Hallo zusammen, es geht mir dieses mal um Mieter und Querelen untereinander.?

... komplette Frage anzeigen

5 Antworten

Seitdem fühlen sich 3 Mietparteien vom ständigen Lärm in Ihrer Wohnqualität eingeschränkt.

Kommt auf den Lärm an. Handelt es sich um Kinderlärm oder Babygeschrei ist dieser hinzunehmen. Kinder spielen nun mal und man kann (und darf) sie nun mal nicht an die Heizung ketten.  Wie alt sind denn die Kinder und wann fühlen sich die anderen Mieter gestört?

Handelt es sich um normalen Kinderlärm, sehe ich keinen Grund für eine Mietminderung.

Ich befürchte fast, dass das ältere Paar die jungen Leute rausmobben
will, dass sollen sie wohl vor ein paar Jahren schon mal erfolgreich
gemacht haben.

Das lässt tief blicken. Wer weiß, ob der Lärm tatsächlich so übermäßig störend ist......

Wer in einem Mehrfamilienhaus Totenstille erwartet, ist dort falsch aufgehoben. Der muss in ein Einfamilienhaus in Hinterkuckucksheim am Waldrand ziehen. Aber auch in Hinterkuckkucksheim gibts spielende Kinder....

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von bwhoch2
26.07.2016, 09:07

... röhrende Hirsche, grunzende Wildschweine, laute Traktoren usw.

1

Lege den älteren Leuten Urteile vor, nach denen insbesondere Kindergeräusche hinzunehmen sind, wenn sie die normal übliche Lautstärke einhalten, was auch die Ruhezeiten angeht und frage sie, ob sie schon alt auf die Welt gekommen sind.

Ein Vermieter sollte schon für klare Worte sorgen. Oder sollen Familien mit Kindern auf einer einsamen Insel wohnen, nur damit sich irgendwelche Piesepampel nicht gestört fühlen?

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Die Mieter möchten nun eine erneute Versammlung,

Was soll das bringen?

Denke mal darüber nach, wieviel mehr Miete Du bekommen könntest, wenn die älteren Herrschaften ausziehen würden und Du die Wohnung neu vermieten könntest. Möglicherweise hast Du gerade bei diesen schon sehr lange Zeit im Haus wohnenden Leuten die Miete schon lange nicht mehr erhöht und hoher Rückstand hat sich aufgebaut.

Prüfe bei jedem einzelnen, um wieviel die Miete erhöht werden könnte. Schreibe dann jedem Querulanten einen Brief, in dem Du Dich auf Urteile beziehst, nach denen Kinderlärm hin zu nehmen ist und Du als Vermieter nichts dagegen machen kannst.

Verlange im gleichen Brief von jedem die Zustimmung zu einer kräftigen Mieterhöhung entsprechend der Marktlage (Mietspiegel, Vergleichsmieten) und weise direkt darauf hin, dass die Mieter bei Ablehnung auch ein Sonderkündigungsrecht haben (der Hinweis muss sowieso sein).

Lass Dir bei der Formulierung der Mieterhöhungsverlangen am besten von Haus&Grund helfen.

Ich glaube, dass es nach dieser Maßnahme bald sehr ruhig im Haus sein wird. (Außer Kindergeräusche.)

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Hallo,

Vermieter haben tatsaechlich die Pflicht, fuer den Hausfrieden zu sorgen. Aber alles hat auch seine Grenzen... Wenn bei der ersten Versammlung Nichts heraus gekommen ist, was soll dann eine erneute bringen?

Du kannst dir ja mal die Einschaetzung der unbeteiligten Mieter anhören, um die ein objektiveres Bild von der Lage zu machen.

Du kannst auch denjenigen anschließend abmahnen, der den Hausfrieden staendig stört. Das kann durchaus die Fraktion sein, die sich stets beschwert.

Damit bist du deiner Pflicht dann erst einmal nachgekommen...einen Grund für Mietminderung sehe ich dann nicht.

Darüber hinaus empfiehlt sich immer die Mitgliedschaft in Haus und Grund (Vermieterverein), der einem bei Problemen mit Rat und Tat zur Seite steht.

Ein paar Urteile sammeln schadet auch nie.

Viel Erfolg

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Halten Sie sich aus diesen Dingen vollkommen raus! Kürzen die älteren Mieter tatsächlich die Miete, wenden Sie die verbleibende Miete für die Kosten des folgenden Rechtstreites auf, bei dem Sie hinsichtlich des zu duldenden Kinderlärms gute Karten vor Gericht haben dürften.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?