sich ständig auf´s neue - immer wieder.

Die Ärzte selbst legen absolut nicht viel Wert auf das Geschreibsel, weder das eigene, noch das von Kollegen, sondern nur auf die darin enthaltenen gemessenen Werte und spezielle Aussagen - die sind aussagekräftig und maßgebend. Wie bei einer Pralinenpackung. Die Verpackung macht 90% aus, der Inhalt ist aber klitzeklein.

Viele Erklärungen und Erläuterungen sind nur so zusammengefügte Phrasen, damit das Krankenkassen-Personal EXAKT prüfen kann, ob der Doc oder das Krankenhaus ja nicht eine Tablette zuviel aufgeschrieben hat. Dann sind die doch glücklich - laß den Leuten ihre Aufgaben, sonst machen die anderweitig Blödsinn.

Dir ist sicherlich auch schon aufgefallen, das bei jeder Kleinigkeit im Krankenhaus die Ärzte stapelweise Bögen ausfüllen und unterschreiben lassen, wo du als Patient über jedes Risiko - sogar z.B. über das Risiko des Graswuchses des krankenhaus-eigenen Rasens und die damit verbundene Stoplergefahr aufgeklärt wirst.

Sowas nennt man Verwaltungs-Wahn mit hirarchischer Struktur!

Kümmere dich lieber um die Auslöser der Magerngeschwüre - das ist sicherlich wichtiger und zielführender. Aus Erfahrung kann ich dir versichern, das ein an dir nagendes Problem der Auslöser ist, UND NUR DU dieses abstellen kannst.

Ärzte können da nur unterstützend tätig werden, und die Auswirkungen bekämpfen - den Rest mußt du selber auf die Reihe kriegen. Nervosität, auch die die man selber nicht so wahrnimmt, ist der Nährboden für dein Leiden - erledige die Ursachen - du kennst sie bestimmt, und dann bleibt dir viel erspart.

Gute Besserung - und ein starkes Nervenkostüm !

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Hi croax1! Also mich würden solche Berichte ebenfalls verunsichern, und eine zunächst freundliche Anfrage fände ich angemessen. Persönlich würde ich mich dabei ebenfalls etwas von der Wahrheit entfernen und durchklingen lassen, dass, je nach deinem Alter, ein guter Freund oder der Sohn einer Freundin derzeit Medizin studiert und dich konkret auf diese Umstände angesprochen hat.

Meiner Meinung nach hast du definitiv das Recht auf vollständige Aufklärung in dieser Sache, denn ohne Vertrauen ist schließlich das gesamte Verhältnis zwischen dir und den behandelnden Ärzten nachhaltig gestört. Liebe Grüße, ganz viel Erfolg in dieser Angelegenheit, eine gute Besserung, und alles Gute für deinen Kontrolltermin!

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Das beste wäre meiner Meinung nach:du lässt dich einmal Anwaltlich beraten. Hast du eine Rechtsschutz Versicherung kostet dich das Garnichts. Hast du keine musst du natürlich zahlen,aber so ein Erstgespräch kostet nicht die Welt. Dort werden sich völlig neue Perspektiven für dich ergeben. Mann kann sich beim Gericht auch einen Beratungsschein holen. Und solltet ihr dann einen Prozess für nötig erachten gibt es auf Antrag Prozesskostenhilfe. Ein Fachanwalt für Patientenrecht kann auch die Akten beurteilen.Er wird Versäumnisse herausfinden und wissen was mann machen kann. Ich wünsche dir viel Glück und gute Besserung.😉

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Also ganz ehrlich....ich finde du übertreibst...du warst auf Intensiv und wenn man dich dann entlassen hat, ist das ja wohl nicht von der Hand zu weisen, dass dein Allgemeinzustand verbessert war...hätten sie dich im Koma entlassen sollen??? Und was die Wirbelsäule und die Nieren betrifft, das macht der Arzt so nebenbei bei der Eingangsuntersuchung, das kriegst du gar nicht so mit...das sind wirklich Kleinigkeiten, die du hier anführst. Ich dachte der Überschrift nach zu urteilen, wirklich an grundlegende Dinge...da wird das Krankenhaus nur müde lächeln...

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von croax1
05.06.2016, 00:45

Da habe ich mich wohl falsch ausgedrückt, die Station wo ich lag war nicht die Intensivstation sondern eine normale Station die Gastroenterologie, die hat geschrieben das ich nach Hause entlassen wurde obwohl ich auf die Intensivstation verlegt wurde. Findest Du wirklich das ich da untertreibe wenn gesagt wurde das ich im verbesserten Zustand entlassen wurde aber stattdessen fast gestorben wäre. Ich kann nur noch am Rollator laufen und nicht mehr gut sprechen, nein ich finde ich übertreibe nicht.

1

Ignoriere es einfach. Ein Ohr rein dem anderen raus. Bei mir ist es nicht anders und die wollen mich unbedingt trotz Abklärung auf die psychische Schiene abschieben und lassen nicht locker. Mittlerweile lache ich nur darüber und mein Hausarzt auch. Die meisten Ärzte sind nun mal nicht imstande vernünftige Arztberichte zu verfassen und schreiben irgend einen Mist.


Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?