Hallo, wie hoch wären die Kosten einen Kniestock bei einem haus um 75cm niedriger zu machen und wäre dies auch ohne baufirma möglich?

3 Antworten

Die Kosten ergeben sich regional. Billig wird es aber nicht werden. Denn das Absenken verändert auch First und Traufe. Die sind aber im Bauplan genehmigt und auch im Bebauungsplan festgelegt. D. h., ohne Bauplan und Statiker geht gar nichts.


Entsprechend erübrigt sich auch das Verkleinern des Drempels. Eine Verkleinerung bedeutet, dass der Dachstuhl ebenfalls entsprechend abgesenkt werden muss. Soweit ich mich erinnere, nutzen Baufirmen hydraulische Vorrichtungen, um den Dachstuhl anzuheben und entsprechend zu senken. Der Aufwand ist also nicht ganz ohne. Immer vorausgesetzt, es gibt eine Baugenehmigung dazu.


Die meisten würden ohnehin lieber den Kniestock erhöhen, um so mehr Wohnraum in der Dachetage zu schaffen. Ihr solltet also berücksichtigen, dass die Wohn-/Nutzfläche im Dachgeschoss in Relation zur Absenkung des Drempels ebenfalls entsprechend eingeschränkt wird.


Hintergrund für den Aufwand: über den Kniestock wird das Gewicht des Daches/Dachstuhls in die Außenwände abgeleitet. Es ist also ein statisch wichtiges Bauteil.


Baugenehmigung besorgen, Dach abdecken, Dachstuhl rückbauen, Kniestock rückbauen, neuer Ringanker, neuer Dachstuhl errichten und neu eindecken.

Das kannst du in der Regel nicht selbst machen.

Das kann ich mir ehrlich gesagt nicht vorstellen. Ich bin zwar kein Bausachverständiger, aber ich kann mir vorstellen, dass der Dachstuhl komplrtt neu errichtet werden müsste.

Außerdem wird wahrscheinlich eine Baugenehmigung notwendig, die Du zumindest ohne eine statische Berechnung kaum erhalten wirdt. Näheres kann Dir dazu Dein örtliches Bauamt sagen


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