Hallo wir haben 7 Wespennester

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6 Antworten

Die Entfernung von Wespennestern ist laut Bundesnaturschutzgesetz verboten. Das Nest kann nur von einem Kammerjäger versetzt werden (wobei ich mir nicht sicher bin, ob das überhaupt geht).

Warum ist ein Fenster offen, bzw. warum lässt es sich nicht schließen?

Die Kosten hierfür trägt der Vermieter. Selbst über die Nebenkosten sind diese nicht umlegbar. Das wäre nur der Fall bei wiederkehrenden (Vorsorge-)Maßnahmen. Eine einmalige Beseitigung muss der Mieter nicht zahlen.

??? Da kann aber etwas nicht stimmen. Was bitte hat denn da der Hausmeister mit am Hut? Ist das nicht allein eine Angelegenheit des Vermieters? Somit ran und gut ist, oder?

Die Nester gehören von einem Fachmann (Kammerjäger) entfernt, denn sie können die ganze Bausubstanz (Holz) zerstören. Es ist wichtig das von einem Fachmann machen zu lassen, denn die Wespen können ganz schön aggressiv werden, wenn sie angegriffen werden. Es sollte auch im Interesse des Hausmeisters sein, denn er muss sich ja beim Eigentümer der Wohnung verantworten.

Ja das ist richtig aber was ist mit den Kosten. Wenn wir die tragen müssen wirt es richtig teuer. Und wenn ich mir hir seit Tagen das Wetter an schaue und weis das das Fenster auf ist Docht oben denke ich ehr das ich die Wespen bald in meiner Küche Habe .

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Hierfür ist der Vermieter zuständig. Es ist schlichtweg ein Mangel an der Wohnung. Der Vermieter ist am besten mittels schriftlich und nachweisbare Zustellung zu informieren. Fristensetzung kann hier kurzfristig sein da Gefahr für den Mieter durch mehrfache Stiche zu befürchten sind die ja bekanntlich nicht ungefährlich sein können. Reagiert der Vermieter immer noch nicht kann z.b. Kammerjäger oder Feuerwehr beauftragt werden. Bitte nicht selbst versuchen.

Fordere Deinen Vermieter schriftlich auf, die Nester innerhalb von 5 Werktagen entfernen zu lassen. Dies halte ich für eine mehr als angemessene Frist, da hier eine Gefährdung vorliegt. Kündige ihm gleichzeitig an, daß Du bei fruchtlosem Verstreichen der Frist selbst einen Kammerjäger beauftragen wirst und ihm die Kosten mit der nächsten Mietzahlung in Abzug bringen wirst.

Denn: die Kosten hat der Vermieter zu tragen.

http://www.mietrechtslexikon.de/a1lexikon2/w1/wespennest.htm

Kündige ihm gleichzeitig an, daß Du bei fruchtlosem Verstreichen der Frist selbst einen Kammerjäger beauftragen wirst und ihm die Kosten mit der nächsten Mietzahlung in Abzug bringen wirst.

Das könnte nicht nur Ärger durch den Vermieter geben, sondern auch von den Behörden. Hier könnte ein Bußgeld in nicht unerheblicher Höhe verhängt werden.

Dein benannter Link bezieht sich auf ein AG-Urteil. Das dürfte kaum eine rechtliche Relevanz haben.

Mal was aus meiner eigenen Erfahrung: In meiner Tätigkeit als Verwalter habe ich im vergangenen Jahr ein Wespennest entfernen lassen. Irgend ein kluger Nachbar hat das mitbekommen und uns angeschwärzt. Das hierdurch verhängte Bußgeld war nicht gerade gering.

Eine Entfernung ist tatsächlich nur dann machbar, wenn sich das Nest in der Wohnung befindet und hier eine Gefahr für die Bewohner entsteht. Alles außerhalb gilt lt. der allgemeinen Rechtsprechung nicht als gefährdend, da entsprechende Sicherheitsmaßnahmen ergriffen werden können (in meinem Fall hätte ich ein Insektenschutzgitter anbringen müssen).

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Die Kosten für Schädlingsbekämpfung werden im Allgemeinen über die Betriebskosten ( je nach Regelung im Mietvertrag ) auf die Mieter umgelegt - vermutlich war es das, was der Hausmeister gemeint hat. Ansonsten dürfte es kaum eure Schuld sein, dass dort Wespennester sind.

Dann hätte er es auch so sagen können. Und gemacht hat er bis her auch nichts.

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