Hallo wie kann ich ein vererbtes Gewerbe abmelden??

4 Antworten

Bei einer GbR sind beide Eigentümer zur Geschäftsführung berechtigt, also kannst Du allein das Gewerbe abmelden.

Aber DU machst Dich dann Schadenersatzpflichtig gegenüber dem, der nicht abmelden will. Das kann teuer werden.

Schenke ihm einfach Deine Hälfte udn fertig.

Hättest Du denn aus der Abmeldung und in der Folge Auflösung des Betriebes Erträge gehabt?

Wie auch immer, Ihr müsst Euch einigen.

Deine Frage lässt nur beantworten, wenn du uns die Rechtsform des Gewerbes sagst ! Ein Einzelunternehmen kann man beispielsweise nicht erben. Da kann man nur die Rechte, Pflichten und Waren erben. Das Gewerbe müsste man selbst neu anmelden. Also bedarf es auch keiner Abmeldung. In dem Fall würde ich dem Gewerbeamt einfach eine Nachricht geben, dass XY am ... verstorben ist. Dann wird das Gewerbe von Amtswegen abgemeldet.

Kann man ein im Grundbuch eingetragenes Wohnrecht angreifen oder relativieren?

Herr X. stirbt und hinterlässt einer Erbengemeinschaft von 3 Person (2 Töchter, 1 Sohn) ein Haus im einer guten Lage einer deutschen Großstadt. Der Sohn als Miterbe bewohnt das Haus vor und nach dem Tod seines Vaters. Ebenda hat er den alten Herrn auch über 10 Jahre lang gepflegt. Und dort möchte er auch wohnen bleiben. Deshalb hat sich der 60jährige Sohn auch ein Wohnrecht auf Lebenszeit im Grundbuch eintragen lassen. Das 160 m/2 Haus mit Baujahr 1999 ist gut in Schuss stellt ein Schnellgutachten fest. Der ermittelte Preis wird von allen akzeptiert. Der Sohn macht der Erbengemeinschaft ein Angebot, das - nach Abzug des Wertes des Wohnrechts - als zu niedrig angesehen wird. Ein Teil der Erbengemeinschaft konsultiert einen Anwalt und findet Formfehler im Wohnrecht. Dieser Anwalt sagt: Das Wohnrecht ist eigentlich eine Schenkung und kann angegriffen bzw. relativiert werden. Frage 1: Ist das möglich? Frage 2: Wie hoch sind die Erfolgsaussichten? Frage 3: Wie hoch ist hier so ein Wohnrecht zu bewerten? Frage 4: Angenommen ein Teil der Erbengemeinschaft einigt sich auf eine Summe: Welche nicht-kostenintensiven Möglichkeiten gibt es, eine Auszahlung zeitnah umzusetzen? (Der Sohn hat kaum Barmittel, nur dieses wertvolle Haus. Er versucht das ganze Verfahren soweit es geht in die länge zu ziehen.)

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Ich habe ein Gewerbe zum 01.11. abgemeldet. Kann ich zum 01.12. ein anderes Gewerbe anmelden, das als Kleingewerbe ohne USt-Verpflichtung vorgesehen ist?

Ich habe 10 Jahre lang eine Internet-Werbeagentur betrieben, doch in diesem Jahr gingen die Erträge zurück. Das hat teils mit der Entwicklung es Online-Werbemarktes zu tun, teils hat es gesundheitliche Gründe.

Da ich um den Erhalt meines Kleinunternehmens gekämpft habe (vor allem wegen Unterhaltsverpflichtung für 4 Kinder), entstanden Schulden und insbesondere Steuerrückstände, auch Umsatzsteuer.

Ich hatte im Oktober kurz eine Anstellung in einem Bildungsunternehmen, die aber in der Probezeit einvernehmlich beendet wurde, da sich Randbedingungen (es ging um Schulungen für Asylsuchende) kurzfristig geändert haben.

Ich habe mein Gewerbe im November, rückwirkend zum 01.11., abgemeldet. Nicht nur, weil ich optimistisch wegen der neuen Stelle war, die mit Provisionen recht gut bezahlt gewesen wäre. Sondern auch, weil ich einem vom Finanzamt angedrohten Verfahrung zur Gewerbeuntersagung zuvorkommen wollte.

Damit stehe ich nun zunächst als Privatmann ohne Arbeit und ohne Gewerbe vor dem Problem, die Rückstände zu erledigen.

Eine effektive Lösung, die ich sehe, wäre die Wiederaufnahme des Gewerbes. Denn ich habe ja einen langjährigen Kundenstamm und kann durch fleißige Akquise zum Jahresende mehr Geld hereinholen als mit jedem Job - auch wenn die Arbeit als Werbeagentur aus o.a. Gründen keine Dauerperspektive wäre.

Ich würde auch die neue Tätigkeit anders definieren: von der Werbeagentur mit Betrieb von zwei Portalen hin zu einer Beratungstätigkeit, in der ich mein sehr umfangreiches Wissen zur Online-Medienarbeit einsetze. Gleichzeitig würde ich mich um eine Anstellung bemühen, dies auch wieder im Bereich Beratung und Bildung. Das neue Gewerbe wäre damit ein USt.-befreites Kleingewerbe, da ich davon ausgehe, in einigen Monaten eine Anstellung zu finden und das Gewerbe würde unter der Freigrenze bleiben.

Jetzt ist nur die Frage, ob ich damit durchkomme. Denn dieses Jahr habe ich natürlich mehr als 17000 eingenommen. Das Finanzamt könnte also sagen: halt, hier wird nur der Name gewechselt. Im günstigsten Fall müsste ich dann auf die Umsätze USt. nachzahlen.

Im Fall, dass diese Idee mit dem USt-befreiten Kleingewerbe nichts bringt, könnte ich auch mein altes Gewerbe einfach wieder anmelden. Ich war bei der Schuldnerberatung und dort erfuhr ich, dass ich das Gewerbe nicht hätte abmelden sollen, weil Gewerbeuntersagungen nicht so leicht durchkämen. Ärger mit dem Finanzamt würde ich wahrscheinlich bekommen, weil die darin einen naiven Versuch sehen würden, durch Ab- und wieder Anmelden des Gewerbes die Untersagung zu verhindern. Sie würden dann wohl sofort die Untersagung betreiben.

Was ist also besser: * altes Gewerbe einfach wieder anmelden und mal abwarten, ob das Finanzamt eine Gewerbeuntersagung betreibt * Kleingewerbe anmelden, so wie es auch dem Plan entspricht, wieder Arbeit zu finden

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