Hallo, wir haben eine gebrauchte Motoryacht gekauft, die natürlich schon einen Namen hat. Ist es üblich, ein Boot umzutaufen oder ist das ein No-Go?

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5 Antworten

Das kommt ganz darauf an, wen man dazu befragt. Eingefleischte Seebären würden es als Sünde bezeichnen. Bedeutet aber nicht, dass es nicht möglich ist.

Wenn man den Namen ändert, dann ist es üblich, dies im Rahmen einer Bootstaufe zu machen. Man putzt das Schiff heraus, flaggt es über Top und Takel mit allem was man aufbieten kann und behängt es mit Blumengirlanden etc. Sprich es ist ein sehr zeremonieller Akt. Dann vergießt man erst etwas Sekt zu Ehren der Schutzgötter und anschließend zur Umtaufe des eigenen Schiffs. Eine Sektflasche am Rumpf zu zerscheppern macht man nur bei größeren Stahlschiffen. Yachten aus GFK würde man dabei beschädigen.

Ich persönlich habe schon mehrere solcher Bootstaufen miterlebt. Darunter einmal die meines eigenen Bötchens und einmal sogar eine, bei der der Vorbesitzer selbst anwesend war. Er hatte seine Yacht an einen Segelclub verkauft, die dem Schiff einen neuen Namen gegeben haben.

Wie gesagt, es ist durchaus möglich. Aber es gibt Seeleute, die das als Sünde bezeichnen.

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Lotta:

Ich habe kürzlich hier im Hafen eine in die Jahre gekommene Motorjacht entdeckt mit dem Namen "Blootsch". Es wäre doch jammerschade, würde sie der Käufer umtaufen wollen.

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In Kreisen eingefleischter Bootseigener wird der Name des Bootes nicht geändert. Das soll Unglück bringen.

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Das kommt sogar relativ oft vor, obwohl es einige erzkonservative Seebären ablehnen.

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Wo liegt das Problem? Tauft es um, oder habt ihr Angst die Gefühle des Bootes zu verletzten?

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